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Von der Kunst- zur Kulturpolitik

Städtische Kulturpolitik in Deutschland und Frankreich 1918–1939

(Autor)

Buch | Hardcover
516 Seiten
2007
Franz Steiner Verlag
978-3-515-09106-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Von der Kunst- zur Kulturpolitik - Thomas Höpel
CHF 129,95 inkl. MwSt
In den zwei Jahrzehnten nach dem Ersten Weltkrieg durchlief die Kulturpolitik einen tiefgreifenden Wandel - angetrieben durch die Demokratisierung, die sich ausbreitende Populär- und Massenkultur und das vergrößerte Freizeitangebot in der Stadt. Dabei bildeten sich auch die Vorläufer der seit den 1960er Jahren in (West-)Deutschland wie Frankreich verfolgten "neuen", d.h. aktiv gestaltenden, partizipativen und integrativen Kulturpolitik heraus, die transparente Bewertungskriterien und politisch-rationale Entscheidungsverfahren erfordert, um die relativ hohen Ausgaben der öffentlichen Haushalte für "Kultur" zu rechtfertigen.
Anhand von Fallstudien zu Lyon und Leipzig, Saint-Etienne und Chemnitz vergleicht der Autor Formen und Funktionen städtischer "Kulturpolitik" in der Zwischenkriegszeit.
Im Mittelpunkt der Studie stehen die Stadt als Akteur der Kulturpolitik und die Stadt als kulturpolitisches Handlungsfeld von Eliten, Organisationen und Bürgern.
In den zwei Jahrzehnten nach dem Ersten Weltkrieg durchlief die Kulturpolitik einen tiefgreifenden Wandel - angetrieben durch die Demokratisierung, die sich ausbreitende Populär- und Massenkultur und das vergrößerte Freizeitangebot in der Stadt. Dabei bildeten sich auch die Vorläufer der seit den 1960er Jahren in (West-)Deutschland wie Frankreich verfolgten 'neuen', d.h. aktiv gestaltenden, partizipativen und integrativen Kulturpolitik heraus, die transparente Bewertungskriterien und politisch-rationale Entscheidungsverfahren erfordert, um die relativ hohen Ausgaben der öffentlichen Haushalte für "Kultur" zu rechtfertigen. Anhand von Fallstudien zu Lyon und Leipzig, Saint-Etienne und Chemnitz vergleicht der Autor Formen und Funktionen städtischer "Kulturpolitik" in der Zwischenkriegszeit. Im Mittelpunkt der Studie stehen die Stadt als Akteur der Kulturpolitik und die Stadt als kulturpolitisches Handlungsfeld von Eliten, Organisationen und Bürgern.

Thomas Höpel ist Historiker und außerplanmäßiger Professor am Institut für Kulturwissenschaft der Universität Leipzig. Er forscht und lehrt zur vergleichenden europäischen Geschichte.

" ... a major contribution" German Studies Review 32, 2009/2

Erscheint lt. Verlag 8.11.2007
Reihe/Serie Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung ; Band 7
Sprache deutsch
Maße 170 x 240 mm
Gewicht 995 g
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Mittelalter
Geschichte Allgemeine Geschichte 1918 bis 1945
Schlagworte BzSU 07 • Drittes Reich / 3. Reich; Geistes-/Kultur-Geschichte • Drittes Reich; Geistes-/Kultur-Geschichte • Frankreich, Geschichte; Geistes-/Kultur-Geschichte • Geschichte • HC/Geschichte/20. Jahrhundert (bis 1945) • Kulturpolitik • Kunst • Stadt • Stadtgeschichte • Weimarer Republik; Geistes-/Kultur-G. • Zwischenkriegszeit
ISBN-10 3-515-09106-8 / 3515091068
ISBN-13 978-3-515-09106-0 / 9783515091060
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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