Die Rezeption der 'Theologia Deutsch' bis 1523
Stationen der Wirkungsgeschichte im Spätmittelalter und in der frühen Reformationszeit
2020
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-156997-5 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-156997-5 (ISBN)
Die 'Theologia Deutsch' ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der spätmittelalterlichen Mystik und der Reformation. Andreas Zecherle untersucht die Rezeptionsgeschichte dieser Schrift bis 1523 und leistet damit einen Beitrag zur Debatte, wie das Verhältnis von Spätmittelalter und Reformation angemessen zu beschreiben ist.
Die sogenannte 'Theologia Deutsch', ein wohl noch im 14. Jahrhundert entstandener mystischer Traktat, wurde von Martin Luther im Druck herausgegeben und mit höchstem Lob bedacht. Andreas Zecherle rekonstruiert die Wirkungsgeschichte dieser Schrift bis zum Jahr 1523 erstmals genauer und bettet so Luthers Rezeption in ihren Kontext ein. Der Autor untersucht die vorreformatorische Rezeption des Traktats im Spiegel der handschriftlichen Überlieferung sowie die Rezeption bei Johann von Staupitz, Martin Luther und Andreas Bodenstein von Karlstadt. Die Studie zeigt, dass Luther und Karlstadt teils in Übereinstimmung mit Tendenzen in der vorreformatorischen Wirkungsgeschichte, teils im Gegensatz zu diesen die 'Theologia Deutsch' im Sinne ihrer je eigenen Theologie interpretierten und dabei an bestimmte Aussagen des spätmittelalterlichen Werkes philologisch präzise anknüpften, während sie andere aneignend umdeuteten oder ausblendeten. The 'Theologia Germanica' is an important link between late medieval mysticism and the Reformation. Andreas Zecherle studies how it was received up until 1523 and in so doing, adds to the debate on how the relationship between the Middle Ages and the Reformation can best be described.
Die sogenannte 'Theologia Deutsch', ein wohl noch im 14. Jahrhundert entstandener mystischer Traktat, wurde von Martin Luther im Druck herausgegeben und mit höchstem Lob bedacht. Andreas Zecherle rekonstruiert die Wirkungsgeschichte dieser Schrift bis zum Jahr 1523 erstmals genauer und bettet so Luthers Rezeption in ihren Kontext ein. Der Autor untersucht die vorreformatorische Rezeption des Traktats im Spiegel der handschriftlichen Überlieferung sowie die Rezeption bei Johann von Staupitz, Martin Luther und Andreas Bodenstein von Karlstadt. Die Studie zeigt, dass Luther und Karlstadt teils in Übereinstimmung mit Tendenzen in der vorreformatorischen Wirkungsgeschichte, teils im Gegensatz zu diesen die 'Theologia Deutsch' im Sinne ihrer je eigenen Theologie interpretierten und dabei an bestimmte Aussagen des spätmittelalterlichen Werkes philologisch präzise anknüpften, während sie andere aneignend umdeuteten oder ausblendeten. The 'Theologia Germanica' is an important link between late medieval mysticism and the Reformation. Andreas Zecherle studies how it was received up until 1523 and in so doing, adds to the debate on how the relationship between the Middle Ages and the Reformation can best be described.
Geboren 1979; Studium der Ev. Theologie und der Germanistik; 2017 Promotion; seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Spätmittelalter und Reformation der Universität Tübingen.
| Erscheint lt. Verlag | 27.1.2020 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Religion / Theologie ► Christentum ► Kirchengeschichte |
| Schlagworte | Andreas Karlstadt • Johann von Staupitz • Martin Luther • Mystik • Ordensreform |
| ISBN-10 | 3-16-156997-0 / 3161569970 |
| ISBN-13 | 978-3-16-156997-5 / 9783161569975 |
| Zustand | Neuware |
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