Geschichte des Christentums in der Spätantike
2022
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-161047-9 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-161047-9 (ISBN)
Peter Gemeinhardt behandelt in diesem Lehrbuch die Geschichte des Christentums in den ersten sechs Jahrhunderten. Er fragt nach dem Christentum als Religion, nach Frömmigkeit, Theologie und institutionalisierter Kirche. Im Zentrum steht die Spannung von hoher innerer Pluralität und beständiger Aushandlung von Identität im Gegenüber zu anderen Religionen und Philosophien.
Peter Gemeinhardt behandelt in diesem Lehrbuch die Geschichte des Christentums in den ersten sechs Jahrhunderten seines Bestehens. Er unterteilt die Gesamtentwicklung in drei große Phasen - Formierung (ca. 100-250 n. Chr.), Stabilisierung (ca. 250-450), Pluralisierung (ca. 450-700) -, in denen jeweils vier thematische Aspekte zur Sprache kommen: A. Das Christentum als Religion unter anderen Religionen, B. Praktiken der Frömmigkeit, C. Theologie als Prozess der Lehrbildung und Selbstreflexion, D. Kirche als Institution und Organisation. Auf diese Weise wird einerseits die hohe innere Pluralität des spätantiken Christentums herausgearbeitet, andererseits aufgezeigt, dass und wie christliche Identität in dieser Vielfalt gesucht und gefunden wurde. Der Autor greift damit neuere Tendenzen einer religions- und sozialgeschichtlichen Betrachtungsweise des Christentums auf und ergänzt sie um den Aspekt der Institutionalisierung, also der immer wieder erforderlichen Aushandlung, was christlich ist und wo dessen Grenzen verlaufen. Zudem arbeitet er heraus, welche Rolle Theologie als kontinuierliche Reflexion des authentisch Christlichen in diesem Prozess spielte. Zugrunde liegt ein weit gefasstes Verständnis von Spätantike als einer Epoche, in der mit dem Christentum und dem Judentum sowie später mit dem Islam monotheistische Religionen mit traditionellen Kulten und philosophischen Deutungskulturen koexistierten und konkurrierten. Gerade dadurch gewann das Christentum Kontur als denkende, handelnde und feiernde Religionskultur, die stabile Identität mit kontextsensibler Flexibilität zu verbinden verstand. Peter Gemeinhardt's textbook covering the first six centuries of Christianity deals with its role as a religion during this time, its practices of piety, the formation of doctrine through theology, and the church as an organised institution. The central focus is on the tension created by the high levels of inner-Christian plurality and the search for identity in the competitive coexistence between monotheistic as well as polytheistic cults and schools of philosophy.
Peter Gemeinhardt behandelt in diesem Lehrbuch die Geschichte des Christentums in den ersten sechs Jahrhunderten seines Bestehens. Er unterteilt die Gesamtentwicklung in drei große Phasen - Formierung (ca. 100-250 n. Chr.), Stabilisierung (ca. 250-450), Pluralisierung (ca. 450-700) -, in denen jeweils vier thematische Aspekte zur Sprache kommen: A. Das Christentum als Religion unter anderen Religionen, B. Praktiken der Frömmigkeit, C. Theologie als Prozess der Lehrbildung und Selbstreflexion, D. Kirche als Institution und Organisation. Auf diese Weise wird einerseits die hohe innere Pluralität des spätantiken Christentums herausgearbeitet, andererseits aufgezeigt, dass und wie christliche Identität in dieser Vielfalt gesucht und gefunden wurde. Der Autor greift damit neuere Tendenzen einer religions- und sozialgeschichtlichen Betrachtungsweise des Christentums auf und ergänzt sie um den Aspekt der Institutionalisierung, also der immer wieder erforderlichen Aushandlung, was christlich ist und wo dessen Grenzen verlaufen. Zudem arbeitet er heraus, welche Rolle Theologie als kontinuierliche Reflexion des authentisch Christlichen in diesem Prozess spielte. Zugrunde liegt ein weit gefasstes Verständnis von Spätantike als einer Epoche, in der mit dem Christentum und dem Judentum sowie später mit dem Islam monotheistische Religionen mit traditionellen Kulten und philosophischen Deutungskulturen koexistierten und konkurrierten. Gerade dadurch gewann das Christentum Kontur als denkende, handelnde und feiernde Religionskultur, die stabile Identität mit kontextsensibler Flexibilität zu verbinden verstand. Peter Gemeinhardt's textbook covering the first six centuries of Christianity deals with its role as a religion during this time, its practices of piety, the formation of doctrine through theology, and the church as an organised institution. The central focus is on the tension created by the high levels of inner-Christian plurality and the search for identity in the competitive coexistence between monotheistic as well as polytheistic cults and schools of philosophy.
Born 1970; 1990-96 studies of Protestant Theology at the Universities of Marburg and Göttingen; 2001 Dr. theol., University of Marburg; 2003 Ordination; 2006 Habilitation University of Jena; 2007 professor of Church History at University of Göttingen; 2021-23 Dean of the Faculty of Theology at Göttingen.
| Erscheint lt. Verlag | 10.3.2022 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Neue Theologische Grundrisse |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum |
| Schlagworte | Frömmigkeit • Institution • Pluralität und Identität • Religionsgeschichte • Theologie |
| ISBN-10 | 3-16-161047-4 / 3161610474 |
| ISBN-13 | 978-3-16-161047-9 / 9783161610479 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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