Herder - Luther
Das Erbe der Reformation in der Weimarer Klassik
2019
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-156744-5 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-156744-5 (ISBN)
Johann Gottfried Herder (1744-1803) verstand sich als "neuer Reformator". Produktiv suchte er Martin Luthers Einsichten zu übersetzen und fruchtbar zu machen. Wie diese Transformation genauer aussah, analysieren Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete (Theologie, Geschichte, Pädagogik, Literaturwissenschaft und Musikgeschichte) und eröffnen damit neue Perspektiven auf den aufklärerischen "Theologen unter den Klassikern".
Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen (Theologen, Historiker, Pädagogen, Literaturwissenschaftler und Musikwissenschaftler) haben sich 2017 mit der Frage befasst, wie weit Johann Gottfried Herder (1744-1803) durch eine Interpretation seiner Position in Weimar als Superintendent besser verstanden werden könnte, arbeitend unter dem Bilde Luthers, sich diesem lebenslang verpflichtet fühlend auch als Aufklärer. Kann man den "Theologen unter den Klassikern" aus dem Geflecht der Beziehungen zu Goethe, Schiller und Wieland lösen, aus seinen Beziehungen zum Hof, zur Stadt, zur Schule in Weimar? Andererseits lebte er autonom aus der Idee, das Erbe der Reformation für eine neue Zeit umformen zu müssen. Aus diesen Fragestellungen fällt neues Licht auf die deutsche Geistesgeschichte, auf die Herder gerade als Protestant maßgeblich eingewirkt hat. Scholars of different faculties (Theology, History, Education, Literature, Music) met in 2017 with the common aim to understand more deeply the life and works of Johann Gottfried Herder (1744-1803). He was a man of the Church and worked literally under a portrait of Martin Luther, to whom he felt indebted for the whole of his life, even as a man of the enlightenment. He was called "the theologian among the classics", he worked in close contact with Goethe, Schiller and Wieland in Weimar, he frequented the court, was part of an urban society and headmaster of the school. On the other hand he was engaged in the task of transforming the Protestant legacy according the needs of an enlightened and secular society.
Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen (Theologen, Historiker, Pädagogen, Literaturwissenschaftler und Musikwissenschaftler) haben sich 2017 mit der Frage befasst, wie weit Johann Gottfried Herder (1744-1803) durch eine Interpretation seiner Position in Weimar als Superintendent besser verstanden werden könnte, arbeitend unter dem Bilde Luthers, sich diesem lebenslang verpflichtet fühlend auch als Aufklärer. Kann man den "Theologen unter den Klassikern" aus dem Geflecht der Beziehungen zu Goethe, Schiller und Wieland lösen, aus seinen Beziehungen zum Hof, zur Stadt, zur Schule in Weimar? Andererseits lebte er autonom aus der Idee, das Erbe der Reformation für eine neue Zeit umformen zu müssen. Aus diesen Fragestellungen fällt neues Licht auf die deutsche Geistesgeschichte, auf die Herder gerade als Protestant maßgeblich eingewirkt hat. Scholars of different faculties (Theology, History, Education, Literature, Music) met in 2017 with the common aim to understand more deeply the life and works of Johann Gottfried Herder (1744-1803). He was a man of the Church and worked literally under a portrait of Martin Luther, to whom he felt indebted for the whole of his life, even as a man of the enlightenment. He was called "the theologian among the classics", he worked in close contact with Goethe, Schiller and Wieland in Weimar, he frequented the court, was part of an urban society and headmaster of the school. On the other hand he was engaged in the task of transforming the Protestant legacy according the needs of an enlightened and secular society.
Geboren 1971; Studium der Ev. Theologie in Bethel, Tübingen, Zürich; 2004 Promotion; 2009 Habilitation; seit 2011 Professor für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Geboren 1954; Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Tübingen und London; 1986 Promotion; 1993 Habilitation; Heisenberg-Stipendiat in Göttingen; seit 1997 Professor für Kulturgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
| Erscheint lt. Verlag | 10.4.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Colloquia historica et theologica |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Religion / Theologie ► Christentum ► Kirchengeschichte |
| Schlagworte | Konfessionsgeschichte • Kulturgeschichte • Religionsgeschichte |
| ISBN-10 | 3-16-156744-7 / 3161567447 |
| ISBN-13 | 978-3-16-156744-5 / 9783161567445 |
| Zustand | Neuware |
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