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Normativität - Religion - Mobilität -

Normativität - Religion - Mobilität

Online Resource
2023
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-161999-1 (ISBN)
CHF 103,60 inkl. MwSt
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Jede Religion ist durch eine gemeinsame Glaubensüberzeugung ihrer Anhänger gekennzeichnet. Diese wurde nicht zuletzt in der Auseinandersetzung mit anderen Konfessionen und Religionen geprägt. Die Begegnung mit dem religiös Anderen erzeugt normative Prozesse der Vergewisserung eigener Überzeugungen. Die Beiträge dieses Bandes gehen diesen Prozessen aus der Binnensicht der Religionsgemeinschaften, in der Perspektive der interreligiösen Begegnung und aus der Sicht der staatlichen Religionsverfassungsordnung nach.
Jede Religion ist durch eine gemeinsame Glaubensüberzeugung ihrer Anhänger gekennzeichnet. Dieser Glaube bedarf einer gewissen Verbindlichkeit, um Gemeinsamkeiten und damit Gemeinschaft schaffen zu können, und besagte Verbindlichkeit wird durch Glaubenssätze erzeugt, die oft normativen Charakter haben. Solch identitätsstiftende Glaubenssätze wurden nicht zuletzt in der Auseinandersetzung mit anderen Konfessionen und/oder Religionen geprägt und geformt. Die Begegnung mit dem religiös oder konfessionell Anderen erzeugt also normative Prozesse der Vergewisserung eigener Überzeugungen und Praktiken sowie der Verhandlung aus der Begegnung resultierender Anerkennungsansprüche. Solche Prozesse der Neujustierung wurden und werden insbesondere durch die Begegnung mit dem Fremden angestoßen, welche wiederum durch Mobilität und Migration befördert wird. Die Beiträge dieses Bandes gehen diesen normativen Prozessen aus der Binnensicht der Religionsgemeinschaften, in der Perspektive der interreligiösen Begegnung und aus der Sicht der staatlichen Religionsverfassungsordnung nach. Every religion is characterised by a common belief among its followers. This belief requires a certain commitment in order to be able to create common ground and thus community, and said commitment is created by beliefs that often have a normative character. Such identity-creating beliefs were shaped and formed not least in the confrontation with other denominations and/or religions. The encounter with the religious or confessional other thus generates normative processes of reassurance of one's own convictions and practices as well as the negotiation of claims to recognition resulting from the encounter. Such processes of readjustment were and are triggered in particular by encounters with the foreign, which in turn are promoted by mobility and migration. The contributions in this volume explore these normative processes from the internal perspective of religious communities, from the perspective of interreligious encounters and from the perspective of the state's religious constitutional order.

ist Professor für Kirchenrecht an der Universität Tübingen.

ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Verwaltungsrecht, Religionsverfassungs- und Kirchenrecht sowie Steuerrecht an der Universität Tübingen.

ist Professor für Bürgerliches Recht, Deutsche Rechtsgeschichte, Juristische Zeitgeschichte und Kirchenrecht an der Universität Tübingen.

Erscheint lt. Verlag 11.1.2023
Reihe/Serie Untersuchungen über Recht und Religion
Verlagsort Tübingen
Sprache deutsch
Themenwelt Geschichte Teilgebiete der Geschichte Militärgeschichte
Recht / Steuern Allgemeines / Lexika
Recht / Steuern Öffentliches Recht
Recht / Steuern Rechtsgeschichte
Schlagworte Anerkennungsansprüche • Rechtswissenschaft • Religionspluralismus • Religiöse Anerkennungsansprüche • Theologie
ISBN-10 3-16-161999-4 / 3161619994
ISBN-13 978-3-16-161999-1 / 9783161619991
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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