Von Jesus zum Neuen Testament
Studien zur urchristlichen Theologiegeschichte und zur Entstehung des neutestamentlichen Kanons
2008
|
2007; unveränderte Studienausgabe
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-151493-7 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-151493-7 (ISBN)
Jens Schröter stellt zunächst das Konzept einer frühchristlichen Theologiegeschichte in den Kontext gegenwärtiger geschichtstheoretischer Diskussionen. In weiteren Studien befasst er sich mit zentralen neutestamentlichen Themenbereichen, insbesondere mit Jesus, Paulus und der Apostelgeschichte. Behandelt wird schließlich auch die Frage nach einer 'Theologie des Neuen Testaments'.
Jens Schröter befasst sich in den vorliegenden Studien mit vier Themenkreisen. Im ersten Teil geht es um die methodischen Voraussetzungen einer Rekonstruktion der urchristlichen Theologiegeschichte. Dabei werden in Anknüpfung an Johann Gustav Droysen, den Begründer der neuzeitlichen Historik, aktuelle Diskurse aus der Geschichtstheorie aufgenommen. Der zweite Teil konkretisiert die dabei zutage tretenden Aspekte an drei zentralen Bereichen des Urchristentums: der frühen Jesusüberlieferung, der Theologie des Paulus sowie dem Geschichtsentwurf der Apostelgeschichte. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Einordnung der jesuanischen Wortüberlieferung in die urchristliche Überlieferungsgeschichte, dem Galaterbrief als einem Zeugnis für die Suche des Paulus nach der "Einheit des Evangeliums" sowie auf demjenigen geschichtstheologischen Modell, in dem Jesus und Paulus zum ersten Mal miteinander verbunden wurden. Der dritte Teil thematisiert die Entwicklung von den einzelnen theologischen Entwürfen des Urchristentums hin zum Neuen Testament. Im 'Neuen Testament', mit dem sich das frühe Christentum einen 'Kanon' verbindlicher Texte schuf, sind Schriften verschiedenen literarischen und theologischen Charakters vereinigt worden. Dies führt schließlich zu der Frage, wie aus heutiger Sicht eine diese Schriften übergreifende Interpretation des Gesamtcorpus - also eine 'Theologie des Neuen Testaments' - zu konzipieren wäre. Diesem Thema wendet sich der Autor abschließend zu. In the studies of this volume, Jens Schröter deals with four subject areas. The first part of the book contains philosophical and hermeneutical observations concerning the history of early Christianity. In a follow-up to Johann Gustav Droysen, the author takes a look at recent discussions on the hermeneutics of history. Based on this, he uses the second part of the work to examine central areas of the history of theology of early Christianity. In the third part, he takes a look at those developments which led to the creation of the New Testament canon, and in doing so shows that those joint convictions which were clearly defined in various ways in the early Christian writings were the guiding factor. In the last part of the book, the author examines how it would be possible to develop a comprehensive approach to a theology of the New Testament in view of the individual writings which are contained in the New Testament.
Jens Schröter befasst sich in den vorliegenden Studien mit vier Themenkreisen. Im ersten Teil geht es um die methodischen Voraussetzungen einer Rekonstruktion der urchristlichen Theologiegeschichte. Dabei werden in Anknüpfung an Johann Gustav Droysen, den Begründer der neuzeitlichen Historik, aktuelle Diskurse aus der Geschichtstheorie aufgenommen. Der zweite Teil konkretisiert die dabei zutage tretenden Aspekte an drei zentralen Bereichen des Urchristentums: der frühen Jesusüberlieferung, der Theologie des Paulus sowie dem Geschichtsentwurf der Apostelgeschichte. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Einordnung der jesuanischen Wortüberlieferung in die urchristliche Überlieferungsgeschichte, dem Galaterbrief als einem Zeugnis für die Suche des Paulus nach der "Einheit des Evangeliums" sowie auf demjenigen geschichtstheologischen Modell, in dem Jesus und Paulus zum ersten Mal miteinander verbunden wurden. Der dritte Teil thematisiert die Entwicklung von den einzelnen theologischen Entwürfen des Urchristentums hin zum Neuen Testament. Im 'Neuen Testament', mit dem sich das frühe Christentum einen 'Kanon' verbindlicher Texte schuf, sind Schriften verschiedenen literarischen und theologischen Charakters vereinigt worden. Dies führt schließlich zu der Frage, wie aus heutiger Sicht eine diese Schriften übergreifende Interpretation des Gesamtcorpus - also eine 'Theologie des Neuen Testaments' - zu konzipieren wäre. Diesem Thema wendet sich der Autor abschließend zu. In the studies of this volume, Jens Schröter deals with four subject areas. The first part of the book contains philosophical and hermeneutical observations concerning the history of early Christianity. In a follow-up to Johann Gustav Droysen, the author takes a look at recent discussions on the hermeneutics of history. Based on this, he uses the second part of the work to examine central areas of the history of theology of early Christianity. In the third part, he takes a look at those developments which led to the creation of the New Testament canon, and in doing so shows that those joint convictions which were clearly defined in various ways in the early Christian writings were the guiding factor. In the last part of the book, the author examines how it would be possible to develop a comprehensive approach to a theology of the New Testament in view of the individual writings which are contained in the New Testament.
Geboren 1961; 1992 Promotion; 1996 Habilitation; Professor für Exegese und Theologie des Neuen Testaments sowie die antiken christlichen Apokryphen an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.
| Erscheint lt. Verlag | 18.3.2008 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum |
| Schlagworte | Jesus • Neuen • Testament |
| ISBN-10 | 3-16-151493-9 / 3161514939 |
| ISBN-13 | 978-3-16-151493-7 / 9783161514937 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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