Die Oxford-Bewegung und ihre Historiographie
Eine Analyse der geschichtlichen Konstruktion konfessioneller Identität im Traktarianismus
2024
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-163371-3 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-163371-3 (ISBN)
Das Oxford-Movement stellte eine wichtige Reformbewegung in der Kirche von England dar. Seine Vertreter waren davon überzeugt, es gelte, die 'katholischen' Wurzeln der Church of England neu zu betonen. Christian Koch untersucht das Schrifttum der Bewegung und macht sichtbar, wie darin kirchlicher Erneuerungswille und Historiographie ineinandergreifen.
Das Oxford-Movement stellte eine der einflussreichsten Reformbewegungen in der Geschichte der Kirche von England dar. Angesichts der gesellschaftlichen Transformationen zu Beginn des Viktorianischen Zeitalters hob die Bewegung dazu an, das Wesen der englischen Kirche neu zu beschreiben. Die Vertreter der Bewegung waren davon überzeugt, es gelte, die vermeintlich katholischen Wurzeln der Church of England neu zu betonen. Sie erhoben daher in ihrem kirchenpolitischen Wirken eine Reihe historischer Traditionen - nicht zuletzt das Erbe der Kirchenväter - zu ekklesiologischen Normgrößen, von denen sie eine Erneuerung ihrer Kirche erhofften. Christian Koch untersucht das Schrifttum der Bewegung und macht sichtbar, wie darin kirchliche Reformvorstellungen und historiographisches Denken ineinandergreifen. Er beleuchtet exemplarisch die Bedeutung von historischen Narrativen für die diskursive Konstruktion konfessioneller Identität. In this work, Christian Koch deals historically with the Oxford Movement, a phenomenon of the history of the Anglican church during the 19th century. He examines how the transformations of the Victorian era led to debates about the identity of the Church of England and how these discourses in turn affected the way the Oxford Movement adapted the historiographical conventions of Anglicanism.
Das Oxford-Movement stellte eine der einflussreichsten Reformbewegungen in der Geschichte der Kirche von England dar. Angesichts der gesellschaftlichen Transformationen zu Beginn des Viktorianischen Zeitalters hob die Bewegung dazu an, das Wesen der englischen Kirche neu zu beschreiben. Die Vertreter der Bewegung waren davon überzeugt, es gelte, die vermeintlich katholischen Wurzeln der Church of England neu zu betonen. Sie erhoben daher in ihrem kirchenpolitischen Wirken eine Reihe historischer Traditionen - nicht zuletzt das Erbe der Kirchenväter - zu ekklesiologischen Normgrößen, von denen sie eine Erneuerung ihrer Kirche erhofften. Christian Koch untersucht das Schrifttum der Bewegung und macht sichtbar, wie darin kirchliche Reformvorstellungen und historiographisches Denken ineinandergreifen. Er beleuchtet exemplarisch die Bedeutung von historischen Narrativen für die diskursive Konstruktion konfessioneller Identität. In this work, Christian Koch deals historically with the Oxford Movement, a phenomenon of the history of the Anglican church during the 19th century. He examines how the transformations of the Victorian era led to debates about the identity of the Church of England and how these discourses in turn affected the way the Oxford Movement adapted the historiographical conventions of Anglicanism.
ist Vikar in der Rheinischen Landeskirche (Essen).
| Erscheint lt. Verlag | 2.9.2024 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beiträge zur historischen Theologie |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Religion / Theologie ► Christentum ► Kirchengeschichte |
| Schlagworte | Anglikanismus • Anglo-Katholizismus • John Henry Newman • Kirche von England • Viktorianisches Zeitalter |
| ISBN-10 | 3-16-163371-7 / 3161633717 |
| ISBN-13 | 978-3-16-163371-3 / 9783161633713 |
| Zustand | Neuware |
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