Eigentum im internationalen Vergleich
18.-20. Jahrhundert
Seiten
1999
Vandenhoeck & Ruprecht (Verlag)
978-3-525-35793-4 (ISBN)
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Eine Phänomenologie des Eigentums in der Moderne
Das Eigentum ist eine entscheidende Größe in der Geschichte der Moderne. Politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Ordnungssysteme werden von ihm geprägt. In diesem Band wird die Bedeutung des Eigentums vom 18. bis zum 20. Jahrhundert international und interkulturell vergleichend untersucht.
Das Eigentum spielt in der modernen Gesellschafts- und Kulturgeschichte eine zentrale Rolle. Die Transformationsprozesse in Mittel- und Osteuropa führen das besonders deutlich vor Augen, doch auch in Westeuropa geraten gängige Vorstellungen über das Eigentum angesichts von Deregulierung und Umverteilung, von neuen Informationstechnologien und neuen Knappheiten unter Druck. Das Eigentumsrecht, zu dem auch Konventionen, Doktrinen und kulturelle Praktiken gehören, prägt Wahrnehmungen, Erfahrungen, Handlungen, gesellschaftliche Strukturen und Vorstellungen. Es kodiert die politische und kulturelle Ordnung, es legt fest, was richtig ist, wer und was anerkannt, geschützt und ausgeschlossen wird. Die Diskurse über Eigentum kreisen daher um prinzipielle Probleme der modernen Gesellschaft, etwa um Fragen nach Freiheit, Verantwortung und Gerechtigkeit.
Die Bedeutung des Eigentums wird in diesem Band für verschiedene Entwicklungsperioden vom 18. Jahrhundert bis heute untersucht. Daneben werden Vergleiche zwischen verschiedenen sozialen Gruppen, Gesellschaften und Kulturen auf regionaler, nationaler und systematischer Ebene durchgeführt. Es zeigt sich, daß der individualistische, liberale Eigentumsbegriff in den letzten zwei Jahrhunderten in weiten Gebieten der Welt den Umgang mit Gütern, die sozialen Beziehungen und die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Verhältnisse geprägt hat, wenn auch mit nationalen und regionalen Unterschieden. Die Autoren verbinden Gesellschafts- und Kulturgeschichte mit Rechtsgeschichte und machen Eigentum zum Ausgangspunkt für die historische Analyse von Gesellschaften und Kulturen.
Die Herausgeber
Dr. Hannes Siegrist ist Professor für moderne europäische Geschichte am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig.
Dr. David Sugarman ist Professor am Department of Law der Lancaster University.
Das Eigentum ist eine entscheidende Größe in der Geschichte der Moderne. Politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Ordnungssysteme werden von ihm geprägt. In diesem Band wird die Bedeutung des Eigentums vom 18. bis zum 20. Jahrhundert international und interkulturell vergleichend untersucht.
Das Eigentum spielt in der modernen Gesellschafts- und Kulturgeschichte eine zentrale Rolle. Die Transformationsprozesse in Mittel- und Osteuropa führen das besonders deutlich vor Augen, doch auch in Westeuropa geraten gängige Vorstellungen über das Eigentum angesichts von Deregulierung und Umverteilung, von neuen Informationstechnologien und neuen Knappheiten unter Druck. Das Eigentumsrecht, zu dem auch Konventionen, Doktrinen und kulturelle Praktiken gehören, prägt Wahrnehmungen, Erfahrungen, Handlungen, gesellschaftliche Strukturen und Vorstellungen. Es kodiert die politische und kulturelle Ordnung, es legt fest, was richtig ist, wer und was anerkannt, geschützt und ausgeschlossen wird. Die Diskurse über Eigentum kreisen daher um prinzipielle Probleme der modernen Gesellschaft, etwa um Fragen nach Freiheit, Verantwortung und Gerechtigkeit.
Die Bedeutung des Eigentums wird in diesem Band für verschiedene Entwicklungsperioden vom 18. Jahrhundert bis heute untersucht. Daneben werden Vergleiche zwischen verschiedenen sozialen Gruppen, Gesellschaften und Kulturen auf regionaler, nationaler und systematischer Ebene durchgeführt. Es zeigt sich, daß der individualistische, liberale Eigentumsbegriff in den letzten zwei Jahrhunderten in weiten Gebieten der Welt den Umgang mit Gütern, die sozialen Beziehungen und die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Verhältnisse geprägt hat, wenn auch mit nationalen und regionalen Unterschieden. Die Autoren verbinden Gesellschafts- und Kulturgeschichte mit Rechtsgeschichte und machen Eigentum zum Ausgangspunkt für die historische Analyse von Gesellschaften und Kulturen.
Die Herausgeber
Dr. Hannes Siegrist ist Professor für moderne europäische Geschichte am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig.
Dr. David Sugarman ist Professor am Department of Law der Lancaster University.
| Reihe/Serie | Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Gewicht | 448 g |
| Einbandart | kartoniert |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Neuzeit (bis 1918) |
| Schlagworte | Eigentum |
| ISBN-10 | 3-525-35793-1 / 3525357931 |
| ISBN-13 | 978-3-525-35793-4 / 9783525357934 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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