Nonnen und Pröpste im Kloster Lüne
Das Statutenbuch des Klosters Lüne (Lüne, 14), das Tagebuch der Priorin Mechthild Wilde (Lüne, 24), Netzwerke der Pröpste - Nikolaus Graurock, Nikolaus Schomaker und Johannes Lorber
Seiten
2026
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-164724-6 (ISBN)
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-164724-6 (ISBN)
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Der Band enthält Quellen und Untersuchungen, die aus der spätmittelalterlichen Überlieferung des Benediktinerinnenklosters Lüne geschöpft sind: Die Edition des Statutenbuches mit den Riten zur Aufnahme in die Gemeinschaft, das Tagebuch der Priorin Mechthild Wilde über ihre eigene Wahl und eine Studie über die Netzwerke der Lüner Pröpste.
Der vorliegende Sammelband enthält zentrale Quellen und Untersuchungen, die aus der reichen spätmittelalterlichen Überlieferung des Benediktinerinnenklosters Lüne bei Lüneburg geschöpft sind: Die Edition des Statutenbuches (Hs. Lüne, 14) präsentiert die liturgischen Ordines zur Aufnahme der Kandidatinnen, also die Einkleidung, die Profess nach den Regeln der Bursfelder Reform, die 1481 zu Lüne eingeführt wurde, und die Jungfrauenweihe, die als 'Nonnenkrönung' verstanden wurde, darüber hinaus Bestimmungen zu den klösterlichen Ämtern, zu den Pflichten des Propstes und zum Speiseplan. Das Tagebuch der Mechthild Wilde (Hs. Lüne, 24) berichtet von ihrer Wahl zur Priorin im Jahre 1504 und den ersten Wochen ihrer Amtszeit. Die Studie 'Netzwerke der Pröpste' analysiert die Karrierewege der Lüner Pröpste, namentlich ihre Bestrebungen, sich zu Rom mit einträglichen Stiftspfründen providieren zu lassen, und konfrontiert dazu ihre Briefe mit Nachrichten aus den römischen Supplikenregistern.
Der vorliegende Sammelband enthält zentrale Quellen und Untersuchungen, die aus der reichen spätmittelalterlichen Überlieferung des Benediktinerinnenklosters Lüne bei Lüneburg geschöpft sind: Die Edition des Statutenbuches (Hs. Lüne, 14) präsentiert die liturgischen Ordines zur Aufnahme der Kandidatinnen, also die Einkleidung, die Profess nach den Regeln der Bursfelder Reform, die 1481 zu Lüne eingeführt wurde, und die Jungfrauenweihe, die als 'Nonnenkrönung' verstanden wurde, darüber hinaus Bestimmungen zu den klösterlichen Ämtern, zu den Pflichten des Propstes und zum Speiseplan. Das Tagebuch der Mechthild Wilde (Hs. Lüne, 24) berichtet von ihrer Wahl zur Priorin im Jahre 1504 und den ersten Wochen ihrer Amtszeit. Die Studie 'Netzwerke der Pröpste' analysiert die Karrierewege der Lüner Pröpste, namentlich ihre Bestrebungen, sich zu Rom mit einträglichen Stiftspfründen providieren zu lassen, und konfrontiert dazu ihre Briefe mit Nachrichten aus den römischen Supplikenregistern.
Geboren 1976; Stipendiat am DFG-Graduiertenkolleg 581 "Gesellschaftliche Symbolik im Mittelalter" (Münster); 2008/2013 Promotion; 2024 Habilitation; Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt "Altgläubige Stellungnahmen zur Confessio Augustana" (Universität Koblenz).
| Erscheinungsdatum | 31.08.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 232 mm |
| Themenwelt | Religion / Theologie ► Christentum ► Kirchengeschichte |
| Schlagworte | Bistum Verden • Bursfelder Reform • Jungfrauenweihe • Lüneburg • Pfründenbiographien der Weltgeistlichen |
| ISBN-10 | 3-16-164724-6 / 3161647246 |
| ISBN-13 | 978-3-16-164724-6 / 9783161647246 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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