Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de
Kriminalgeschichte des Christentums 6 - Karlheinz Deschner

Kriminalgeschichte des Christentums 6

11. und 12. Jahrhundert: Von Kaiser Heinrich II., dem "Heiligen" (1002), bis zum Ende des Dritten Kreuzzugs (1192)
Buch | Hardcover
656 Seiten
1999 | 1. Auflage
Rowohlt (Verlag)
978-3-498-01309-7 (ISBN)
CHF 42,90 inkl. MwSt
  • Titel ist leider vergriffen;
    keine Neuauflage
  • Artikel merken
Band 6 der "Kriminalgeschichte des Christentums" behandelt das Hochmittelalter, also das 11. und 12. Jahrhundert. Zentrale Herrschergestalten der Epoche sind: der letzte Ottone Kaiser Heinrich II., der Heilige, mit seinen drei großen Kriegen an der Seite von Heiden gegen deas katholische Polen, der Salier Heinrich IV. sowie der Staufer Friedrich O. Barbarossa. Der folgenschwere Pontifakt Grgors VII. (1073 - 1085), eines aggressiven "heiligen Satans", führt im berüchtigten Investiturstreit - Stichwort: Canossa - zum Sieg des Heiligen Stuhls über den Kaiserthron. Die Ecclesia militans et triumphans spiegelt sich im vergossenen Blut von Millionen, die sie zu den drei Kreuzzügen aufhetzt. Deschner seziert ebenso unbestechlich den barbarischen Wendenkreuzzug von 1147, überhaupt die Heidenmission, die päpstliche Ostpolitik, die rasch wachsenden "Ketzer"-Bewegungen, die beginnende Inquisition.

Karlheinz Deschner, geboren 1924 in Bamberg, verstorben 2014 in Haßfurt am Main. Im Krieg Soldat, schloß sein Studium der Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte mit der Promotion ab. Seit 1957 veröffentlicht Deschner seine entlarvenden und provozierenden Geschichtswerke zur Religions- und Kirchenkritik. Für sein aufklärerisches Engagement und für sein literarisches Werk wurde Karlheinz Deschner 1988 - nach Wolfgang Koeppen, Hans Wollschläger, Peter Rühmkorf - mit dem Arno-Schmidt-Preis ausgezeichnet. Im Juni 1993 erhielt er - nach Walter Jens, Dieter Hildebrandt, Gerhard Zwerenz, Robert Jungk - den Alternativen Büchnerpreis und im Juli 1993 - nach Andrej Sacharow und Alexander Dubcek - als erster Deutscher den International Humanist Award. Im September 2001 erhielt Deschner den Erwin-Fischer-Preis des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten, im November 2001 den Ludwig-Feuerbach-Preis des Bundes für Geistesfreiheit Bayern, Augsburg.

Karlheinz Deschner ist der kenntnisreichste unter den Advocati diaboli.

Erscheint lt. Verlag 19.3.1999
Reihe/Serie Kriminalgeschichte des Christentums ; 6
Sprache deutsch
Maße 139 x 215 mm
Gewicht 898 g
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Mittelalter
Religion / Theologie Christentum Kirchengeschichte
Schlagworte 6 • Christentum, Geschichte • Friedrich (Römisch-Deutsches Reich, Kaiser, I.) • Glaube • Gregor VII. • HC/Sachbücher/Philosophie, Religion/Christliche Religionen • Heinrich II. • Heinrich (Römisch-Deutsches Reich, Kaiser, II.) • Hochmittelalter • Innozenz (Papst, III.) • Investiturstreit • Kirche • Kirchenkritik • Kreuzzüge • Krieg • Kritik • Papst • Religion • Salier • Staufer
ISBN-10 3-498-01309-2 / 3498013092
ISBN-13 978-3-498-01309-7 / 9783498013097
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
Mehr entdecken
aus dem Bereich
Geschichte einer Augsburger Familie (1367-1650)

von Mark Häberlein

Buch | Softcover (2024)
Kohlhammer (Verlag)
CHF 47,60
von Dschingis Khan bis heute

von Karénina Kollmar-Paulenz

Buch | Softcover (2024)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 16,80