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Farbberatung -  Karin Hunkel

Farbberatung (eBook)

No Black Today

(Autor)

eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
108 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-8192-8674-2 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
9,99 inkl. MwSt
(CHF 9,75)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
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Der farbige Weg zu sich selbst. Leicht verständlich und sehr praxisorientiert beschreibt die Autorin, die bereits 1986 die "Ganzheitliche Farbberatung" begründet hat, in ihrem 4. Buch die Kraft der Farben und deren Wirkung auf uns Menschen. Dabei ist sie dieses Mal besonders fokussiert auf die eigentliche Farbberatung, die für sie auch heute noch - nach 40 Jahren - größte Relevanz hat. Allerdings werden Farben in ihrer Dimension immer nur ganzheitlich erfahrbar. Damit bringen Sie auf natürliche Weise mehr Schönheit, Lebensfreude und Wohlbefinden in Ihr Leben - einfach nur mit den richtigen Farben.

Karin Hunkel ist mit den Lebensaufgaben eines Widders (mit Aszendent Löwe) im chinesischen Jahr des Büffels (1949) geboren. Ihr Studium der Psychologie und Soziologie bildete die Grundlage für spätere Ausbildungen in alternativen Heilmethoden. Nach der Arbeit als "Color Consultant" und "Healer" in den USA gründete sie 1985 ihr eigenes Ausbildungszentrum für Farbberater:innen in Frankfurt/M. mit dem Namen INDIGO. Sie hat Pionierarbeit auf dem Gebiet der Farben geleistet und die "Ganzheitliche Farbberatung" sowie die "Psychologische Farbberatung" begründet. Bislang hat sie ihr Wissen zusammen mit ihrem Team mehr als zweitausend Menschen in Seminaren weitergeben können.

Farbgefühle - Farbenkraft - Farbberatung


»Kleidung und Schmuck sind immer nur
eine Widerspiegelung des Herzens.«

Coco Chanel

Über Farben auf dem Weg zu sich selbst.


Farbanalysen sind hierzulande meist unter dem Begriff »Farb- und Stil-Beratung« geläufig. In den USA sind sie erstmals schon in den dreißiger Jahren bekannt geworden. Hollywood-Stars haben sich für ihre Filmrollen die Farben ihrer Kleidung »bestimmen« lassen. Das System war damals aber lange nicht so ausgereift, wie es später entwickelt wurde. Meist ist die Praxis der Farbberatung aber immer noch mehr auf den äußeren Bereich der Mode ausgerichtet. Natürlich kann die Analyse eines Farbtyps durchaus auf einer rein äußerlichen Ebene funktionieren. Dennoch ist sie für mich ihrem Wesen nach keineswegs äußerlich, sondern sie ist eine der Möglichkeiten, einen Menschen über seine Farben <auf den Weg zu sich selbst> zu führen. Einschneidende Veränderungen der Persönlichkeit können mit dem Einlassen auf eine bestimmte Farbpalette eingeleitet werden.

Mit jeder persönlichen Farbauswahl wird das Kleid einer Persönlichkeit gewählt. Jemand, der sich hauptsächlich in Schwarz oder in dunklen Farben kleidet, wird durch ein Analyseergebnis, ein Frühling zu sein, plötzlich mit einer ganz anderen eigenen Erscheinung konfrontiert. Die hellen, fröhlichen, leuchtenden Farben des Frühlings zeigen ihn in totaler Opposition zu seinem vorherigen Aussehen. Jetzt drängt sich so etwas wie ein Lernprozess auf, dieses neue Bild (das des Frühlingstypen) als das eigene, bisher unbekannte und verdeckte, anzunehmen. Natürlich kann die Beschäftigung mit dem „Neuen“ einen Sprung in ein inneres Chaos bedeuten und so lange Verunsicherung auslösen, bis die tiefe, bedeutungsvolle Wahrheit erkannt wird:

Die Farben, die wir wählen und tragen, spiegeln nicht nur unseren äußeren Stil wider, sondern können auch tiefe Auswirkungen auf unsere Persönlichkeit haben. Eine Farbanalyse kann uns helfen, uns selbst besser kennenzulernen und zu verstehen, welche Farben am besten zu uns passen und welche uns am besten unterstützen, um unser volles Potenzial zu entfalten.

Es ist wichtig zu erkennen, dass eine Farbanalyse kein starres Etikett ist, das uns in eine bestimmte Schublade steckt. Vielmehr ist es ein Werkzeug, das uns dabei helfen kann, unseren individuellen Stil und unsere Persönlichkeit auf eine neue Ebene zu bringen. Wir können uns bewusst für Farben entscheiden, die unsere Stärken betonen und uns gleichzeitig ermutigen, uns in neue Richtungen zu bewegen und zu wachsen.

Es mag zunächst beängstigend sein, sich mit einem neuen Farbtyp zu konfrontieren und alte Gewohnheiten und Vorlieben hinter sich zu lassen. Aber wenn wir uns auf diese Veränderungen einlassen und uns erlauben, uns von unseren Farben inspirieren zu lassen, können wir uns auf eine erstaunliche Reise zu uns selbst begeben. Es geht darum, unsere innere Schönheit und Kraft zu entdecken und zu zeigen, wer wir wirklich sind. Der Farbtyp. der wir aufgrund von erblichen Faktoren sind, ist - auf dem Weg der Selbsterkenntnis - ein Teil der eigenen Wahrheit.

Nachdrücklich möchte ich hier zum einen darauf verweisen, dass es nur »ein Teil« der Kenntnis des eigenen Selbst ist. Zum anderen kann ich mit voller Überzeugung sagen, dass dieses Quäntchen nicht oberflächlich ist, sondern uns helfen kann, uns mit uns selbst auf einer tiefen Ebene auseinanderzusetzen. Zusätzlich ist es wichtig, zu wissen, dass die Bestimmung des Farbtyps, die wir hauptsächlich aufgrund der Haut, Haare und Augenfarbe vornehmen, auf keinen Fall eine Aussage über die Persönlichkeit und den Charakter eines Menschen zulässt. Ob jemand ein Frühling, Sommer, Herbst oder Winter ist, sagt nichts darüber aus, ob er damit gleichzeitig ein vitaler, romantischer, zarter oder karrierebewusster Mensch ist.

Eine Farbtyp-Bestimmung ist eine tiefgehende Aufforderung, sich mit seiner eigenen Farblichkeit auseinanderzusetzen. Es ist wie ein Antippen, das uns aus einem Tagtraum holt. Die Auseinandersetzung beginnt für jeden Einzelnen im Umgang mit den neuen Farben.

 

Die Analyse des Farbtyps


Den Farbtyp zweifelsfrei zu analysieren, ist meistens nicht so einfach, wie sich das manche vorstellen und wie uns Berichte in diversen Magazinen oder sozialen Medien weismachen wollen. Da wir alle verschieden sind, ist es nicht möglich, einzig aufgrund eines Rasters mit Sicherheit zu behaupten, zu welchem Farbtyp wir gehören. Es existieren zwischen den einzelnen Typen zwar Regelmäßigkeiten, aber auch viele Abweichungen. Menschen mit braunen Augen können wir z. B. unter allen Farbtypen finden. Auch der Teint ist kein sicheres Indiz für die Aussage über einen bestimmten Farbtyp: Frühlingstypen und Wintertypen werden meist schnell braun, manche von ihnen wiederum gar nicht. Herbsttypen und Sommer sind sehr oft blass, aber manchmal auch nicht. Erst recht kann die Haarfarbe zu enormen Verwirrungen führen: Frühlingstypen sind meist blond, einige von ihnen jedoch dunkelhaarig. Wurde das Frühlings- und auch das Herbst-Haar häufig chemischen Prozeduren unterworfen oder häufig kurz geschnitten, kann es aschig, wie das des Sommers, wirken.

Das sicherste Verfahren, den jeweiligen Farbtyp zu ermitteln, ist, die Person vor dem Spiegel erfahren zu lassen, welcher Farbtyp sie wirklich ist. Ein spezielles Verfahren ermöglicht durch die Zusammenarbeit zwischen dem Kunden und dem Farbberater oder der Farbberaterin die Erfahrung der eigenen Persönlichkeit in anderen als den bekannten Facetten. Eine Farbberatung darf nicht so ablaufen, dass die Farbberaterin dem Kunden/der Kundin einfach sagt, welcher Farbtyp er/sie ist, sondern der Kunde/die Kundin muss es immer selbst sehen oder spüren. Dem Kunden dieses »Sehen« erfahrbar zu machen, ist die eigentliche Aufgabe einer Farbberater:in.

Die persönliche Farbberatung beginnen wir immer damit, dass sich der Kunde ungeschminkt im Spiegel sieht und unterhalb seines Gesichtes Tücher in verschiedenen Farben aufgelegt und gewechselt werden. Wenn der Kunde/die Kundin sich „einlassen“ kann, sieht er/sie andauernde Veränderungen in seinem/ihrem Gesicht, weil die Farben der Tücher unterschiedlich in sein/ihr Gesicht reflektieren. Fragen wir, wie die eine oder andere Farbe empfunden wurde, so erhalten wir Beschreibungen intensiver Gefühle. Das Erlebnis, den eigenen Farbtyp selbst zu erkennen, ist unvergleichbar.

Der „Job“, FarbberaterIn zu sein, ist einer der wunderbarsten, den ich kenne. Abgesehen davon, dass Farbberater:innen selbst ständig in der Welt der Farben leben, arbeiten sie mit den Kunden tatsächlich an der Quelle zu deren Schönheit und Wohlbefinden. Die Begleitung in die Selbsterfahrung mit Farben ist sehr erfüllend. Oftmals fanden sich Frauen nie vorher so schön wie nach der Entdeckung ihrer »richtigen« Farben.

Foto: Eigenes

 

Farben als Quelle für Schönheit und Wohlbefinden


Das Erlebnis, sich attraktiv und »erkannt« zu fühlen, ist wie eine Neugeburt. Wenn sich eine Farbberatung jedoch auf die simple Farbtyp-Bestimmung beschränkt, hat es nur wenig mit dem weiten Erfahrungsfeld zu tun, welches mit Farben eröffnet werden kann. Ich spreche dabei immer von einem »Prozess«, denn das Hineinleben in den Farbtyp dauert länger, als einfach die Garderobe durch ein Shopping-Event umzustellen. Und ich warne auch davor, sich radikalen Aufforderungen von Farbberater:innen zu unterwerfen, die auf konsequente sofortige Umstellung plädieren. So wird z. B. echter Goldschmuck umgefärbt oder verschenkt, weil die Farbberaterin gesagt hat, das solle jetzt »nicht mehr passen«, oder es wird die gesamte Garderobe weggeworfen, weil man sich nach den neuen Farben einkleiden will.

Meine Empfehlung: Lassen Sie sich Zeit, Ihre Garderobe auszutauschen. Bleiben Sie bei Ihren »Lieblingsfarben«. weil Sie diese wahrscheinlich auf der organischen oder psychischen Ebene »brauchen«. Jedes Kleidungsstück lässt sich mit Accessoires, wie Schals, Schmuck oder Westen und Blusen in den eigenen Farbtyp verwandeln.

Die Textilindustrie und auch die Frauenzeitschriften haben sich lange gegen Farbberatungen gewehrt. Einen Hype gab es in den 80ern, danach verschwand die Farbberatung in der Versenkung und erlebt dank sozialer Medien jetzt wieder eine Relaunch.

 

Die Farben, die ich ablehne


Die Komplementärfarben haben sich für mich als ein wichtiger Schlüssel zur Tür der verschütteten Energien (Blockaden) auf der psychologischen Ebene herausgestellt. Im praktischen Umgang mit Farben wird klar, dass es niemals einfach nur die Farbe ist, die abgelehnt wird. Wir können es uns ungefähr so vorstellen, als ob wir ein belastendes Thema aus der Kindheit in ein Kästchen mit einer bestimmten Farbe stecken. Dieses Kästchen räumen wir in die hinterste Ecke, damit wir es nicht mehr sehen müssen. Ab diesem Moment wird die Farbe, die dieses Kästchen hat, abgelehnt. So entstehen Farb-Aversionen.

Tritt diese Farbe irgendwann wieder in Erscheinung...

Erscheint lt. Verlag 20.5.2025
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Psychologie Persönlichkeitsstörungen
ISBN-10 3-8192-8674-8 / 3819286748
ISBN-13 978-3-8192-8674-2 / 9783819286742
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