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Die französische Kreolistik im 19. Jahrhundert - Philipp Krämer

Die französische Kreolistik im 19. Jahrhundert

Rassismus und Determinismus in der kolonialen Philologie

(Autor)

Buch | Softcover
VIII, 232 Seiten
2025 | 1. Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck der Ausgabe von 2014
Buske, H (Verlag)
978-3-96769-657-8 (ISBN)
CHF 79,95 inkl. MwSt
Kreolistik und Kolonialismus waren jahrhundertelang eng miteinander verflochten. Ohne die koloniale Expansion wären Kreolsprachen und kreolische Kulturen nicht entstanden, ohne koloniale Strukturen war ihre wissenschaftliche Erforschung lange Zeit undenkbar.
Dieser Band erschließt erstmals umfassend die grundlegenden Texte der französischen Kreolistik des späten 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen dabei die Verbindungen zwischen Sprachbetrachtung und Rassedenken: Wie wurde Kreolisierung im Rahmen der Ideologie vermeintlicher Rassenhierarchien erfasst? Wie gelang es zu dieser Zeit, sich vom festgefügten Bild der „Schwarzen“ in der Sprachbeschreibung zu lösen?
Als Philologie umfasst die damalige Kreolistik neben der Grammatikschreibung auch das Studium der Oralliteratur sowie Fragen der Verschriftlichung. Sie verwebt dabei Sprache und Text mit historisch-genealogischer Herkunftssuche zur Trennung des Eigenen vom Fremden. Für aktuelle linguistische und kulturwissenschaftliche Debatten um Eingrenzung von Konzepten wie Kreolisierung oder Hybridität liefert diese Arbeit ausgehend von der Disziplingeschichte fruchtbare Erkenntnisse. Kreolistik und Kolonialismus waren jahrhundertelang eng miteinander verflochten. Ohne die koloniale Expansion wären Kreolsprachen und kreolische Kulturen nicht entstanden, ohne koloniale Strukturen war ihre wissenschaftliche Erforschung lange Zeit undenkbar.
Dieser Band erschließt erstmals umfassend die grundlegenden Texte der französischen Kreolistik des späten 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen dabei die Verbindungen zwischen Sprachbetrachtung und Rassedenken: Wie wurde Kreolisierung im Rahmen der Ideologie vermeintlicher Rassenhierarchien erfasst? Wie gelang es zu dieser Zeit, sich vom festgefügten Bild der „Schwarzen“ in der Sprachbeschreibung zu lösen?
Als Philologie umfasst die damalige Kreolistik neben der Grammatikschreibung auch das Studium der Oralliteratur sowie Fragen der Verschriftlichung. Sie verwebt dabei Sprache und Text mit historisch-genealogischer Herkunftssuche zur Trennung des Eigenen vom Fremden. Für aktuelle linguistische und kulturwissenschaftliche Debatten um Eingrenzung von Konzepten wie Kreolisierung oder Hybridität liefert diese Arbeit ausgehend von der Disziplingeschichte fruchtbare Erkenntnisse.

»Zweifelsohne ist die Auseinandersetzung mit der Untersuchung PKs äußerst lohnend und dies nicht nur für Vertreter der Gegenwartskreolistik, sondern auch die benachbarter Philologien.«
Zeitschrift für romanische Philologie, 2016; 132(4) , Katrin Pfadenhauer

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Kreolische Bibliothek ; 25
Sprache deutsch
Maße 155 x 230 mm
Gewicht 408 g
Einbandart kartoniert
Themenwelt Geschichte Teilgebiete der Geschichte Kulturgeschichte
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Sprachwissenschaft
Schlagworte Kolonialismus • Kreolisch /Sprachen • Kreolsprachen
ISBN-10 3-96769-657-X / 396769657X
ISBN-13 978-3-96769-657-8 / 9783967696578
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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