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Krise und Trauma

zur Psychosoziologie kollektiver Gewalt im Nationalsozialismus
Buch | Hardcover
VI, 549 Seiten
2025 | 1. Auflage
Brill | Schöningh (Verlag)
978-3-506-79797-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Krise und Trauma - Hans-Christian Harten
CHF 124,60 inkl. MwSt
Militärische Niederlage, Revolution, Versailles, soziale Unruhen, Hyperinflation und schließlich die Weltwirtschaftskrise - diese Anhäufung negativer Erfahrungen war für viele Zeitgenossen traumatisch. Hitler und die Nationalsozialisten schienen eine Auflösung zu bieten, indem sie versprachen, Deutschland wieder stark zu machen und es, von äußeren Fesseln und inneren Feinden befreit, zur Großmacht zu führen.Doch es war die falsche Therapie. Statt der Auseinandersetzung mit der Realität konstruierte man irrationale Mythen und paranoide Feindbilder. Um für einen neuen Waffengang gewappnet zu sein, brauchte man ein geeintes und geschlossenes, von inneren Feinden gereinigtes Volk mit Menschen, die von einem neuen Rassenbewusstsein getragen waren, das sie stark und unbesiegbar machen sollte. Mit dem Krieg verselbständigten sich die irrationalen Momente dieser Therapie. Je mehr sich die Realität den Erwartungen widersetzte, desto mehr schlug der Wunsch nach Stärke in Vernichtungswahn um.

Hans-Christian Harten war Professor für Soziologie der Erziehung und Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin sowie für Historische Pädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Erscheinungsdatum
Verlagsort Paderborn
Sprache deutsch
Maße 155 x 235 mm
Gewicht 1 g
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte 1918 bis 1945
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Sozialgeschichte
Schlagworte Antisemitismus • Genozidforschung • Himmler • Hitler • Holocaust • Sozialisationsgeschichte • Soziopathologie • Täterforschung • Völkermord
ISBN-10 3-506-79797-2 / 3506797972
ISBN-13 978-3-506-79797-1 / 9783506797971
Zustand Neuware
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