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Ein Mann namens Loprete

Roman
Buch | Hardcover
120 Seiten
2025
Pendragon (Verlag)
978-3-86532-910-3 (ISBN)
CHF 33,90 inkl. MwSt
»Ich suche Pepa.« Mit diesen Worten betritt ein Mann namens Loprete die Bar von El Tano in der staubigen Einöde Argentiniens. Fünf Gläser Gin später liegt der Fremde tot am Boden - erstochen im Eifer des Gefechts. Hastig wird er verscharrt. Der junge Manoel hofft, die Sache sei damit erledigt, doch kurz darauf tauchen Lopretes Brüder auf, die Gewalt eskaliert erneut und einer der Dorfbewohner wird getötet. Als Manoel wenig später von El Tano erfährt, dass es ein Loprete war, der seine Eltern ermordet hat, verfällt auch er der Spirale der Rache. Und so macht sich eine Gruppe von zehn Männern auf, um Vergeltung zu üben. Mariana Travacio erzählt von Rache, Gerechtigkeit und Erlösung und erschafft dabei eine bildgewaltige Fabel voller Symbolik.

Mariana Travacio wurde 1976 in Rosario geboren und wuchs in Brasilien auf. Heute lebt sie in Buenos Aires. Sie hat an der Universität von Buenos Aires ihren Abschluss in Psychologie gemacht und lehrte dort Forensische Psychologie. Außerdem machte sie einen Masterabschluss in Kreativem Schreiben an der Nationalen Universität von Tres de Febrero und ist Übersetzerin (Französisch und Portugiesisch). Ihre Werke haben mehrere Preise gewonnen und wurden ins Englische, Schwedische und Italienische übersetzt.

Kirsten Brandt, geboren 1963, ist seit 2000 als literarische Übersetzerin tätig. Sie übersetzt Belletristik aus dem Portugiesischen und Spanischen und hat sich später auf katalanische Werke fokussiert. Sie erhielt 2005 den Übersetzerpreis der Spanischen Botschaft.

»Ein Mann names Loprete« ist ein klug durchkomponierter, vielschichtiger Text, der die Imagination seiner Leser als aktive Kraft mit einbezieht. Jochen König

»Mariana Travacio schreibt wunderbar schlanke, lakonische Prosa. Die Gewalt, die
sich in der Geschichte entlädt, wird benannt, aber nicht zelebriert. Wer Italo-Western kennt, hat das Setting vor Augen. So kann vieles ungesagt bleiben und damit viel intensiver wirken in den Köpfen der Leser. Und als Motto dieses literarisch geglückten
Kriminalromans, der seine Ambition nicht kunstvoll verschnörkeln muss, steht ein Zitat von Derrida: „Ein Phantom stirbt niemals, sein Kommen und Wiederkommen ist das, was immer (noch) aussteht«

Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Erscheinungsdatum
Übersetzer Kirsten Brandt
Verlagsort Bielefeld
Sprache deutsch
Original-Titel Como si existiese el perdón
Maße 130 x 205 mm
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft
Schlagworte Argentinien • Blutrache • Duell • Einöde • Erlösung • Existenzielle Probleme • Fabel • Familiendrama • Gefecht • Gerechtigkeit • Gesellschaftsroman • Lateinamerika • Noir • Rache • Racheerzählung • Schuld und Rache • Schuld und Sühne • Showdown • Spirale der Gewalt • symbolträchtig • Western
ISBN-10 3-86532-910-1 / 3865329101
ISBN-13 978-3-86532-910-3 / 9783865329103
Zustand Neuware
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