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Die sechs Geschenke der Endlichkeit (eBook)

Mut finden inmitten der Krise
eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
196 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-7693-4285-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die sechs Geschenke der Endlichkeit -  Jasmin Spring
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Das Leben ist mehr als ein Problem, das gelöst werden muss - es ist ein Geheimnis, das entdeckt werden will. In diesem tief inspirierenden Buch lädt die Autorin Jasmin Spring die Leser auf eine transformative Reise ein. Sie teilt ihre bewegende Geschichte des Verlusts und die wertvollen Erkenntnisse, die daraus entstanden sind: die sechs Geschenke der Endlichkeit. Begleitet von kraftvollen Coaching-Fragen unterstützt dieses Buch Leser dabei, ihre eigene Lebensreise mutig und bewusst zu gestalten. Ein unverzichtbarer Ratgeber für alle, die in Krisen neuen Sinn finden und dem Leben mit Hoffnung und Achtsamkeit begegnen möchten.

Jasmin Spring ist aufgewachsen und lebt in der Schweiz. Sie arbeitet als ganzheitlicher Entwicklungs- und Gesundheitscoach in ihrem eigenen Studio, der «Empower Station» in Zürich. Sie sieht es als ihre Aufgabe an, Menschen, die in ihrem Leben an ihre Grenzen stoßen, auf ihrem Weg zu begleiten, um über sich hinauszuwachsen. Ob körperlich, mental oder emotional, wenn wir unsere Grenzen hinter uns lassen, hat dies immer heilende Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele. Jasmin Spring möchte uns wieder daran erinnern, wie wertvoll jeder einzelne Moment des Lebens ist und dass wir selbst darüber bestimmen, wie viel Freude und Lebendigkeit wir in unserem Leben erfahren. Wenn du mehr über Jasmin Spring erfahren möchtest, findest du hier alle wichtigen Informationen: www.empower-station.ch

Meine Kämpfe


Heute gehe ich davon aus, dass gute Fragen zu den kraftvollsten Werkzeugen gehören, um Veränderungen im Leben zu erreichen. Denn wer sich keine Fragen stellt, findet keine Antworten. Und wer sich keine guten Fragen stellt, findet keine guten Antworten.

Ich wusste lange nicht, was ich mir wirklich wünschte, und erst recht nicht, wie ich es bekommen sollte. Also fing ich mit den Dingen an, die ich nicht mehr in meinem Leben haben wollte. Denn diese kannte ich nur allzu gut, weil ich ja ständig gegen sie ankämpfte.

Damals hatte ich noch nicht verstanden, dass mich diese permanente Auflehnung nur unnötig Kraft kostete. Ich hatte auch nicht erkannt, dass ich den unliebsamen Themen und Dingen stets neue Energie zur Verfügung stellte, indem ich mich mit aller Kraft gegen sie stemmte. Heute sehe ich es deutlich und kann liebevoll über mich selbst schmunzeln, auch dann, wenn ich wieder einmal in mein altes Muster zurückfalle. Es ist eine wichtige Lektion, die ich inzwischen zu schätzen weiß. Ich habe es wirklich ausgereizt und mich immer wieder vehement gegen das Bestehende aufgelehnt. Wahrscheinlich habe ich diese Kämpfe gebraucht, sonst hätte ich die Lektion nicht so tief verstanden und erfahren. Dann wäre ich jetzt auch nicht fähig, diese Erkenntnis immer mehr in mein Leben zu integrieren.

Mein Kampf gegen mich

Ich hatte nicht gelernt, mich so anzunehmen, wie ich bin, und mich wertvoll zu fühlen. Nicht einmal dann, wenn ich nach allen Regeln der Kunst funktionierte, wie man es von mir erwartete.

Ich befand mich ständig im Optimierungswahn. Ich wollte geliebt, wertgeschätzt und akzeptiert werden. Natürlich hatte ich schon unzählige Male gelesen, dass man sich selbst so behandeln sollte, wie man es sich von anderen Menschen wünscht. Aber ich konnte es einfach nicht. Meine innere Kritikerin war permanent aktiv. Alles, was in meinem Leben nicht rundlief, stärkte in mir die Annahme, dass mit mir etwas nicht stimmte. Und davon gab es immer reichlich.

Schlechte Noten nährten in mir den Glaubenssatz, dass ich zu dumm und zu faul sei. War nicht jeder Mann von mir begeistert, lag es an meiner Figur und an meiner Persönlichkeit. Ich besaß viele unbewusste Sabotageprogramme und trug eine große innere Leere mit mir herum. Wenn mich tatsächlich mal jemand mochte und die Schönheit in mir sah, konnte ich das nicht annehmen. Ich stieß die Männer von mir weg, manipulierte alle Beziehungen, bis sie zerbrachen. Oder ich zog von Anfang an Männer an, die mich nicht sehen konnten, um mit meinen inneren Programmen stimmig durchs Leben gehen zu können. Entsprechend war auch meine Kommunikation manipulativ und meine Gedankenkonstrukte waren destruktiv. So bewies ich mir immer wieder selbst all das, was ich eh schon Schlechtes über mich glaubte. Ich lebte in meiner selbst erschaffenen Hölle, die ich, trotz meiner immensen Bemühungen, oft als unveränderbar erlebte. Ich steckte in einem Teufelskreis fest.

Es ist das größte Geschenk, wenn Eltern ihren Kindern bereits im frühen Alter vermitteln, dass sie okay sind, egal was sie tun oder nicht tun, egal wie sie aussehen, einfach, weil sie liebenswerte Wesen sind.

Auf die Gefahr hin, dass du dich vielleicht dagegen sträuben wirst: Ich bin der tiefen Überzeugung, dass du schon vieles unglaublich gut in deinem Leben gemeistert hast, ohne es selbst zu sehen. Du bist wertvoll. Du bist ein Wunder. Doch das zu erkennen, ist nicht immer einfach.

Es ist okay, wenn du dich bisher anders eingeschätzt hast. Aber fange jetzt damit an, einen anderen Weg zu gehen.

MEINE FRAGEN AN DICH:

  • ⭘ Wie würdest du die Beziehung zu dir selbst beschreiben?
  • ⭘ Was magst du an dir?
  • ⭘ Was lehnst du noch an dir ab?
  • ⭘ Kannst du dich so annehmen, wie du bist?
  • ⭘ Kannst du dir für diesen einen Moment dein Mitgefühl schenken?

Ein Buch-Tipp: Wie radikale Selbstliebe unser Leben revolutioniert, zeigt Veit Lindau in seinem Buch «Heirate dich selbst» (2013).

«Respect yourself, love yourself,
because there has never been a person like you
and there never will be again.»

Osho

Mein Kampf gegen meinen Körper

Den größten Teil meines Lebens führte ich einen Kampf gegen mein körperliches Erscheinungsbild. Ich konnte mich kaum im Spiegel betrachten und tat es dennoch bei jeder Gelegenheit, um ja mitzubekommen, falls etwas mit meinem Aussehen nicht stimmte.

Ich atmete flach, um einen flachen Bauch zu haben. Ich wollte immer schlanker sein, als ich war. Ich dachte: Würde ich nur die Figur haben, die ich mir vorstellte, würde alles besser werden. Ich fühlte mich nicht wohl in meinem Körper, nicht frei. Ich war ständig mit der Frage beschäftigt, was ich essen sollte und wie sich meine Nahrung auf meine Figur auswirken würde. Ich wollte meinen Körper dazu zwingen, endlich so auszusehen, wie ich es mir im Idealfall vorstellte. Dabei missachtete ich die Schönheit und Komplexität meines Körpers komplett. Ich übersah, dass er mir all die Jahre mit allem zur Verfügung stand, was er zu bieten hatte, und immer sein Bestes gab.

Die gestörte Beziehung zu meinem Körper, der ständige Kampf mit meiner Figur und gegen das Essen führten zu einem ungeheuren Leidensdruck. Mit ziemlicher Sicherheit zog ich daraus den Antrieb, mich nicht nur privat, sondern später auch berufl ich mit den Themen «Körperbild und Körpergefühl», «Ernährung und Training» auseinanderzusetzen. Und das Schöne daran ist: Ich habe wirklich Frieden damit gefunden.

WIE IST ES BEI DIR?

  • ⭘ Wie beschreibst du die Beziehung zu deinem Körper?
  • ⭘ Kannst du deinen Körper spüren?
  • ⭘ Siehst du das Wunder?
  • ⭘ Kannst du erkennen, welche Erfahrungen er dir ermöglicht?

Mein Kampf gegen die Sinnlosigkeit in meinem Leben

Ich habe mich schon in jungen Jahren oft gelangweilt, vorwiegend bei alltäglichen sozialen Gesprächen, die du sicher auch gut kennst. Floskeln nach dem Motto: «Hallo, wie geht’s?», gefolgt von belanglosen, geschönten Antworten und Diskussionen über das Wetter, mögen ihre soziale Berechtigung haben und sind wichtig, um Erstkontakte zu knüpfen und sich gegenseitig zu beschnuppern. Aber die Wahrheit ist: Solche Gespräche haben mich immer leer zurückgelassen und ich habe sie stets als Zeitverschwendung empfunden. Lange dachte ich, dass etwas mit mir nicht stimmt. Deshalb versuchte ich, mich anzupassen und das Spiel mitzuspielen, was ich sehr gut konnte. Doch in solchen Gesprächen schien es mir, als wäre das Leben fade und farblos und als hätte es die Tiefe einer Pfütze.

Die wilde, bunte, intensive Welt, die ich in mir trug und in meinem Inneren wahrnahm, konnte ich zwar auch in speziellen Momenten mit anderen Menschen erleben, doch meist existierte sie nur in meiner Fantasie. Und das machte mich sehr traurig und still. Immer seltener gab ich von dieser Welt etwas preis. Stattdessen vergrub ich sie tief in mir, während ich an der Oberfläche die Erwartungen der anderen erfüllte. Zudem hatte ich schon als kleines Kind einen «Sensor» für Unwahrheiten. Ich bemerkte es, wenn die Menschen sich Dinge erzählten, ohne dass sie selbst in der Tiefe daran glaubten.

Dennoch wollte ich mir meine innere Welt bewahren und weiterhin im Außen danach suchen. Irgendwann habe ich erkannt, dass man dem Leben auf verschiedenen Ebenen begegnen kann und dass jeder Mensch selbst entscheiden kann, ob er lieber an der Oberfläche oder in der Tiefe das Leben sucht und wie weit er dabei gehen will. Ich brauchte noch viele weitere Jahre, um herauszufinden, wie ich diese tiefe Verbindung zum Leben bewusst kreieren kann, um sie immer wieder zu erleben, wenn ich sie brauche. Heute ist es mir sogar möglich, im ganz normalen Alltag mit dieser Tiefe verbunden zu sein und mich von ihr nähren zu lassen. Ich habe gelernt, wie ich sozial verträglich mit anderen Menschen in Kontakt treten kann und wie ich erkenne, wann jemand bereit ist, mit mir in diese Tiefe einzutauchen. Jeden dieser Momente feiere ich aus tiefster Freude.

Irgendwann gab es einen Punkt in meinem Leben, da verstand ich, dass ich nicht anders sein konnte. Denn es war mein Wesen, das ich akzeptieren musste. Und ich brauchte Antworten auf meine Fragen. Damit war der Grundstein meiner Suche gelegt.

Rückblickend kann ich sagen: Das Leben hat meine Fragen und meinen Wunsch gehört. Es hat mir in dem Maß, wie ich es tragen konnte, Menschen, Situationen und Erfahrungen geschenkt, die meinem Wunsch, dem Leben immer mehr zu begegnen, entsprachen.

Ich war irgendwie schon immer eine Suchende. In früheren Jahren beneidete ich die Menschen, die einfach mit dem zufrieden waren, was der Alltag ihnen bot: Schule, Arbeit, Beziehung, Hochzeit, Kinder. Ich wollte immer mehr. Von allem. Nirgends um mich herum sah ich Beziehungen, wie ich sie mir wünschte. Ich sah nicht die Lebendigkeit, nach der ich mich sehnte. Ich sah nicht die Begeisterung und Erfüllung in einer Arbeit, wie ich sie mir vorstellte. Und wenn ich mit anderen...

Erscheint lt. Verlag 24.2.2025
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Psychologie Persönlichkeitsstörungen
Schlagworte Coaching Achtsamkeit • Ermutigung für schwierige Zeiten • innere stärke aufbauen • inspirierende Lebenshilfe Bücher • Leben nach dem Verlust eines Partners • Lebenshilfe Inspiration Krisen meistern durchleben existentielle Fragen • Selbstfindung Persönlichkeitsentwicklung bewusster Leben • Sinnsuche in der Krise Lebensfrage und Antworten finden • Spiritualität und Lebenssinn Lebenshilfe für Krisenzeiten • Umgang mit Verlust und Endlichkeit des Lebens Umgang mit Taurer und Verlust
ISBN-10 3-7693-4285-2 / 3769342852
ISBN-13 978-3-7693-4285-7 / 9783769342857
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