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Römischrechtliche Ausgangspunkte der strafrechtlichen Beteiligungslehre.

Täterschaft und Teilnahme im römischen Strafrecht.

(Autor)

Buch | Softcover
264 Seiten
2006
Duncker & Humblot (Verlag)
978-3-428-12155-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Römischrechtliche Ausgangspunkte der strafrechtlichen Beteiligungslehre. - Dennis Bock
CHF 117,75 inkl. MwSt
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Dem römischen Strafrecht wird in der deutschsprachigen Rechtswissenschaft nur geringe Aufmerksamkeit entgegengebracht. Zu Recht? Für den Bereich der Täterschaft und Teilnahme macht es sich Dennis Bock zur Aufgabe, ein verschollenes Kapitel Strafrechtsgeschichte wieder zu vergegenwärtigen und allgemein zugänglich zu machen. Der Autor geht hierbei von einem funktionalen Ansatz aus, der darauf abzielt, die rechtshistorische Forschung für die gegenwärtige Wissenschaft fruchtbar zu machen. Insbesondere bettet er seine Arbeit in die Frage des strafrechtlichen Europäisierungsprozesses ein, der vor dem Hintergrund des lange geltenden gemeinen Strafrechts auf römischrechtlicher Grundlage eigentlich eine erneute Europäisierung darstellt. Er zeigt, dass die Beschäftigung mit dem römischen Strafrecht als Ausgangspunkt vieler geltender Rechtsordnungen insofern von besonderem Interesse sein kann.

Der Verfasser behandelt in Anlehnung an die heutige Systematik den gesamten Bereich der Beteiligungslehre. Er arbeitet anhand der römischen Rechtsquellen Begrifflichkeiten und Fallgruppen der heute unterschiedenen Täterschaftsarten heraus; auch eine römischrechtliche Lehre von der Teilnahme, d.h. Anstiftung und Beihilfe, weist er nach. Bei aller gebotenen Vorsicht gelingt es ihm, aus dem kasuistischen und terminologisch unübersichtlichen Material eine Vielzahl moderner strafrechtlicher Rechtsfiguren zu deduzieren, wobei die Entsprechungen zwischen modernen und antiken Rechtsgrundsätzen bisweilen erstaunlich sind.

Inhaltsübersicht: Einleitung: Die strafrechtliche Fragestellung - Die Ziele dieser rechtshistorischen Arbeit - Der Gang der Darstellung - Die Behandlung der Quellen - 1. Teil: Das Grundprinzip der Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme: Tatbestandsspezifische Abgrenzung - Die Abgrenzung bei den Allgemeindelikten - 2. Teil: Die Täterschaft: Die unmittelbare Täterschaft - Die mittelbare Täterschaft - Mittäterschaft - 3. Teil: Die Teilnahme: Der Strafgrund der Teilnahme - Die Akzessorietät der Teilnahme - Die Teilnahmefähigkeit des Teilnehmers - Der Teilnahmevorsatz - Die Anstiftung - Die Beihilfe - Der Versuch der Teilnahme - Die Strafe für Teilnahme - 4. Teil: Sonderfälle: Die negative Teilnahme: Teilnahme durch Unterlassen - Die nachträgliche Teilnahme oder nachträgliche Beihilfe: Anschlussdelikte - Die ratihabitio: Teilnahme durch Billigung der Tat - 5. Teil: Zusammenfassung der Ergebnisse - Quellenregister - Literaturverzeichnis - Sachwortverzeichnis

Erscheint lt. Verlag 28.8.2006
Reihe/Serie Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge ; 178
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 157 x 233 mm
Gewicht 360 g
Themenwelt Geschichte Teilgebiete der Geschichte Militärgeschichte
Recht / Steuern Öffentliches Recht Verfassungsrecht
Recht / Steuern Rechtsgeschichte
Recht / Steuern Strafrecht
Schlagworte HC/Recht/Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie • Mittäterschaft • Römisches Recht • Römisches Strafrecht • Strafrecht • Strafrecht (StrafR) • Täterschaft • Teilnahme
ISBN-10 3-428-12155-4 / 3428121554
ISBN-13 978-3-428-12155-7 / 9783428121557
Zustand Neuware
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