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Völkerschauen Frankfurter Zoologischen Garten 1878-1931

ei guckemal, die Kerl sind ja angestriche – Eine Dissertation

(Autor)

Dielmann Axel (Herausgeber)

Buch | Softcover
272 Seiten
2024
Dielmann, Axel (Verlag)
978-3-86638-393-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Völkerschauen Frankfurter Zoologischen Garten 1878-1931 - Lino Weist
CHF 39,20 inkl. MwSt
Die etwa siebzigjährige Geschichte der Völkerschauen beinhaltet unzählige verschiedene Gruppen, die auftraten. … Theoretisch wäre es erstrebenswert die Entwicklung der europäischen Völkerschauen als Ganzes zu beleuchten, doch ist es selbst für einzelne Länder schwierig, den Großteil der dort gezeigten Schauen zu erfassen. … Für Frankfurt am Main ist eine solche Aufstellung noch nicht erfolgt. Der Zoo Frankfurt ist nach Berlin der zweitälteste Zoo Deutschlands und begann sehr früh Völkerschauen zu zeigen. Auch die Stadt Frankfurt mit ihrer Lage im Herzen von Europa war schon früh eine Wirtschafts- und Handelsmetropole und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.

Aufgrund dieser Faktoren war bei vielen Völkerschauen Frankfurt eine Station auf der Reise durch die europäischen Länder. Häufig war Frankfurt nach Hamburg oder Berlin sogar einer der ersten deutschen Anlaufpunkte für diese Art von Schauen. Daher werden in den nachfolgenden Kapiteln die Frankfurter Völkerschauen aufgelistet und so genau beschrieben, wie es die Quellen hergeben. Durch die Art der Archivierung der am meisten genutzten Quellen (Zeitungen), kann kein Anspruch auf Vollständigkeit aller jemals in Frankfurt organisierten Völkerschauen erhoben werden.
Die etwa siebzigjährige Geschichte der Völkerschauen beinhaltet unzählige verschiedene Gruppen, die auftraten. … Theoretisch wäre es erstrebenswert die Entwicklung der europäischen Völkerschauen als Ganzes zu beleuchten, doch ist es selbst für einzelne Länder schwierig, den Großteil der dort gezeigten Schauen zu erfassen. … Für Frankfurt am Main ist eine solche Aufstellung noch nicht erfolgt. Der Zoo Frankfurt ist nach Berlin der zweitälteste Zoo Deutschlands und begann sehr früh Völkerschauen zu zeigen. Auch die Stadt Frankfurt mit ihrer Lage im Herzen von Europa war schon früh eine Wirtschafts- und Handelsmetropole und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.

Aufgrund dieser Faktoren war bei vielen Völkerschauen Frankfurt eine Station auf der Reise durch die europäischen Länder. Häufig war Frankfurt nach Hamburg oder Berlin sogar einer der ersten deutschen Anlaufpunkte für diese Art von Schauen. Daher werden in den nachfolgenden Kapiteln die Frankfurter Völkerschauen aufgelistet und so genau beschrieben, wie es die Quellen hergeben. Durch die Art der Archivierung der am meisten genutzten Quellen (Zeitungen), kann kein Anspruch auf Vollständigkeit aller jemals in Frankfurt organisierten Völkerschauen erhoben werden.

Dr. Lino Weist, geboren 1986 in Frankfurt am Main, 2007 bis 2013 Studium der Geschichte und Ethonolgie in Frankfurt, 2015 bis 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Afrikanistik in Frankfurt am Main. Seit 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei studiumdigitale, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

1Einführung
1.1Ziele der Arbeit
1.2Quellen

2Überblick
2.1Vorläufer
2.2Erste Völkerschauen
2.3Etablierung und Entwicklung
2.4Zeitgenössische Kritik
2.5Streiks der Völkerschaumitglieder
2.6Ende der Völkerschauen

3Frankfurter Völkerschauen
3.1Zoo
3.2Analyse der Völkerschauen in Frankfurt
3.3Völkerschauen heute

4Exkurs: Zirkus und Völkerschau
4.1Interview mit Theodor Wonja Michael,
einem Zeitzeugen
4.2Zirkus und Völkerschauen

5Resümee

Übersichtstabelle Frankfurter Völkerschauen

Danksagung

Bibliographie
Quellen
Literaturverzeichnis
Internetdokumente
Zum Autor Lino Weist

Erscheinungsdatum
Zusatzinfo Historische Fotos zur Ethnographie, Zoo Frankfurt am Main, Zirkusse, »Völkerschauen«
Verlagsort Frankfurt am Main – Niederrad
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 420 g
Themenwelt Geisteswissenschaften Geschichte Regional- / Ländergeschichte
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Kulturgeschichte
Schlagworte Abraham Ulrikab • Affenmädchen Krao • Ägyptische Ausstellung und Beduinen-Karawane • Amazonen-Corps aus Dahome (West-Afrika) • Anthropologie • Aschanti-Dorf • Ausbeutung • Baschari-Dorf • Beduinen-Karawane • Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte • Carl Hagenbeck • Carl Marquardt • Ceylon-Expedition • chippewas • Collection Radauer • Cunninghams tättowirte • Deutsche Kolonialgeschichte • Deutsches Kaiserreich • Dinka-Neger-Karawane • Eduard Gehring • Eduard Hood • Ernst Pinkert • Eskimo-Familie • Ethnographische Sammlung • Ethnologie • Ethnozentrismus • Exotismus • Frankfurt am Main • Fremddarstellung • Fritz Marquardt • Geschichte • Goethe-Universität Frankfurt • Guillermo Farini • Hessen • Historische Anthropologie • Historische Plakate • Historisches Museum Frankfurt • Imperialismus • Impresario • Indianer-Schau • Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main • Interkulturalität • John Hagenbeck • Josef Menges • Kalmücken-Karawane • Kannibalen/ Australneger • koloniale Propaganda • Kolonialismus • Kolonialzeit • Krao Farini • Kulturelle Aneignung • Kulturelle Identität • Lappländer • Lokalgeschichte • Ludwig Ruhe • Malabaren / Indische Karawane • Menschenschau • Menschenzoo • Moskauer Panoptikum Frankfurt • Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt • Nayo Bruce • Postkarten • postkoloniale Kritik • Postkolonialismus • Rassismus • Regionalgeschichte • Rhein-Main-Gebiet • Robert A. Cunningham • Rudolf Virchow • Samoa-Krieger • Samojeden-Caravane • Schaustellung • Singhalesen • somalis • Stereotypen • Südsee-Völkerschau • Theodor Wonja Michael • Tierkarawane aus Nubien • Tierpark Hagenbeck • Tunesen-Karawane • Viktor Bamberger • Völkerkunde • Völkerkundliche Ausstellung • Völkerschau • Vorderindien • Wakamba • William Frederick »Buffalo Bill« Cody • Zeitzeugenberichte • Zirkus • Zoo Frankfurt • Zoologischer Garten
ISBN-10 3-86638-393-2 / 3866383932
ISBN-13 978-3-86638-393-7 / 9783866383937
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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