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Das Romanische Café

im Berlin der 1920er Jahre

Michael Bienert (Herausgeber)

Buch | Hardcover
196 Seiten
2024
Verlag für Berlin-Brandenburg
978-3-96982-098-8 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Das Romanische Café -
CHF 34,95 inkl. MwSt
Im Romanischen Café war die geistige Elite der Weimarer Republik zu Hause. Journalisten, Schriftsteller, Maler, Verleger, Prominente aus der Theater- und Filmbranche trafen sich hier täglich an ihren Stammtischen. Max Liebermann, Alfred Döblin, Bertolt Brecht, Else Lasker-Schüler, Billy Wilder, George Grosz, Valeska Gert, Max Reinhardt, Alfred Flechtheim, Kurt Tucholsky, Friedrich Hollaender, Max Schmeling, Egon Erwin Kisch, Erich Kästner, Irmgard Keun, Jeanne Mammen, Mascha Kaléko und viele andere besuchten das Romanische Café. Es lockte auch internationale Gäste wie Ilja Ehrenburg, Elias Canetti, Luigi Pirandello, Antonin Artaud und Samuel Beckett. Unter die Prominenten mischten sich Angestellte, Touristen, Schaulustige, Zeitungsleser und Schachspieler, die "Tauentzien-Girls" waren hier auf Männerfang. Bis 1933 zählte das Romanische Café zu den größten Sehenswürdigkeiten des modernen Berlin. Danach erhielten viele seiner Gäste Berufsverbot, wurden politisch verfolgt, gingen ins Exil, suchten den Freitod oder wurden ermordet. Das Romanische Café ist ein Mythos und zugleich eine Leerstelle in der Erinnerungskultur Berlins. Eine Ausstellung am Originalschauplatz, im Europa Center an der Gedächtniskirche, schließt diese Lücke. Das Ausstellungsteam hat viele neue Fakten, Dokumente, Geschichten und Bilder zusammengetragen, die sich nun erstmals im Buch wiederfinden. Unbekannte Feuilletons über das Romanische Café, eine Chronik und eine rund 500 Namen umfassende Gästeliste ergänzen die opulente Präsentation des Lebens im flirrenden Neuen Berliner Westen der 1920er Jahre.

Michael Bienert, 1964 geboren, leitet seit dreißig Jahren literarische Stadtspaziergange und hat zahlreiche Bücher zur Berliner Literatur- und Kulturgeschichte veröffentlicht. Neben den Titeln der von ihm konzipierten vbb-Reihe Literarische Schauplätze (Kästners Berlin, E.T.A. Hoffmanns Berlin, Döblins Berlin, Brechts Berlin, Das kunstseidene Berlin. Irmgard Keuns literarische Schauplätze, Das romantische Berlin und Das aufgeklärte Berlin) sind bei uns lieferbar: Irmgard Keun: Man lebt von einem Tag zum andern. Briefe 1935–1948 (als Hg., Quintus-Verlag, 2021) sowie Das Kammergericht in Berlin (2. Auflage, 2018), Schiller in Potsdam 1804 (Reihe Frankfurter Buntbücher 39, 2. Auflage, 2013) und Henry F. Urbans Die Entdeckung Berlins (als Hg., 2014).

Erscheinungsdatum
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 210 x 225 mm
Themenwelt Geisteswissenschaften Geschichte Regional- / Ländergeschichte
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Kulturgeschichte
Schlagworte 1920er-Jahre • Ausstellung • Berlin • Bildband • Künstler • Michael Bienert • Romanisches Café • Schriftsteller
ISBN-10 3-96982-098-7 / 3969820987
ISBN-13 978-3-96982-098-8 / 9783969820988
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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