Der Kaiser und sein Forscher
Der Briefwechsel zwischen Wilhelm II. und Leo Frobenius (1924-1938)
Seiten
2011
Kohlhammer (Verlag)
978-3-17-019021-4 (ISBN)
Kohlhammer (Verlag)
978-3-17-019021-4 (ISBN)
Der ehemalige Kaiser und der Frankfurter Ethnologe standen in einer engen Beziehung, die weit über Mäzenatentum hinausging. Sie nahm ihren Ausgang von Wilhelms II. archäologischen und mythologischen Interessen, dehnte sich aber bald aus bis zur Entwicklung von Frobenius mit seinen afrikanischen Forschungen begründeten "Kulturmorphologie". Die Edition des intensiven Briefwechsels zwischen Wilhelm II. und Leo Frobenius beleuchtet eine weit über die monarchistischen Kreise hinausreichende Verknüpfung von Politik und Wissenschaft sowie deren Wandel in Weimarer Republik und "Drittem Reich".
Der ehemalige Kaiser und der Frankfurter Ethnologe standen in einer engen Beziehung zueinander, die noch aus den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg stammte. Sie hatte ihren Ausgang von Wilhelms II. archäologischen und mythologischen Interessen genommen, erstreckte sich aber bald auch auf das von Frobenius anhand seiner Forschungen zur Kulturgeschichte Afrikas entwickelte Programm einer "Kulturmorphologie". Der in einem freundschaftlichen, ja manchmal sogar intimen Ton gehaltene Briefwechsel wirft nicht nur auf die Verknüpfung von Politik und Wissenschaft in der Weimarer Republik und in den ersten Jahren des "Dritten Reichs" ein neues Licht, sondern beleuchtet damit auch die nationale wie persönliche Selbstvergewisserung nach dem verlorenen Krieg und dem Ende der Monarchie. Dabei bringt er auch einige bisher wenig bekannte Facetten der Persönlichkeit Wilhelms II. zum Vorschein.
Der ehemalige Kaiser und der Frankfurter Ethnologe standen in einer engen Beziehung zueinander, die noch aus den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg stammte. Sie hatte ihren Ausgang von Wilhelms II. archäologischen und mythologischen Interessen genommen, erstreckte sich aber bald auch auf das von Frobenius anhand seiner Forschungen zur Kulturgeschichte Afrikas entwickelte Programm einer "Kulturmorphologie". Der in einem freundschaftlichen, ja manchmal sogar intimen Ton gehaltene Briefwechsel wirft nicht nur auf die Verknüpfung von Politik und Wissenschaft in der Weimarer Republik und in den ersten Jahren des "Dritten Reichs" ein neues Licht, sondern beleuchtet damit auch die nationale wie persönliche Selbstvergewisserung nach dem verlorenen Krieg und dem Ende der Monarchie. Dabei bringt er auch einige bisher wenig bekannte Facetten der Persönlichkeit Wilhelms II. zum Vorschein.
Dr. Christoph Johannes Franzen, Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl und Prof. Dr. Marie-Luise Recker lehren an der Universität Frankfurt am Main.
| Erscheint lt. Verlag | 15.12.2011 |
|---|---|
| Zusatzinfo | 70 Abb. s/w, 30 Abb. 4c |
| Verlagsort | Stuttgart |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 175 x 245 mm |
| Gewicht | 1390 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Kulturgeschichte |
| Sozialwissenschaften ► Ethnologie | |
| Schlagworte | Archiv • Frobenius, Leo • Kulturgeschichte • Kulturwissenschaft • Wilhelm II., Deutscher Kaiser • Zwischenkriegszeit • Zwischenkriegszeit; Geistes-/Kultur-Geschichte |
| ISBN-10 | 3-17-019021-0 / 3170190210 |
| ISBN-13 | 978-3-17-019021-4 / 9783170190214 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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