Das Wiener Russendenkmal
Architektur, Geschichte, Konflikte
Seiten
2005
|
1., Aufl.
Turia + Kant (Verlag)
978-3-85132-428-0 (ISBN)
Turia + Kant (Verlag)
978-3-85132-428-0 (ISBN)
Ein »Sinnbild des Glaubens und der Dankbarkeit«, so schrieb die »Arbeiter-Zeitung« über die Einweihungsfeier am 19. August 1945, hätten die sowjetischen Befreier Wiens am Schwarzenbergplatz, der damals Josef-Stalin-Platz hieß, errichtet. Gerade drei Monate betrug die Planungs- und Bauzeit des Monuments für die bei der Befreiung Wiens gefallenen sowjetischen Soldaten. Das »Heldendenkmal der Roten Armee« wurde im Volksmund bald nur mehr »Russendenkmal« genannt und die Bedeutungen, die ihm im Laufe der Jahrzehnte zwischen Besatzung und Befreiung, zwischen Verdrängung und Antikommunismus zugeschrieben wurden, sind beredte Zeichen der Wiener und österreichischen politischen Befindlichkeiten seit 1945. Die architektonischen Konzepte, politischen Debatten und historische wie aktuelle Bilder des Denkmals werden in diesem Buch präsentiert.
Inhalt
»Teil 1: Denkmal pur«
Hannes Leidinger/Verena Moritz: 1945. Planung,
Bau und Einweihung des »Russendenkmals«
Hans Hautmann: Rezeptionsgeschichte
Erich Klein: Bauherren und Architekten
Matthias Marschik: Anblicke
Robert Zolles: »Russendenkmal« 2004 (Fotoessay)
»Teil 2: Denkmal berichtet«
Rudolf Jerabék: Kriminalgeschichte
Michael John: Stalin in Schönbrunn
Georg Spitaler: Knutschen beim Hochstrahlbrunnen
Karin Liebhart: Das Russendenkmal im Wienbild
»Teil 3: Denkmal reflektiert«
Jan Tabor: Architektonik: Denkmal & Schwarzenbergplatz
Andreas Pribersky: Denkmal-Kultur der II. Republik
Inhalt
»Teil 1: Denkmal pur«
Hannes Leidinger/Verena Moritz: 1945. Planung,
Bau und Einweihung des »Russendenkmals«
Hans Hautmann: Rezeptionsgeschichte
Erich Klein: Bauherren und Architekten
Matthias Marschik: Anblicke
Robert Zolles: »Russendenkmal« 2004 (Fotoessay)
»Teil 2: Denkmal berichtet«
Rudolf Jerabék: Kriminalgeschichte
Michael John: Stalin in Schönbrunn
Georg Spitaler: Knutschen beim Hochstrahlbrunnen
Karin Liebhart: Das Russendenkmal im Wienbild
»Teil 3: Denkmal reflektiert«
Jan Tabor: Architektonik: Denkmal & Schwarzenbergplatz
Andreas Pribersky: Denkmal-Kultur der II. Republik
Matthias Marschik, Univ.-Doz. Dr., studierte Psychologie und Philosophie. Er ist Lehrbeauftragter an den Universitäten Wien, Salzburg und Klagenfurt.
Georg Spitaler studierte Politikwissenschaft und Geschichte. Er lebt und arbeitet in Wien.
| Erscheint lt. Verlag | 18.4.2005 |
|---|---|
| Verlagsort | Wien |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 160 x 240 mm |
| Gewicht | 410 g |
| Einbandart | Englisch Broschur |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Philosophie |
| Technik ► Architektur | |
| Schlagworte | Hardcover, Softcover / Kunst/Architektur • HC/Kunst/Architektur • Kulturwissenschaft • Philosophie • Psychoanalyse • Russendenkmal (Wien) • Wien, Kunst; Architektur |
| ISBN-10 | 3-85132-428-5 / 3851324285 |
| ISBN-13 | 978-3-85132-428-0 / 9783851324280 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
wie Tiere den Tod verstehen
Buch | Hardcover (2025)
Insel Verlag
CHF 42,90
eine Ethik des Verzichts
Buch | Softcover (2025)
Reclam (Verlag)
CHF 9,80
Buch | Softcover (2025)
Wiley-VCH (Verlag)
CHF 30,80