Religiöses Lernen in der biblischen, frühjüdischen und frühchristlichen Überlieferung
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In diesem Band werden die unterschiedlichen Lernkonzeptionen untersucht, die in der alt- und neutestamentlichen Literatur sowie in frühjüdischen und frühchristlichen Überlieferungen enthalten sind. Dabei wird sowohl nach Lerninhalten, -methoden und -zielen als auch nach der theologischen Bedeutung des Lernens gefragt.
Dieser Band versammelt sechzehn Beiträge in- und ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Jahre 2003 an einem internationalen Forschungssymposium an der Universität Osnabrück teilgenommen haben. Die einzelnen Studien zur alt- und neutestamentlichen Überlieferung bzw. zur antikjüdischen und frühchristlichen Literatur fokussieren ganz unterschiedliche Aspekte des Lernens: Neben Ausführungen zur Lernpraxis, für die das Auswendiglernen eine bedeutende Rolle spielt, kommt dem personalen und sozialen Aspekt von Lernprozessen große Bedeutung zu. Lernen geschieht durch einen Lehrer; im gemeinsamen Lernen wiederum bindet sich der Einzelne in die Traditionsgemeinschaft ein. Schließlich wird auch auf die theologisch-kultische Dimension des Lernens verwiesen, da Lernen als Möglichkeit der Gottesbegegnung beschrieben werden und die Belehrung als ein Akt göttlichen Gnadenerweises verstanden werden kann. Durch die Zusammenstellung der einzelnen Studien ergeben sich interessante Perspektiven für die Traditionsgeschichte jüdischer und christlicher Lernkonzeptionen.
Dieser Band versammelt sechzehn Beiträge in- und ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Jahre 2003 an einem internationalen Forschungssymposium an der Universität Osnabrück teilgenommen haben. Die einzelnen Studien zur alt- und neutestamentlichen Überlieferung bzw. zur antikjüdischen und frühchristlichen Literatur fokussieren ganz unterschiedliche Aspekte des Lernens: Neben Ausführungen zur Lernpraxis, für die das Auswendiglernen eine bedeutende Rolle spielt, kommt dem personalen und sozialen Aspekt von Lernprozessen große Bedeutung zu. Lernen geschieht durch einen Lehrer; im gemeinsamen Lernen wiederum bindet sich der Einzelne in die Traditionsgemeinschaft ein. Schließlich wird auch auf die theologisch-kultische Dimension des Lernens verwiesen, da Lernen als Möglichkeit der Gottesbegegnung beschrieben werden und die Belehrung als ein Akt göttlichen Gnadenerweises verstanden werden kann. Durch die Zusammenstellung der einzelnen Studien ergeben sich interessante Perspektiven für die Traditionsgeschichte jüdischer und christlicher Lernkonzeptionen.
Geboren 1958; 1992-98 Akademische Rätin am Institutum Judaicum der Universität Tübingen; 1994 Habilitation; seit 1998 Professorin für Altes Testament in Osnabrück.
Geboren 1942, ist Professor für Neues Testament an der Universität Osnabrück.
| Erscheint lt. Verlag | 19.10.2005 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 163 x 240 mm |
| Gewicht | 650 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Judentum | |
| Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Literaturwissenschaft | |
| Schlagworte | Altes Testament • Christentum • Frühchristentum • Frühchristentum / Frühes Christentum • HC/Religion/Theologie/Christentum • Judaistik • Judentum • Neues Testament • Religiöse Entwicklung • Religiöses Lernen |
| ISBN-10 | 3-16-148562-9 / 3161485629 |
| ISBN-13 | 978-3-16-148562-6 / 9783161485626 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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