Christologie und Existenz im Kolosserbrief
Exegetische und semantische Untersuchungen zur Intention des Kolosserbriefes
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Michael Dübbers untersucht das Verhältnis von Christologie und Soteriologie im Kolosserbrief. Es zeigt sich, dass Christus im Kolosserbrief nicht primär als Herrscher verstanden wird, der über Kosmos und Kirche regiert. Vielmehr ist es das Anliegen des Verfassers des Kolosserbriefes, die durch philosophische Gegner irritierten Adressaten ihres Heils zu vergewissern, indem er die Glaubenden an ihre existentielle Verbundenheit mit Christus erinnert.
Michael Dübbers untersucht das Verhältnis von Christologie und Soteriologie im Kolosserbrief. In Abgrenzung von der von Ernst Käsemann grundgelegten und in der Kolosserbriefexegese weitgehend fortgeschriebenen Interpretation der Christologie des Kolosserbriefes als Herrschaftschristologie arbeitet er den Gedanken der grundlegenden Neubestimmung der menschlichen Existenz durch Christus als die Kernaussage des Kolosserbriefes heraus. Ausgehend von einer Interpretation des Christushymnus Kol 1,15-20 im Kontext des Briefes und auf dem Hintergrund einer sprachwissenschaftlich verantworteten Interpretationstheorie zeigt sich, dass Christus im Kolosserbrief nicht primär als der machtvolle Regent des Kosmos und der Kirche, sondern vor allem als der Grund des Heils und damit auch als Grund der menschlichen Existenz verstanden wird, dem sich alles Sein und Neusein verdankt. Dies den Adressaten in Erinnerung zu rufen und sie ihrer Heilsteilhabe zu vergewissern ist angesichts der Verunsicherung der Adressaten durch die philosophischen Gegner die Intention des Kolosserbriefes.
Michael Dübbers untersucht das Verhältnis von Christologie und Soteriologie im Kolosserbrief. In Abgrenzung von der von Ernst Käsemann grundgelegten und in der Kolosserbriefexegese weitgehend fortgeschriebenen Interpretation der Christologie des Kolosserbriefes als Herrschaftschristologie arbeitet er den Gedanken der grundlegenden Neubestimmung der menschlichen Existenz durch Christus als die Kernaussage des Kolosserbriefes heraus. Ausgehend von einer Interpretation des Christushymnus Kol 1,15-20 im Kontext des Briefes und auf dem Hintergrund einer sprachwissenschaftlich verantworteten Interpretationstheorie zeigt sich, dass Christus im Kolosserbrief nicht primär als der machtvolle Regent des Kosmos und der Kirche, sondern vor allem als der Grund des Heils und damit auch als Grund der menschlichen Existenz verstanden wird, dem sich alles Sein und Neusein verdankt. Dies den Adressaten in Erinnerung zu rufen und sie ihrer Heilsteilhabe zu vergewissern ist angesichts der Verunsicherung der Adressaten durch die philosophischen Gegner die Intention des Kolosserbriefes.
Geboren 1968; Studium der Theologie in Marburg, Tübingen und Kiel; 2002 Promotion; Pastor in Sülfeld.
| Erscheint lt. Verlag | 10.2.2005 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 2. Reihe |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 156 x 231 mm |
| Gewicht | 580 g |
| Themenwelt | Religion / Theologie ► Christentum ► Bibelausgaben / Bibelkommentare |
| Schlagworte | Christologie • HC/Religion/Theologie/Christentum • Kolosserbrief • Neues • Neues Testament • Testament |
| ISBN-10 | 3-16-148608-0 / 3161486080 |
| ISBN-13 | 978-3-16-148608-1 / 9783161486081 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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