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Das meschuggene Jahr - Memo Anjel

Das meschuggene Jahr

Roman

(Autor)

Buch | Hardcover
200 Seiten
2008 | 1., Aufl.
Rotpunktverlag
978-3-85869-290-0 (ISBN)
CHF 22,90 inkl. MwSt
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Schauplatz ist die kolumbianische Großstadt Medellín, aber nicht das Medellín der Drogenkartelle und der Gewalt, das wir aus den Medien kennen. Der Autor zeigt uns, dass hier, im jüdischen Stadtteil Prado, hauptsächlich gelebt wird - gelebt, geträumt, geliebt, gewerkelt, erzählt, erfunden, gesponnen, getanzt, gefeiert, gesündigt, verstoßen und vergeben.
Mit den Augen eines 13-jährigen Jungen erleben wir die täglichen Glücksmomente und häuslichen Katastrophen einer zehnköpfigen sephardischen Familie und ihrer Gäste, das Wechselspiel von Erwartungen, Enttäuschungen und Erfüllung rund um einen großen Traum: eine Reise in die Stadt aus Gold, Jerusalem.
In der Synagoge ist diese Familie nicht oft anzutreffen, sie gelten als Ketzer.
Der Vater, ein Erfinder, hat seinen eigenen Glauben: Gott gibt dir das Werkzeug, das Wunder musst du selbst vollbringen. Doch nur Onkel Chaim produziert etwas: einen Skandal nach dem anderen. Zum Glück hält die Mutter, vom schwarzen Dienstmädchen Zoila unterstützt, das Chaos zusammen: der Esstisch als Nabel der Welt.
Memo Anjel erzählt mit feinem Humor und kraftvollen Bildern und zeichnet seine Figuren mit liebevoller Hand. So entstand ein ganz und gar ungewöhnliches Werk lateinamerikanischer Literatur.

Memo Anjel, 1954 in Medellín/Kolumbien geboren, stammt aus einer sephardischen Familie. Neben der Arbeit an seinem literarischen Werk ist Anjel seit 17 Jahren als Hochschulprofessor in Medellín tätig und schreibt unter anderem eine Kolumne für eine Tageszeitung. Anjel geht in vielen seiner Werke der Frage nach, was es bedeutet, in der heutigen Assimilationskultur ein sephardischer Jude zu sein. Zuletzt erschien in deutscher Sprache der Familienroman Das meschuggene Jahr. Der vorliegende Band entstand während seines einjährigen Aufenthalts in Berlin.

Erich Hackl wurde 1954 in Steyr (Oberösterreich) geboren. Er studierte in Salzburg und Málaga Germanistik und Hispanistik und war drei Jahre Lektor an der Universidad Complutense in Madrid. Zurück in Österreich, war er Spanischlehrer an einer Mittelschule und Lehrbeauftragter an der Universität Wien. Seit 1983 arbeitet Hackl als Übersetzer, Herausgeber und freier Schriftsteller. 2004 erhielt er den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels "für Toleranz im Denken und Handeln" und 2007 wurde ihm der Donauland-Sachbuchpreis verliehen.

Erscheint lt. Verlag 1.1.2008
Übersetzer Erich Hackl; Peter Schultze-Kraft
Zusatzinfo mit Lesebändchen - 20,4 x 12,5 cm
Verlagsort Zürich
Sprache deutsch
Original-Titel La mesa de los judíos
Maße 125 x 204 mm
Gewicht 330 g
Einbandart gebunden
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Geisteswissenschaften Religion / Theologie Judentum
Schlagworte Hardcover, Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) • HC/Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) • Juden; Romane/Erzähl. • Juden; Romane/Erzählungen • Jüdische Geschichte • Lateinamerika • Lateinamerikanische Kultur • Medellin
ISBN-10 3-85869-290-5 / 3858692905
ISBN-13 978-3-85869-290-0 / 9783858692900
Zustand Neuware
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