Bereits die Rabbinen im babylonischen Talmud diskutierten darüber, ob Hiob eine historische Person war oder ob er als ein fiktiver Repräsentant für den frommen Leidenden diente.
Nach einem kurzen inhaltlichen und strukturellen Überblick zum Hiobbuch werden die Argumente für und gegen eine historisch-authentische Person Hiobs gesammelt und diskutiert. Auch mögliche Auswirkungen der beiden Positionen auf beispielsweise das Schriftverständnis sollen bedacht werden. Am Ende folgen eine Zusammenfassung und ein Fazit, welche der beiden Positionen sich als die Wahrscheinlichere herausstellt.
Es wird sich für die historische Position des biblischen Hiobs vor allem auf Literatur aus dem englischsprachigen Raum bezogen, da sich im deutschsprachigen wissenschaftlichen Bereich wenig Aktuelles dafür finden lässt. Für die fiktive oder zumindest nicht historische Position des biblischen Hiobs wird mit Markus Witte (2018) und seinem Werk Hiobs viele Gesichter: Studien zur Komposition, Tradition und frühen Rezeption des Hiobbuches auch ein etablierter Theologe und Professor der Theologie aus Deutschland in diese Arbeit miteinbezogen.
Im Folgenden wird auf die Bezeichnung Altes und Neues Testament verzichtet. Sie werden durch die Begriffe Erstes und Zweites Testament ersetzt, um den biblischen Schriften unabhängig von ihrer Zuordnung in das eine oder andere Testament die gleiche Wertschätzung entgegenzubringen.
Die in dieser Arbeit zitierten Bibelstellen sind aus der Einheitsübersetzung (EÜ) aus dem Jahre 2016 entnommen.
| Erscheint lt. Verlag | 30.11.2022 |
|---|---|
| Verlagsort | München |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum |
| Schlagworte | Hiob • historisch-authentisch |
| ISBN-10 | 3-346-77088-5 / 3346770885 |
| ISBN-13 | 978-3-346-77088-2 / 9783346770882 |
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