Die Übersetzungstechnik des Bremer Evangelistars
Eine syntaktisch-stilistische Analyse unter Einbeziehung von Vergleichsübersetzungen des 14. bis frühen 16. Jahrhunderts
Seiten
2004
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-018125-8 (ISBN)
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-018125-8 (ISBN)
Die Reihe Studia Linguistica Germanica (SLG), 1968 von Ludwig Erich Schmitt und Stefan Sonderegger begründet, ist ein renommiertes Publikationsorgan der germanistischen Linguistik. Die Reihe verfolgt das Ziel, mit dem Schwerpunkt auf sprach- und wissenschaftshistorischen Fragestellungen die gesamte Bandbreite des Faches zu repräsentieren. Dazu zählen u. a. Arbeiten zur historischen Grammatik und Semantik des Deutschen, zum Verhältnis von Sprache und Kultur, zur Geschichte der Sprachtheorie, zur Dialektologie, Lexikologie/Lexikographie, Textlinguistik und zur Einbettung des Deutschen in den europäischen Sprachkontext.
Die vorliegende Studie thematisiert die mittelalterliche Bibelübersetzung, die nicht allein als kulturhistorisches Zeugnis von erstrangiger Bedeutung ist, sondern zugleich den sprachlichen Ausbau des Deutschen auf einzigartige Weise dokumentiert. Anhand eines Korpus von Übersetzungen des 14. bis frühen 16. Jahrhunderts werden Techniken der Bibelverdeutschungen speziell des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit demonstriert. Im Mittelpunkt steht das Bremer Evangelistar, ein Perikopenbuch aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Als Vergleich sind fünf weitere Übersetzungen, einschließlich des Luther'schen Septembertestaments (1522), einbezogen. Analysiert werden auf der Basis eines neuartigen übersetzungswissenschaftlichen Ansatzes Verfahren des Transfers lateinischer Infinitive, Partizipien, Gerundien und Nebensätze. Die Untersuchungsergebnisse eröffnen einen Blick auf die methodische Vielfalt spätmittelalterlicher Bemühungen um einen volkssprachigen Bibeltext, die von wörtlichen Wiedergaben bis hin zu kommunikativen und frei bearbeitenden Übersetzungen reichen.
Die vorliegende Studie thematisiert die mittelalterliche Bibelübersetzung, die nicht allein als kulturhistorisches Zeugnis von erstrangiger Bedeutung ist, sondern zugleich den sprachlichen Ausbau des Deutschen auf einzigartige Weise dokumentiert. Anhand eines Korpus von Übersetzungen des 14. bis frühen 16. Jahrhunderts werden Techniken der Bibelverdeutschungen speziell des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit demonstriert. Im Mittelpunkt steht das Bremer Evangelistar, ein Perikopenbuch aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Als Vergleich sind fünf weitere Übersetzungen, einschließlich des Luther'schen Septembertestaments (1522), einbezogen. Analysiert werden auf der Basis eines neuartigen übersetzungswissenschaftlichen Ansatzes Verfahren des Transfers lateinischer Infinitive, Partizipien, Gerundien und Nebensätze. Die Untersuchungsergebnisse eröffnen einen Blick auf die methodische Vielfalt spätmittelalterlicher Bemühungen um einen volkssprachigen Bibeltext, die von wörtlichen Wiedergaben bis hin zu kommunikativen und frei bearbeitenden Übersetzungen reichen.
Andreas Bieberstedt istals Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg tätig.
| Erscheint lt. Verlag | 25.8.2004 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studia Linguistica Germanica ; 73 |
| Verlagsort | Berlin/Boston |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 230 mm |
| Gewicht | 1090 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Germanistik |
| Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Literaturwissenschaft | |
| Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Sprachwissenschaft | |
| Schlagworte | 2002 • Bibelübersetzung • Frühneuhochdeutsch /Sprache • Hardcover, Softcover / Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwi • HC/Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwissenschaft • Lektionar • Universität Rostock |
| ISBN-10 | 3-11-018125-8 / 3110181258 |
| ISBN-13 | 978-3-11-018125-8 / 9783110181258 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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