Jesuitische Missionierung, priesterliche Liebe, sakramentale Magie
Volkskulturen in Luzern 1563-1614
Seiten
2005
Schwabe Verlagsgruppe AG Schwabe Verlag
978-3-7965-2087-7 (ISBN)
Schwabe Verlagsgruppe AG Schwabe Verlag
978-3-7965-2087-7 (ISBN)
Die Regelung von Glauben und Frömmigkeit, die das Konzil von Trient (1545-1563) der katholischen Welt verordnete, schrieb sich auch Luzern auf die Fahnen. Wie aber hat die eigene Bevölkerung auf die Neuerungen von Kirche und Obrigkeit reagiert? Am Beispiel der ersten Luzerner Jesuiten, dem Verbot von Priesterkonkubinen und der Kriminalisierung von Gesundbeterinnen und Geisterbeschwörern untersucht das Buch die Breitenwirkung der neuen Konfessionskultur in Luzern.
Die Amtskirche versuchte mit Bestimmungen über «Sakramente» und «Sakramentalien» klare dogmatische Grenzen zu ziehen, doch weisen die Praktiken im nachtridentinischen Luzern auf ein untrennbares Gemenge von kirchlichen Dogmen und alternativen Laienvorstellungen hin.
Ab 1574 wurden die Jesuiten in Luzern als Lehrer, Seelsorger und Volksmissionare aktiv. Dabei kam ihnen eine besondere Aufmerksamkeit für das Fremde entgegen, die Anpassung der Seelsorge an die jeweilige Kultur, die es zu missionieren galt. Ihre Vermittlungsleistung relativiert unsere Vorstellung von uniformen gegenreformatorischen Weltbildern in Luzern und schärft den Blick für Handlungsspielräume im konfessionellen Zeitalter. Die Regelung von Glauben und Frömmigkeit, die das Konzil von Trient (1545-1563) der katholischen Welt verordnete, schrieb sich auch Luzern auf die Fahnen. Wie aber hat die eigene Bevölkerung auf die Neuerungen von Kirche und Obrigkeit reagiert? Am Beispiel der ersten Luzerner Jesuiten, dem Verbot von Priesterkonkubinen und der Kriminalisierung von Gesundbeterinnen und Geisterbeschwörern untersucht das Buch die Breitenwirkung der neuen Konfessionskultur in Luzern. Die Amtskirche versuchte mit Bestimmungen über «Sakramente» und «Sakramentalien» klare dogmatische Grenzen zu ziehen, doch weisen die Praktiken im nachtridentinischen Luzern auf ein untrennbares Gemenge von kirchlichen Dogmen und alternativen Laienvorstellungen hin. Ab 1574 wurden die Jesuiten in Luzern als Lehrer, Seelsorger und Volksmissionare aktiv. Dabei kam ihnen eine besondere Aufmerksamkeit für das Fremde entgegen, die Anpassung der Seelsorge an die jeweilige Kultur, die es zu missionieren galt. Ihre Vermittlungsleistung relativiert unsere Vorstellung von uniformen gegenreformatorischen Weltbildern in Luzern und schärft den Blick für Handlungsspielräume im konfessionellen Zeitalter.
Die Amtskirche versuchte mit Bestimmungen über «Sakramente» und «Sakramentalien» klare dogmatische Grenzen zu ziehen, doch weisen die Praktiken im nachtridentinischen Luzern auf ein untrennbares Gemenge von kirchlichen Dogmen und alternativen Laienvorstellungen hin.
Ab 1574 wurden die Jesuiten in Luzern als Lehrer, Seelsorger und Volksmissionare aktiv. Dabei kam ihnen eine besondere Aufmerksamkeit für das Fremde entgegen, die Anpassung der Seelsorge an die jeweilige Kultur, die es zu missionieren galt. Ihre Vermittlungsleistung relativiert unsere Vorstellung von uniformen gegenreformatorischen Weltbildern in Luzern und schärft den Blick für Handlungsspielräume im konfessionellen Zeitalter. Die Regelung von Glauben und Frömmigkeit, die das Konzil von Trient (1545-1563) der katholischen Welt verordnete, schrieb sich auch Luzern auf die Fahnen. Wie aber hat die eigene Bevölkerung auf die Neuerungen von Kirche und Obrigkeit reagiert? Am Beispiel der ersten Luzerner Jesuiten, dem Verbot von Priesterkonkubinen und der Kriminalisierung von Gesundbeterinnen und Geisterbeschwörern untersucht das Buch die Breitenwirkung der neuen Konfessionskultur in Luzern. Die Amtskirche versuchte mit Bestimmungen über «Sakramente» und «Sakramentalien» klare dogmatische Grenzen zu ziehen, doch weisen die Praktiken im nachtridentinischen Luzern auf ein untrennbares Gemenge von kirchlichen Dogmen und alternativen Laienvorstellungen hin. Ab 1574 wurden die Jesuiten in Luzern als Lehrer, Seelsorger und Volksmissionare aktiv. Dabei kam ihnen eine besondere Aufmerksamkeit für das Fremde entgegen, die Anpassung der Seelsorge an die jeweilige Kultur, die es zu missionieren galt. Ihre Vermittlungsleistung relativiert unsere Vorstellung von uniformen gegenreformatorischen Weltbildern in Luzern und schärft den Blick für Handlungsspielräume im konfessionellen Zeitalter.
| Erscheint lt. Verlag | 1.11.2005 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Luzerner Historische Veröffentlichungen ; 40 40 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 245 x 165 mm |
| Gewicht | 808 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Mittelalter |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte | |
| Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Religionsgeschichte | |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie | |
| Schlagworte | HC/Religion/Theologie/Allgemeines, Lexika • Jesuiten • Luzern/Kirchenpolitik • Mittelalter |
| ISBN-10 | 3-7965-2087-1 / 3796520871 |
| ISBN-13 | 978-3-7965-2087-7 / 9783796520877 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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