Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de
Erich Maria Remarques Roman »Im Westen nichts Neues« - Thomas F. Schneider

Erich Maria Remarques Roman »Im Westen nichts Neues«

Text, Edition, Entstehung, Distribution und Rezeption (1928–1930)
Buch | Hardcover
XI, 430 Seiten
2004 | 1. Reprint 2015
De Gruyter (Verlag)
978-3-484-29801-9 (ISBN)
CHF 199,00 inkl. MwSt
Die Edition von Texten ist eine Kernaufgabe der Philologie. Neben großen Gesamtausgaben sind heute benutzerorientierte historisch-kritische Editionen einzelner Werke der neueren deutschen Literaturgeschichte gefragt, wozu auch Editionen von Briefwechseln, Tagebüchern oder anderer Textsorten zu zählen sind. Solche Editionen erscheinen in der Reihe Exempla critica. Nicht die Frage, ob ein Text zum Kanon gehört, sondern das Exemplarische des Texts hinsichtlich seiner Überlieferung und Genese ist Kriterium für die Aufnahme in die Exempla critica. Die Buchreihe präsentiert Texte in historisch-kritischen Editionen, d.h. sämtliche Fassungen werden präsentiert, Varianten verzeichnet, Emendationen nachgewiesen. Außerdem wird die Entstehungs-, Druck- und Rezeptionsgeschichte dokumentiert.
Die vorliegende Arbeit legt eine umfangreiche, detaillierte Darstellung und Analyse der Entstehung, Publikation, Distribution und Rezeption von Erich Maria Remarques (1898-1970) »Im Westen nichts Neues« (1928) vor. Sie bietet erstmals einen zuverlässigen Text dieses Antikriegsromans und erfüllt die Ansprüche einer kommentierten Ausgabe des Textes mit der Edition sämtlicher bekannter Manuskripte und Typoskripte. Darüber hinaus beschreibt die Arbeit die Zusammenhänge zwischen der Entstehung des Textes, der mit der Veröffentlichung verbundenen Marketingstrategie des Ullstein-Konzerns sowie den vielfältigen und kontroversen Reaktionen in der Presse der Weimarer Republik im Zeitraum von November 1928 bis Dezember 1930. Verdeutlicht werden die Veränderungen der Textgestalt von den ersten Entwürfen des Autors noch im Ersten Weltkrieg bis zu den entpolitisierenden Änderungen vor der Veröffentlichung des Vorabdrucks (1928) und in der ersten Buchausgabe (1929) sowie die Maßnahmen des Marketings, die den ursprünglich als Roman gedachten Text dem Genre der dokumentarischen Kriegserinnerungsliteratur zuordneten und die Biographie Remarques für die Öffentlichkeit "korrigierten". Auch wird die frühe Rezeption des Textes erstmals periodisiert und im Zusammenhang dargestellt und analysiert, so daß die Entwicklung der Diskussion um »Im Westen nichts Neues« von einer anfänglich allgemeinen Zustimmung zu der heftigen Kontroverse um den Text zwischen den einzelnen politischen Richtungen der späten Weimarer Republik deutlich wird. Dem Buch beigefügt ist eine CD-ROM mit synoptischen Editionen verschiedener Textstufen.
Erscheint lt. Verlag 6.4.2004
Reihe/Serie Exempla critica ; 1
Zusatzinfo Num figs.
Verlagsort Berlin/Boston
Sprache deutsch
Maße 155 x 230 mm
Gewicht 850 g
Themenwelt Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Germanistik
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft
Schlagworte Deutsches Sprachgebiet • Geschichte 1928-1930 • Hardcover, Softcover / Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwi • HC/Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwissenschaft • Im Westen nichts Neues (Remarque) • Presse • Remarque • Remarque, Erich M. • Remarque, Erich Maria • Remarque, Erich Maria: Im Westen nichts Neues • Rezeption • Textgeschichte
ISBN-10 3-484-29801-4 / 3484298014
ISBN-13 978-3-484-29801-9 / 9783484298019
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
Mehr entdecken
aus dem Bereich
Eine Einladung

von Klaus Willbrand; Daria Razumovych

Buch | Hardcover (2025)
S. Fischer (Verlag)
CHF 32,90