Der Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe als Konsensimperium (1949–1971)
Franz Steiner Verlag
978-3-515-13273-2 (ISBN)
Erik Radisch analysiert die wirtschaftliche Seite der sowjetischen Einflussnahme auf Osteuropa. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht dabei der Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW), der die wirtschaftlichen Beziehungen innerhalb des Ostblocks koordinierte. Die Neuinterpretation des RGW als Teil imperialer Strukturen zeigt auf, dass sich die Herrschaftsstrukturen - ausgelöst durch die Entstalinisierung - von einem "quasi formalen Imperium" hin zu einem "informal empire" wandelten.
Erik Radisch hat Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Politikwissenschaften in Marburg, Leipzig und Prag studiert und in Bochum am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte zum Thema "Der Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe als Konsensimperium" promoviert. Er ist außerdem ein ausgewiesener Experte für die Digital Humanities. Seit 2019 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Digital Humanities der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.
| Erscheinungsdatum | 14.05.2022 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europas ; Band 94 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Gewicht | 723 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte |
| Schlagworte | Bulgarien • China • DDR • Empire • Entstalinisierung • Formal empire • historische Kommunismusforschung • Imperialgeschichte • Imperium • Informal Empire • Kommunismus • Kommunistisches Weltsystem • Konsensimperium • Ostblock • Osteuropa • Osteuropäische Geschichte • Polen • Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe • Rumänien • Sowjetunion • Sowjetunion als Imperium • Stalinismus • Tschechoslowakei • Ungarn • Wirtschaftsgeschichte |
| ISBN-10 | 3-515-13273-2 / 3515132732 |
| ISBN-13 | 978-3-515-13273-2 / 9783515132732 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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