Der Mandelbaum soll wieder Blüten tragen
Erinnerungen an das Philanthropin in Frankfurt zum 200jährigen Jubiläum
Seiten
2004
|
1., Aufl.
Lembeck, O (Verlag)
978-3-87476-448-3 (ISBN)
Lembeck, O (Verlag)
978-3-87476-448-3 (ISBN)
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Das Philanthropin in Frankfurt am Main war die größte deutsche jüdische Schule. Gegründet 1804 vor 200 Jahren im Frankfurter Ghetto durch Mayer Amschel Rothschild, war sie einem freiheitlichen jüdischen Geist (Moses Mendelssohn) und aufklärerischer Pädagogik (Pestalozzi) verpflichtet. Deutsche Kultur und jüdische Tradition verbindend gehörte diese auch von Christen besuchte Schule zu den bedeutendsten reformpädagogischen Einrichtungen der Stadt Frankfurt am Main. 1942 wurde sie von den Nationalsozialisten nach einem langen und große Opfer erfordernden Leidensweg geschlossen.
Gerlind Schwöbel gibt in diesem Buch einen Überblick über die lange wechselvolle Geschichte des Philanthropin, berichtet von der Gründung der Schule, ihrem besonderen pädagogischen Ansatz, dem Beginn der jüdischen Reformbewegung, vom steten Wachsen der Schule über die Jahrzehnte hin. Dem Motto „Für Humanität und Aufklärung“ gemäß wurde in dieser Schule versucht, die Schüler nicht allein durch Wissensvermittlung sondern auch durch künstlerisches Erleben zu prägen und zu eigenständigen Persönlichkeiten zu erziehen. Das Jahr 1933 brachte mit Hitlers Machtergreifung die große Wende. Wer eben noch emigrieren konnte, floh aus Deutschland, wo Juden entrechtet, mißhandelt und in Konzentrationslager gebracht und dort ermordet wurden. Viele Lehrer und Schüler des Philanthropin waren unter den Opfern.
Fünf ehemalige Schüler des Philanthropin, die die Schreckenszeit überlebten, geben im Anschluss an den geschichtlichen Überblick persönliche Berichte über ihre Zeit am Philanthropin und lassen konkret nachvollziehen, was es bedeutete in dieser Zeit Schülerin oder Schüler in einer jüdischen Schule in Frankfurt zu sein.
Gerlind Schwöbel gibt in diesem Buch einen Überblick über die lange wechselvolle Geschichte des Philanthropin, berichtet von der Gründung der Schule, ihrem besonderen pädagogischen Ansatz, dem Beginn der jüdischen Reformbewegung, vom steten Wachsen der Schule über die Jahrzehnte hin. Dem Motto „Für Humanität und Aufklärung“ gemäß wurde in dieser Schule versucht, die Schüler nicht allein durch Wissensvermittlung sondern auch durch künstlerisches Erleben zu prägen und zu eigenständigen Persönlichkeiten zu erziehen. Das Jahr 1933 brachte mit Hitlers Machtergreifung die große Wende. Wer eben noch emigrieren konnte, floh aus Deutschland, wo Juden entrechtet, mißhandelt und in Konzentrationslager gebracht und dort ermordet wurden. Viele Lehrer und Schüler des Philanthropin waren unter den Opfern.
Fünf ehemalige Schüler des Philanthropin, die die Schreckenszeit überlebten, geben im Anschluss an den geschichtlichen Überblick persönliche Berichte über ihre Zeit am Philanthropin und lassen konkret nachvollziehen, was es bedeutete in dieser Zeit Schülerin oder Schüler in einer jüdischen Schule in Frankfurt zu sein.
Gerlind Schwöbel ist Pfarrerin und lebt in Frankfurt am Main. Veröffentlichungen u.a. „Ich aber vertraue. Katharina Staritz – eine Theologin im Widerstand“ (1990); „Leben gegen den Tod. Hildegard Schaeder: Ostern im KZ“ (1995) und im Verlag Otto Lembeck „Allein dem Gewissen vepflichtet. Auf den Spuren von Frankfurter Frauen (2001), „Nur die Hoffnung hielt mich. Frauen berichten aus dem KZ Ravensbrück“ (2002).
| Zusatzinfo | zahlr. Abb. |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Gewicht | 389 g |
| Einbandart | kartoniert |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Judentum |
| Schlagworte | Frankfurt a. M.; Kultur • Jüdische Schulen • Philanthropin (Frankfurt) |
| ISBN-10 | 3-87476-448-6 / 3874764486 |
| ISBN-13 | 978-3-87476-448-3 / 9783874764483 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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