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Die 8 Geschenke des Universums für Mütter. Ein Elternratgeber der neuen Zeit. (eBook)

Wie ein spiritueller Blick auf Elternsein, Kindheit und Erziehung alles verändern kann. Für mehr Vertrauen, Intuition und Kraft im Familienalltag.
eBook Download: EPUB
2021 | 1. Auflage
128 Seiten
tredition (Verlag)
978-3-347-36209-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die 8 Geschenke des Universums für Mütter. Ein Elternratgeber der neuen Zeit. -  Sonia Gaëlle Gembus
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Muttersein ist eine wunderbare Zeit der Seelenentwicklung. Selten liegen Angst und Liebe so nah beieinander, selten sind wir so tief berührt und gleichzeitig so verletzbar. Und das hat seinen Grund: Kinder bringen uns wieder in einen engeren Kontakt mit unserer Seele. Durch unsere eigene Entwicklung finden wir den Weg in unsere innere Mitte zurück und erkennen die Fülle, die das Universum für uns bereithält. Wir gewinnen mehr Mitgefühl, Intuition, innere Stärke und Geduld, also genau die Fähigkeiten, die wir im Familienalltag so dringend brauchen, um unsere Kinder achtsam und liebevoll zu begleiten.

Sonia Gaëlle Gembus studierte Pädagogik, arbeitete mit Kindern in verschiedenen Einrichtungen und war lange Lektorin für Elternratgeber. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit spirituellen Themen und deren Bedeutung für die Erziehung. Heute ist sie als ganzheitliche Familienberaterin und Therapeutin tätig, schreibt Bücher, hält Vorträge und moderiert Webinare. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder, einen Kater und lebt in München.

Sonia Gaëlle Gembus studierte Pädagogik, arbeitete mit Kindern in verschiedenen Einrichtungen und war lange Lektorin für Elternratgeber. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit spirituellen Themen und deren Bedeutung für die Erziehung. Heute ist sie als ganzheitliche Familienberaterin und Therapeutin tätig, schreibt Bücher, hält Vorträge und moderiert Webinare. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder, einen Kater und lebt in München.

Das spirituelle Weltbild

Bevor wir Eltern werden, gelingt es uns noch ganz gut, in der Illusion zu leben, dass wir alleine für uns sorgen und uns dabei rein auf unseren Verstand verlassen müssen. Wir strengen uns an im Leben etwas zu erreichen, sind unseres Glückes Schmied und wenden Schicksalsschläge ab, so gut es geht. Wo ist da Platz für einen Gott als wohlwollende Energiequelle der Liebe? Als Eltern kriegen wir jedoch ein Problem, wenn wir die Idee dieser universellen Kraft ablehnen. Denn Kinder aus eigener Kraft erziehen, versorgen und beschützen zu wollen, entpuppt sich schnell als Ding der Unmöglichkeit. Irgendwann kommt unweigerlich der Moment, in dem wir sie loslassen müssen und nur noch hoffen können, dass ihnen nichts passiert.

Wir müssen Vertrauen in das Leben entwickeln, trotz aller Gefahren und Unsicherheiten. Das fängt schon in der Schwangerschaft an. Bis wir aber genug Vertrauen haben und loslassen, geraten wir allzu leicht in Versuchung, unseren Kindern alle Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, sie auf Schritt und Tritt zu überwachen oder sie mit Wissen und Lerntrainings zu überhäufen. Aber das kann auf Dauer nicht funktionieren, und viele Eltern geraten daher vor lauter Angst Tag für Tag in Stress. Manche resignieren irgendwann, ziehen sich zurück und überlassen das Kind sich selbst. Andere fallen in ihrer Hilflosigkeit immer wieder in ein autoritäres oder gar gewalttätiges Verhalten.

Ganz anders würde es uns aber gehen, wenn wir ein spirituelles Weltbild annehmen würden. Wie wüssten dann, dass wir nicht alles allein stemmen müssten. Wir könnten daran glauben, dass unsere Kinder beschützt wären und hätten weniger Angst vor der Zukunft oder vor Schicksalsschlägen.3 Wir wüssten auch, dass unsere Kinder viele Kompetenzen als Geschenke schon mitbekommen haben und wir ihnen gar nicht beibringen müssen „gute“ Menschen zu werden. Wir hätten auch mehr Zugang zu unserer Intuition, würden uns davon mehr leiten lassen und dadurch das gute Gefühl, vieles in der Erziehung richtig zu machen. Es macht also ungeheuer viel Sinn, sich in dieser turbulenten Zeit des Kinderkriegens und Erziehens mit spirituellen Einsichten zu beschäftigen. Und das Schöne daran ist: Es ist nie zu spät dafür!

Was bedeutet eigentlich Spiritualität?

Das Leben ist manchmal wie nachts ohne Licht auf der Landstraße Auto zu fahren. Ohne Scheinwerfer kämen wir nur langsam, mühsam und vorsichtig voran. Wir könnten den Weg kaum erkennen, Schlaglöcher, Kurven und Ausfahrten entweder gar nicht oder zu spät entdecken. Mit Scheinwerfern sehen wir dagegen viel besser, können frühzeitiger reagieren und fühlen uns sicherer. Wenn unser Licht strahlt, können wir die Straßenmarkierung und die Straßenpfosten erkennen. Die Leitplanken reflektieren es und zeigen uns den Weg. Die Scheinwerfer entsprechen in diesem Bild unserer Spiritualität, unserem inneren Licht, das wir erkannt und „angeschaltet“ haben. Die Reflektoren von Straßenpfosten und Leitplanken wäre die kosmische Hilfe, die wir meist nur im Schein unseres eigenen Lichts wahrnehmen, also wenn wir an sie glauben.

Das Wort Spiritualität kommt von dem lateinischem Begriff spiritus, was zugleich Atem wie auch Geist bedeutet. Das Geistige durchdringt alles Lebendige, und das Atmen verbindet alles Lebendige. Es bezeichnet also etwas, dass ständig in und um uns herum ist, ohne dem wir nicht leben könnten. Wir brauchen das Atmen, um unsere „Lebensgeister“ zu wecken und zu behalten. Da wir alle atmen müssen und von einem (Lebens-)Geist beseelt sind, sind wir auch alle naturgegeben spirituell. Wir brauchen dafür nicht an einen Gott oder an Engel zu glauben, keine mystischen Erfahrungen machen oder irgendwelche Rituale befolgen. Wir dürfen dabei durchaus auch unseren Verstand benutzen, skeptisch sein und Fragen stellen. Spirituell zu sein bedeutet einfach nur, lebendig zu sein und sich dieses Lebendigen in sich bewusst zu sein.

Was wir mit dieser angeborenen Spiritualität anstellen und wie sehr wir sie nutzen, ob wir sie pflegen und verstärken oder sie ignorieren und verkümmern lassen, bleibt uns überlassen. Das Gleiche gilt auch für unseren Körper, unseren Verstand, unsere Gefühle, Gedanken oder unsere Kreativität. Es ist alles im Lieferumfang enthalten, wenn wir hier auf der Erde landen. Entweder wir nutzen es oder nicht, ganz nach unserem freien Willen. Und je nachdem, was wir nutzen oder verkümmern lassen, gestalten sich unsere Widerstände im Leben.

Wer sich mit Spiritualität beschäftigt, findet darin Erklärungsmodelle auf die Fragen: Woher kommen wir? Warum bin ich hier? Was ist meine Aufgabe? Wer oder was ist meine Seele? Seit ewigen Zeiten stellen wir uns schon diese Fragen. Es gehört zum Menschsein, dass wir die Antworten darauf vergessen haben und uns auf die Suche nach ihnen machen. Wir haben eine innere Sehnsucht nach einem Sinn im Leben. Betrachten wir unser Leben als sinnlos, verliert es seinen Wert für uns. Um herauszufinden, was sich für uns als sinnvoll erweist und woran wir glauben wollen, müssen wir ins Gefühl gehen. Glauben hat sehr viel mehr mit Fühlen zu tun als mit dem Denken. Die schönsten theoretischen Erklärungsmodelle taugen nichts, wenn unser inneres Gefühl der Zustimmung fehlt. Wie fühlt sich zum Beispiel der Glaube an das Prinzip des Zufalls an, indem wir ein Spielball des Lebens sind und man jederzeit Opfer eines Schicksalsschlages werden kann? Und wie fühlt es sich an, an eine Kraft des Friedens und der Liebe zu glauben, die in uns schlummert und nur darauf wartet, von uns für ein erfülltes und glückliches Leben eingesetzt zu werden? Zu schön, um wahr zu sein? Das sagt der Kopf, aber was sagt das Herz dazu?

Uns kann nichts passieren, wenn wir mit diesen Gedanken und Gefühlen ein wenig spielen. Die einzige Folge wäre, dass wir weniger nachdenken und urteilen, sondern mehr ins Fühlen gehen, wertfreier beobachten und stiller werden. Es könnte auch passieren, dass wir weniger ausrasten, zufriedener und fröhlicher sind und damit vielleicht ein bisschen seltsam auf andere wirken. Lass es uns herausfinden!

Das folgende Erklärungsmodell beansprucht nicht für sich, die allumfassende Wahrheit zu sein. Es ist vielmehr ein Entwurf, ein anderer Blick auf das Leben. Ich lade dich ein hineinzufühlen und zu spüren, ob diese Sichtweise dir so etwas wie inneren Frieden, Neugierde oder Verständnis für bisher völlig Unverständliches schenkt – oder etwas völlig anderes. Der Verstand wird sich mit manchem bestimmt schwertun, aber was sagt dein Herz dazu?

Das Spiel des Lebens

Aus spiritueller Sicht können wir uns die Erde als Spielwiese vorstellen, die erschaffen wurde, um unseren Seelen eine Möglichkeit zum Wachsen zu geben. Die Seelen sind total begierig darauf, hier spielen zu dürfen. Sie können sich selbst ihre Spielwelt erschaffen und beeinflussen, wie viel Frieden und Liebe und wie viel Kummer und Ärger sie erfahren wollen. Sie kommen als Menschen auf die Erde und alles beginnt so, wie sie es sich zurechtgelegt haben.

Die Seelenreise

Vor der Geburt hat sich unsere Seele genau überlegt, welche Erfahrungen sie auf der Erde machen möchte. Dafür macht sie sich einen Lebensplan. Zum Beispiel will sie trotz aller Widerstände Menschen in Not helfen, oder sie möchte erleben, wie sich ein schrecklicher Verlust anfühlt und die Trauer überwunden werden kann. Sie könnte auch erfahren wollen, wie man Sucht, Krankheit, Aggression oder Armut übersteht oder der Verführung von Macht, Ausbeutung und Zerstörung widersteht. Die Erde kann somit als ein Ort voller Lernpotenzial gesehen werden.

Jede Seele nimmt sich unterschiedlich viel vor, manche sind mutiger als andere, manche wollen bestimmte Dinge erledigen oder zu Ende bringen. Die Seele bespricht das alles mit ihrem Geistführer und plant mit ihm ihr Leben: Sie denkt sich Talente, Körperbau, Haarfarbe und andere Eigenschaften aus, die ihr zur Erfüllung ihres Lebensplans dienlich sind, und sie überlegt sich den perfekten Zeitpunkt und Ort ihrer Geburt. Nun begibt sie sich auf die Suche nach Seelen, die mit ihr zusammen dieses Menschendasein erleben möchten. Sie überlegt sich genau, was sie in ihrem Leben braucht und wünscht sich zum Beispiel eine ängstliche Mutter, einen dominanten Vater, eine streitsüchtige Schwester, eine ungerechte Lehrerin, einen treulosen Liebhaber, eine liebevolle Freundin usw. Mit all diesen aus ihrer Sicht interessanten Menschen möchte sie auf ihrem Lebensweg möglichst viele Erfahrungen machen. Sie befindet sich in einem Kreis aus geliebten und vertrauten Seelen, und diese fragen sich gegenseitig, ob sie zusammen inkarnieren wollen. Mal als Unterstützer, mal als Herausforderer, aber immer im gegenseitigen Einvernehmen. Sie unterscheiden dabei nicht zwischen Gut und Schlecht. Aus dieser höheren Perspektive ist jede Erfahrung wertvoll, es gibt keine Fehler. Für die kleine...

Erscheint lt. Verlag 25.10.2021
Verlagsort Ahrensburg
Sprache deutsch
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Gesundheit / Leben / Psychologie Lebenshilfe / Lebensführung
Geisteswissenschaften Religion / Theologie Judentum
Schlagworte Bedürfnisorientierte Erziehung • bindungsorientierte Erziehung • der Große Wandel • Erschöpfung bei Müttern • gefühlsstarke Kinder • Hochsensibilität • Kinder der Neuen Zeit • Mama-Burnout • Mütter der neuen Zeit • Mütterstress • Spiritualität in Familien • spiritual mom • Spirituelle Erziehung
ISBN-10 3-347-36209-8 / 3347362098
ISBN-13 978-3-347-36209-3 / 9783347362093
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