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Soft Skills-Knigge 2100 (eBook)

Training der sozialen Kompetenz, Persönlichkeit und Charakter, Selbstmanagement und Lerntechniken, Wertschätzung und Respekt
eBook Download: EPUB
2021 | 4. Auflage
480 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-7543-6371-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Soft Skills-Knigge 2100 -  Horst Hanisch
Systemvoraussetzungen
19,99 inkl. MwSt
(CHF 19,50)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
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"Ich kann nicht mehr!" - "Doch, ich kann mehr!" Solange es Menschen auf diesem Planeten gibt, entstehen Unstimmigkeiten, Missverständnisse oder Neid und daraus folgend Streitereien. Der eine sieht sich im Recht, der andere im Unrecht. Er fühlt sich missachtet oder schlecht behandelt, zurückgesetzt oder benachteiligt. Mit verbaler Kraft und notfalls auch mit physischer Gewalt. Die Natur hat es geschafft, die Menschheit so unglaublich individuell werden zu lassen, dass es höchstwahrscheinlich genauso unglaublich viele unterschiedliche Einzel-Charaktere gibt. Wie sollen die alle 'unter einen Hut' gebracht werden? Es gilt, sich Gedanken zu machen über Perfektionismus, Stress, Burnout, Selbst-Marketing, Wertschätzung, Team-Entwicklung, Intelligenz, Zeitoptimierung. Wie kann ein Mensch seine Soft Skills optimieren? Er findet heraus, was ihn als Persönlichkeit ausmacht. Er kann definieren, was er gut kann (Stärken) und was nicht zu seinen Stärken zählt (Schwächen). Dann beginnt der große zweite Schritt in seinem Vorgehen. Er macht sich Gedanken, wie ihn der andere sieht und wie er gesehen werden will. Dank seinem Einfühlungsvermögen schafft er es, sich in die Gedanken und Sichtweisen anderer Menschen hineinzuversetzen und die Vorgehensweisen anderer einzuschätzen. Er lernt, sich auf Neues einzulassen, Fremdes kennenzulernen und zu akzeptieren. Gleichzeitig erweitert er seinen Horizont, da er neues Wissen erlernt und zahlreiche Erfahrungen sammeln kann. Das Individuum arbeitet an seinem Selbst-Marketing, organisiert sein Zeit-Management, setzt seine phänomenale Gedächtnisleistungen ein, um sich weiter zu entwickeln und in der Gesellschaft gewinnend bestehen zu können. Im Buch regen viele Themen, Gedankenvorschläge, Übungen und auszufüllenden Checklisten zur Entwicklung der Soft Skills an. Nehmen Sie sich Zeit für die Arbeit an und mit sich selbst. Der/die/das Wichtigste in Ihrem Leben sind Sie selbst. Guten Erfolg bei der Arbeit mit Ihren Soft Skills.

Horst Hanisch, Bonn, ist selbstständiger Fachbuchautor, Coach und Dozent. Seine Trainingstätigkeit erstreckt sich unter anderem auf die Bereiche Kommunikation, Persönlichkeits-Entfaltung, Soft Skills, Soziale Kompetenz und Knigge/Etikette/Umgangsformen. Seine Seminare finden im In- und Ausland statt. Er ist Autor zahlreicher Fachbücher, die in Deutschland und im Ausland erschienen sind. Horst Hanisch veranstaltet Seminare zu Themen wie Business-Etikette, Das wie ist man/frau was?-Lehrmenü, Rhetorik, Präsentation, Moderation, Outfit, Selbstbewusstes Auftreten, Smalltalk, Interkulturelle Kompetenz und andere.

Überlegungen zur eigenen Persönlichkeit


Gedanken zu sich selbst: Das Selbst-Bewusst-Sein – Sich seiner selbst bewusst sein


Unser Handeln sei getragen von dem stets lebendigen Bewusstsein,

dass die Menschen in ihrem Denken, Fühlen und Tun nicht frei sind,

sondern ebenso kausal gebunden wie die Gestirne in ihren Bewegungen.

Albert Einstein, dt. Physiker

(1879 - 1955)

Soft Skills – Die weichen Fähigkeiten

Solche und vergleichbare Aussagen sind gelegentlich zu hören, wenn Menschen aufgefordert werden, ein paar Sätze über sich selbst zu sagen.

Obwohl sie nicht sagen sollen, was sie können, sondern was sie ausmacht. Welche Charakter-Eigenschaften sie auszeichnen, welches ihre menschlichen Stärken und demnach natürlich auch Schwächen sind. Was sie von anderen abhebt, was sie besonders macht.

Ist die Frage, weshalb sich Menschen so schlecht selbst einschätzen können tatsächlich so schwer zu beantworten? Vielleicht ja. Bestimmt ja, wenn sich der Befragte bisher mit der eigenen Persönlichkeit eher nur nebenbei auseinandersetzte. Wie ist es denkbar, dass ein Heranwachsender, ein Jugendlicher, ein Erwachsener tatsächlich nichts zur eigenen Persönlichkeit zu sagen weiß?

Will die Person nicht arrogant wirken, weil sie fürchtet, sich ‚zu gut’ zu beschreiben? Oder hat sie bisher vermieden, sich über die eigene Persönlichkeit Gedanken zu machen, weil sie fürchtet, nicht ‚allzu gut’ dabei wegzukommen?

Gedanken über die eigene Persönlichkeit

Welche Gründe auch immer vorliegen. Im Berufsleben, zum Beispiel bei Bewerbungsgesprächen, will der Arbeitgeber (das Gegenüber) verständlicherweise wissen, auf wen er sich in Zukunft einlässt. Passt die Person (mit ihren Charakter-Eigenschaften) ins bestehende Team?

Möchte er mit dieser Person die nächsten Jahre zusammenarbeiten und folglich auch eine Menge Zeit verbringen? Schafft es die Kandidatin oder der Kandidat durch ihre/seine Art positiv zu denken, Schwierigkeiten als Herausforderungen zu sehen und zu meistern?

Gelingt es der Kandidatin oder dem Kandidaten, durch ihre/seine freundliche, empathische Art, eine gute Grundstimmung ins Team zu bringen beziehungsweise diese zu erhalten?

Bedeutung der Soft Skills in der Gesellschaft steigt

Das Thema Soft Skills wird in der Gesellschaft immer wichtiger. Diese ‚weichen Fähigkeiten’ (im Gegensatz zu den ‚harten’, gleich fachlichen Fakten) sind die, die einen Menschen ausmachen.

Soft Skills können trainiert und erlernt werden, und helfen in der Gemeinschaft besser dazustehen. Nicht nur im beruflichen Alltag werden die oben genannten Verhaltensmuster gewünscht.

Sicherlich mögen auch die meisten Menschen in ihrem privaten sozialen Umfeld eher mit Menschen zu tun zu haben, die eine positive Grundeinstellung zum Leben haben. Das heißt nicht, dass es einem auch einmal schlecht gehen darf. Die allgemeine Tendenz soll allerdings nach oben zeigen.

Im weiteren Schritt wird beleuchtet, dass das Leben entweder eher negativ oder besser eher positiv betrachtet werden kann. Durch die entsprechende Betrachtungsweise – Selbstmanagement – lernt eine Person auch, die eigene Lebenseinstellung zu beeinflussen. Natürlich mit dem Ziel, vorzugsweise positiv gestimmt durchs eigene Leben zu gehen.

Schließlich soll die Frage gestellt werden, wie Sie sich selbst einschätzen. Welches sind Ihre Stärken? Daraus resultiert natürlich zwangsläufig die Erkenntnis, welches Ihre Schwächen sind.

Im letzten Schritt folgt der weiterführende Gedanke, wie denn die genannten Schwächen zu Stärken umgebaut werden können.

Stimmt das Selbstbild?

Das eigene Selbstbild mag nett sein. Wenn das Fremdbild über einen selbst allerdings komplett anders aussieht, stehen nächste Gedankengänge an.

Will die Person auf andere so wirken, wie sie sie sehen? Diese Frage ist schon gar nicht so leicht zu beantworten. Eine vernünftige Balance muss eingehalten werden.

Ist es der Person gleichgültig, wie andere sie sehen? Wenn die Person selbstbewusst sein will, muss es sie doch gar nichts angehen, was andere über sie denken. Andererseits – sie ist ja nicht alleine auf der Welt.

Wenn alle anderen denken, einen unangenehmen Außenseiter vor sich zu haben, ist das Gefühl des Unbeliebtseins möglicherweise schädigend fürs eigene Ich.

Also, wenigstens einmal darüber nachdenken, wie die Person von anderen gesehen wird. Das weitere Vorgehen bleibt dann sowieso Ihnen selbst überlassen.

Lassen Sie sich ein auf die Arbeit mit sich selbst und an sich selbst. Sie werden sich wundern, wie viel Sie noch über sich selbst lernen können. Reflektieren Sie Ihr Handeln, bauen Sie Ihr positives Auftreten aus.

„And the Winner is …“

Neugierig drehen Sie Ihren Kopf in Richtung auf die aufgerufene Person. Applaus brandet auf, als die Person locker, stolz lächelnd, aber nicht überheblich wirkend, zum Rednerpult geht. Eine zügige Gangart, weit ausholende Schritte, aber nicht rennend. Locker schwingen die Arme an beiden Seiten mit.

Auf der Bühne angekommen, wendet sich die geehrte oder zu ehrende Person dem Publikum zu; der Applaus lässt nach und endet schließlich. Eine scheinbar absolute Ruhe entsteht – die Zuhörer starren gespannt auf die im Rampenlicht stehende Person.

Diese lächelt freundlich und selbstbewusst in die Runde und beginnt mit einer leichten mit angenehmem Humor gewürzten Stegreifpräsentation. Ohne zu stottern, mit kräftiger, freundlicher Stimme, in richtigem Sprechtempo. Leicht verständliche Sätze, gut strukturiert und spannend zuzuhören.

Nach wenigen Minuten ist die Rede beendet, die Zuschauer applaudieren begeistert, ein Präsent wird vom Veranstalter mit ein paar netten Worten überreicht und die geehrte Person begibt sich zum Sitzplatz zurück.

Sie sind begeistert. Sie bewundern die Souveränität, die Kraft des gesprochenen Wortes, die Selbstsicherheit.

So schnell werden Sie diesen Auftritt nicht vergessen. Viele im Publikum werden ähnlich empfinden. Sie werden über die Person bewundernd denken, vielleicht auch ein wenig neidisch.

Sie werden sich Gedanken machen, dass Sie selbst auch gerne so authentisch auftreten würden.

Ist das machbar? Ja, das geht. Dem einen fällt es etwas leichter, der andere benötigt schon etwas mehr Aufwand. Übung und Training an und mit sich selbst sind dazu die Bedingungen.

Sich seiner selbst bewusst sein

Im vorliegenden Text wird unter anderem das Thema Selbst-Bewusstsein im Sinne von ‚sich seiner selbst bewusst sein’ behandelt.

Scheint das klar zu sein? Nun vielleicht doch nicht immer und bei jedem.

Ist sich jeder Mensch darüber klar, zu wissen, wer er ist? Ja, meinen Sie? Wie sieht es aus mit Säuglingen? Weiß (!) ein Säugling, wer er ist? Wie sieht es aus mit Menschen im (Wach-)Koma? Wissen (!) sie, dass sie sind?

Nach gängiger Meinung ist sich ein Säugling seiner selbst keineswegs bewusst. Er weiß nicht, dass er ist. Etwas herangewachsen, wird das Kleinkind (hier namens Marie) von sich selbst in der 3. Person reden.

Das Kind nennt sich selbst mit seinem eigenen Namen.

Erst einige Monate später wird sich Marie so äußern:

Ich und Du

Jetzt ist Marie sich ihrer selbst bewusst. Sie (er-)kennt sich nun, also ICH und damit auch DU. Sie begreift sich zunehmend als eigenständige Person, die etwas bewirken und selbst machen kann. Der spannende Prozess des sich seiner selbst bewusst zu sein hat nun begonnen.

Weiß ein Mensch, was ihn ausmacht? Welche Charaktereigenschaften prägen sein Verhalten? Kennt er alle seine Stärken und Schwächen, nicht nur die fachlichen, sondern auch die menschlichen?

Nun, da öffnen sich eine Menge unbeantworteter Fragen. Auf den folgenden Seiten werden hierzu Gedankenanstöße gegeben. Das Ziel soll sein, mehr zur eigenen Persönlichkeit zu erfahren beziehungsweise erkennen, wie das eigene Verhalten optimal verstärkt werden kann.

Manche Übungen lassen sich nicht eben in zwei, drei Minuten umsetzen. Manche Fragen benötigen auch einige Tage, bis sie von allen Seiten beleuchtet und schlussendlich zufriedenstellend beantwortet werden können.

Am Ende des Buchs sollten Sie mehr über Ihre Soft Skills, die sogenannten ‚weichen’ menschlichen Fähigkeiten wissen. Sie sollten deutlich über sich beziehungsweise Ihre Persönlichkeit reflektiert nachgedacht haben. Ihr Selbst-Bewusstsein sollte im Sinne der Authentizität ausgebaut sein.

Sie selbst können noch mehr bestimmen, ob ein anderer Ihr Leben stark beeinflusst oder ob Sie selbst Ihr Leben weitestgehend leben; also, ob Sie fremdleben oder...

Erscheint lt. Verlag 8.9.2021
Reihe/Serie Soft Skills, Rhetorik, Kommunikation
Sprache deutsch
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft Bewerbung / Karriere
Geisteswissenschaften Psychologie
Schlagworte Burnout • Selbstmarketing • Selbstreflexion • Stressbewältigung • Zeitmanagement
ISBN-10 3-7543-6371-9 / 3754363719
ISBN-13 978-3-7543-6371-3 / 9783754363713
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