Vanishing Berlin – In der Zwischenzeit
Edition Braus (Verlag)
978-3-86228-231-9 (ISBN)
- Keine Verlagsinformationen verfügbar
- Artikel merken
In Berlin, wie in vielen Großstädten, werden die Folgen der Gentrifizierung immer deutlicher sichtbar: Mieten- und Grundstückspreise explodieren, kleine familiengeführte Läden verschwinden aus dem Stadtbild, die Sub- und Kiezkultur verliert ihre Freiräume, auf Freiflächen entstehen seelenlose Großbauprojekte. Die Vielfalt und das besondere Lebensgefühl, das Berlin lange charakterisiert hat, bleiben zunehmend auf der Strecke.
Die Fotografien wecken Erinnerungen an ein Berlin, das im Begriff ist, vollständig zu verschwinden - und sind doch weit mehr als eine wehmütige Rückschau. Denn Alexander Steffen berührt mit seinem Projekt Vanishing Berlin Themen, die aktueller nicht sein könnten: Wem gehört die Stadt? Wie kann dem Ausverkauf und der Verdrängung Einhalt geboten werden? Welche Perspektiven gibt es für eine Stadtentwicklung, die das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen würde?
Alexander Steffen, 1967 geboren in West-Berlin. Politik-Studium an der FU Berlin, Ausbildung im Fotoverlag Dirk Nishen. Nach dem Mauerfall unterwegs in den Techno Clubs und Ruinen von Berlins neuer Mitte. Von 1999 bis 2005 Betreiber der Galerie transition. Seit 2005 Mitarbeiter der Berlinale. 2009 Beginn des VANISHING BERLIN Projekts. Seitdem regelmäßige Veröffentlichungen & Ausstellungen.
"'Vanishing Berlin' - das meint die alte, vertraute, bei aller Ramponiertheit liebgewonnene, doch allmählich dahinschwindende Stadt, verbunden mit einem Verlust an Tradition, Farbigkeit, Lebensqualität. [...] Das zweifellos als politisch zu verstehende Motiv seiner fotografischen Erkundungen beschreibt Steffen als den 'Wunsch, die Seele von Berlin einzufangen', und sein Buch als 'eine Einladung, meiner Spurensuche zu folgen'. Er findet diese Spuren in den längst erloschenen Neonreklamen ehemaliger Geschäfte, in Altimmobilien, die alle Stufen des Verfalls zeigen oder schon von Abrissbaggern heimgesucht wurden, oder auch in verwaisten Kinoeingängen wie dem des Colosseums in Prenzlauer Berg." Andreas Conrad Der Tagesspiegel 20220107
„‚Vanishing Berlin‘ – das meint die alte, vertraute, bei aller Ramponiertheit liebgewonnene, doch allmählich dahinschwindende Stadt, verbunden mit einem Verlust an Tradition, Farbigkeit, Lebensqualität. […] Das zweifellos als politisch zu verstehende Motiv seiner fotografischen Erkundungen beschreibt Steffen als den ‚Wunsch, die Seele von Berlin einzufangen‘, und sein Buch als ‚eine Einladung, meiner Spurensuche zu folgen‘. Er findet diese Spuren in den längst erloschenen Neonreklamen ehemaliger Geschäfte, in Altimmobilien, die alle Stufen des Verfalls zeigen oder schon von Abrissbaggern heimgesucht wurden, oder auch in verwaisten Kinoeingängen wie dem des Colosseums in Prenzlauer Berg.“
| Erscheinungsdatum | 24.09.2021 |
|---|---|
| Zusatzinfo | Mit 250 Fotografien |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | englisch; deutsch |
| Maße | 240 x 300 mm |
| Gewicht | 1092 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Fotokunst |
| Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Kulturgeschichte | |
| Schlagworte | Ausverkauf • Berlin • Gentrifizierung • Graffiti • Mieten • Stadtentwicklung • städtisches Lebensgefühl |
| ISBN-10 | 3-86228-231-7 / 3862282317 |
| ISBN-13 | 978-3-86228-231-9 / 9783862282319 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
aus dem Bereich