Kirche und Klöster zwischen Aufklärung und administrativen Reformen
Aufklärung und administrative Reformen prägten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Gesellschaft und Staat, sodass die Legitimität kirchlicher Strukturen und Akteure zunehmend an ihrer "Nützlichkeit" gemessen wurde. Vor diesem Hintergrund befasst sich der Band mit Diskursen und Praktiken rund um kirchliche Einrichtungen im "aufgeklärten Absolutismus", wobei der Schwerpunkt auf unterschiedlichen Teilen der Habsburgermonarchie liegt. Hier ergaben sich spannungsreiche Interaktionen zwischen den vielfältigen Institutionen und Formen katholischen Lebens und dem etatistischen Reformwillen Wiens und seiner Behörden. Neben Beiträgen zu diesem Themenkomplex beinhaltet das Jahrbuch auch mehrere Artikel, die auf das Auswahlverfahren zu den Franz-Stephan-Preisen 2020 zurückgehen. Ebenso finden sich Projekt- und Tagungsberichte, Miszellen und Rezensionen, die ein umfassendes Bild der gegenwärtigen Forschung zum 18. Jahrhundert in Österreich vermitteln.
Markus Debertol ist Projektmitarbeiter und Lehrbeauftragter am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck.
Julian Lahner arbeitet als Lehrer für die Fächer Geschichte und Philosophie und ist seit 2021 als externer Lehrbeauftragter an der Universität Innsbruck tätig.
Dr. Marion Romberg ist seit Mai 2023 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Schriftleiterin der "Rheinischen Vierteljahrsblätter". Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Einsatz digitaler Methoden zur Unterstützung ihrer Forschungen in den Bereichen Alltags- und Frömmigkeitsgeschichte in Süddeutschland und der Habsburgermonarchie, frühneuzeitliche Geschlechterrepräsentation von Fürstinnen und der prosopographischen Erfassung der Wiener Hofgesellschaft im 17. Jahrhundert.
Martin Scheutz, Professor für Geschichte der Neuzeit am Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien.
Studium der Geschichte in Wien, Forschungsschwerpunkt: Religionsgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts.
Thomas Wallnig ist Privatdozent für Geschichte der Neuzeit und Senior Scientist an der Universität Wien.
Dr. Cornelius Zehetner lehrt Philosophie an der Universität Wien, ist Präsident der Gesellschaft für Phänomenologie und kritische Anthropologie (Wien) und Vizepräsident der Michael Benedikt Gesellschaft zur Erforschung der Aufklärung (Budapest). Sein Hauptarbeitsgebiet sind anthropologische Transformationen der klassischen Metaphysik bis zur ästhetischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts.
| Erscheinungsdatum | 04.11.2021 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Das Achtzehnte Jahrhundert und Österreich. Jahrbuch der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des Achtzehnten Jahrhunderts ; Band 036 |
| Co-Autor | Markus Debertol, Maria Teresa Fattori, Doris Gruber, Julian Lahner, Serena Luzzi, Reinhard Ferdinand Nießner, Nora Pärr, Marion Romberg, Martin Scheutz, Dennis Schmidt, Christine Schneider, Katrin Sterba, Benedikt Stimmer, Pascal Striedner, Thomas Wallnig, Cornelius Zehetner |
| Zusatzinfo | mit 16 farbigen Abb. |
| Verlagsort | Wien |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 230 mm |
| Gewicht | 511 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Neuzeit (bis 1918) |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte | |
| Schlagworte | Absolutismus • Aufklärung 18. Jahrhundert • Italien 18. Jahrhundert • Kirche 18. Jahrhundert • Reformkatholizismus |
| ISBN-10 | 3-205-21375-0 / 3205213750 |
| ISBN-13 | 978-3-205-21375-8 / 9783205213758 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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