Normativität Heiliger Schriften in Judentum, Christentum und Islam
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In Judentum, Christentum und Islam ist die Orientierung an "Heiligen Texten" zentral. Seit Aufklärung und historisch-kritischer Methode sind sie als "Wort Gottes" und Grundlage ethischer Orientierung strittig. Der vorliegende Band diskutiert in interreligiöser Perspektive, wie angesichts neuerer Schrifthermeneutik aufgeklärte Normativität möglich ist.
In Judentum, Christentum und Islam ist die Orientierung an "Heiligen Texten" zentral. War früher unstrittig, dass diese Texte aufgrund einer "Offenbarung" als direkt von Gott gegeben und als "Wort Gottes" verstanden werden können, ist seit der Aufklärung und historisch-kritischer Methoden die Normativität dieser Texte fraglich geworden. Inwiefern können Glaubende diese Texte als "Wort Gottes" verstehen, ohne in einen "Offenbarungspositivismus" zu verfallen? Wie können sich Religionen bei ethischen Themen oder gesellschaftlichen Positionierungen auf diese Texte aus der Vergangenheit beziehen? Kann der historische Abstand überhaupt überbrückt werden, oder sind diese Texte nur noch aus "rein historischen" Gründen von Interesse? Der Band diskutiert diese Fragen angesichts neuerer Schrifthermeneutik der drei großen monotheistischen Religionen in der Perspektive aufgeklärter Normativität.
In Judentum, Christentum und Islam ist die Orientierung an "Heiligen Texten" zentral. War früher unstrittig, dass diese Texte aufgrund einer "Offenbarung" als direkt von Gott gegeben und als "Wort Gottes" verstanden werden können, ist seit der Aufklärung und historisch-kritischer Methoden die Normativität dieser Texte fraglich geworden. Inwiefern können Glaubende diese Texte als "Wort Gottes" verstehen, ohne in einen "Offenbarungspositivismus" zu verfallen? Wie können sich Religionen bei ethischen Themen oder gesellschaftlichen Positionierungen auf diese Texte aus der Vergangenheit beziehen? Kann der historische Abstand überhaupt überbrückt werden, oder sind diese Texte nur noch aus "rein historischen" Gründen von Interesse? Der Band diskutiert diese Fragen angesichts neuerer Schrifthermeneutik der drei großen monotheistischen Religionen in der Perspektive aufgeklärter Normativität.
Geboren 1967; 1986-92 Studium der Mathematik und der Evangelischen Theologie in Frankfurt am Main und Tübingen; 1999 Promotion; 2004 Habilitation; 2008-13 Professorin für Systematische Theologie und Sozialethik an der Universität Mainz; seit 2013 Professorin für Systematische Theologie an der Universität Zürich; 2008-18 Vorsitzende der deutschsprachigen Sektion der Internationalen Bonhoeffer-Gesellschaft.
Geboren 1971; Studium der Kath. Theologie, Philosophie und Volkswirtschaftslehre; Promotion an der Universität Bonn und Habilitation an der Universität Münster; seit 2008 Professor für Systematische Theologie und Vorsitzender des Zentrums für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften der Universität Paderborn.
| Erscheinungsdatum | 31.05.2021 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 233 mm |
| Gewicht | 685 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum |
| Schlagworte | Ethische Normen • Hermeneutische Methoden • interreligiöser Dialog • komparative Theologie • Wort Gottes |
| ISBN-10 | 3-16-159320-0 / 3161593200 |
| ISBN-13 | 978-3-16-159320-8 / 9783161593208 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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