Herrschaftspraktiken und Lebensweisen im Wandel
Die Habsburgermonarchie im 18. Jahrhundert
Seiten
2020
|
1.Auflage 2020
Böhlau Wien (Verlag)
978-3-205-21049-8 (ISBN)
Böhlau Wien (Verlag)
978-3-205-21049-8 (ISBN)
Veränderungen von Herrschaft und Lebensweisen im langen 18. Jahrhundert in Zentraleuropa
Administrative und kulturelle Veränderungen im Laufe des 18. Jahrhunderts prägten das Bild der Habsburgermonarchie nachhaltig. Die Machtverhältnisse in Europa lösten eine rege diplomatische Aktivität aus und gingen Hand in Hand mit Neuerungen in den Herrschaftspraktiken, sei es durch Grenzbeschreibungen, mit denen der sich formierende Staat seine Hoheitsgewalt demonstrierte, oder durch das von verschiedenen Herrschaftsträgern etwa im Wege von Visitationen vorangetriebene Sammeln von Information für verschiedene Planungs- und Gestaltungszwecke. Richtet man den Blick auf die Lebensweisen der Untertanen, so ist auf die zunehmende Herausbildung eines Publikums hinzuweisen, das mit in der Zahl wachsenden Druckwerken versorgt wurde, die Eingang in die lokalen Bibliotheken fanden. Auch begann man sich über die Ausbildung der Bevölkerung Gedanken zu machen, da man in der Vermittlung von Grundkenntnissen für alle Vorteile erhoffte.
Administrative und kulturelle Veränderungen im Laufe des 18. Jahrhunderts prägten das Bild der Habsburgermonarchie nachhaltig. Die Machtverhältnisse in Europa lösten eine rege diplomatische Aktivität aus und gingen Hand in Hand mit Neuerungen in den Herrschaftspraktiken, sei es durch Grenzbeschreibungen, mit denen der sich formierende Staat seine Hoheitsgewalt demonstrierte, oder durch das von verschiedenen Herrschaftsträgern etwa im Wege von Visitationen vorangetriebene Sammeln von Information für verschiedene Planungs- und Gestaltungszwecke. Richtet man den Blick auf die Lebensweisen der Untertanen, so ist auf die zunehmende Herausbildung eines Publikums hinzuweisen, das mit in der Zahl wachsenden Druckwerken versorgt wurde, die Eingang in die lokalen Bibliotheken fanden. Auch begann man sich über die Ausbildung der Bevölkerung Gedanken zu machen, da man in der Vermittlung von Grundkenntnissen für alle Vorteile erhoffte.
Julian Lahner arbeitet als Lehrer für die Fächer Geschichte und Philosophie und ist seit 2021 als externer Lehrbeauftragter an der Universität Innsbruck tätig.
Dr. Maximilian Maierhofer studierte Betriebswirtschaft und Rechtswissenschaft und wurde an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main promoviert. Er arbeitet als Rechtsanwalt in Aschaffenburg.
Studium der Geschichte, Alten Geschichte und Altertumskunde, Klass. Archäologie und Romanistik an der Universität Wien
Elisabeth Lobenwein ist Historikerin an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.
Josef Löffler ist seit 2023 Senior Scientist am Institut für Österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien.
| Erscheinungsdatum | 08.12.2020 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Das Achtzehnte Jahrhundert und Österreich. Jahrbuch der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des Achtzehnten Jahrhunderts ; Band 035 |
| Co-Autor | Stefan Benz, Hüyeyin Onur Ercan, Philipp Ferrara, Ellinor Forster, Andreas Golob, Julian Lahner, Attila Magyar, Lilijana Urlep, Maximilian Maierhofer, Janka Kovács |
| Zusatzinfo | mit 8 s/w Abb. |
| Verlagsort | Wien |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 230 mm |
| Gewicht | 222 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Neuzeit (bis 1918) |
| Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Kulturgeschichte | |
| Schlagworte | Habsburgermonarchie • Königreich Ungarn • Wiener Privatbibliotheken |
| ISBN-10 | 3-205-21049-2 / 3205210492 |
| ISBN-13 | 978-3-205-21049-8 / 9783205210498 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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