Psychologie als Argument in der juristischen Literatur des Kaiserreichs
Seiten
2009
Nomos Verlagsgesellschaft, Germany (Hersteller)
978-3-8452-1300-2 (ISBN)
Nomos Verlagsgesellschaft, Germany (Hersteller)
978-3-8452-1300-2 (ISBN)
Wie die aktuelle Diskussion uber Konsequenzen neuer Erkenntnisse zur Willensfreiheit fur das Strafrecht zeigt, kommt kaum eine Rechtswissenschaft ohne eine Vorstellung von der menschlichen Psyche aus.
Dies gilt in ahnlicher Weise bereits fur die Rechtswissenschaft des Zweiten deutschen Kaiserreichs. Fragen der Zurechnung in Straf- und Zivilrecht mussten damals ebenso psychologisch reflektiert werden, wie "Staatskoerperkonzeptionen" im Verfassungsrecht. Hinzu kam damals die Konfrontation mit einer in ihrer Bedeutung wachsenden, wenn auch organisatorisch und methodisch noch unstrukturierten psychologischen Wissenschaft. Der vorliegende Band geht erstmals aus rechts-, psychologie- und medizinhistorischer Sicht der Frage nach, wie das Recht auf diese Herausforderung reagierte. Welche Rolle spielte das psychologische Argument im juristischen Diskurs? Und woher bezog man sein entsprechendes Wissen? UEbernahmen die Juristen Versatzstucke aus der fachpsychologischen Diskussion oder folgte man einer selbst erdachten "Laienpsychologie"? Durch eine Kombination themenbezogener und biographisch orientierter Einzelstudien wird diesen Fragen erstmals fur die wichtigsten Teilbereiche der Rechtswissenschaft nachgegangen.
Dies gilt in ahnlicher Weise bereits fur die Rechtswissenschaft des Zweiten deutschen Kaiserreichs. Fragen der Zurechnung in Straf- und Zivilrecht mussten damals ebenso psychologisch reflektiert werden, wie "Staatskoerperkonzeptionen" im Verfassungsrecht. Hinzu kam damals die Konfrontation mit einer in ihrer Bedeutung wachsenden, wenn auch organisatorisch und methodisch noch unstrukturierten psychologischen Wissenschaft. Der vorliegende Band geht erstmals aus rechts-, psychologie- und medizinhistorischer Sicht der Frage nach, wie das Recht auf diese Herausforderung reagierte. Welche Rolle spielte das psychologische Argument im juristischen Diskurs? Und woher bezog man sein entsprechendes Wissen? UEbernahmen die Juristen Versatzstucke aus der fachpsychologischen Diskussion oder folgte man einer selbst erdachten "Laienpsychologie"? Durch eine Kombination themenbezogener und biographisch orientierter Einzelstudien wird diesen Fragen erstmals fur die wichtigsten Teilbereiche der Rechtswissenschaft nachgegangen.
| Erscheint lt. Verlag | 19.1.2009 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Rheinische Schriften zur Rechtsgeschichte ; 11 |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Schulbuch / Wörterbuch ► Lexikon / Chroniken |
| Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Militärgeschichte | |
| Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika | |
| Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht | |
| Recht / Steuern ► Rechtsgeschichte | |
| ISBN-10 | 3-8452-1300-0 / 3845213000 |
| ISBN-13 | 978-3-8452-1300-2 / 9783845213002 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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