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Im Schatten des Ost-West-Konflikts

Der Aufbau politisch-kultureller Beziehungen zwischen Westdeutschland und Chile 1952-1966
406 Seiten
2016
Nomos Verlagsgesellschaft, Germany (Hersteller)
978-3-8452-7443-0 (ISBN)
CHF 176,70 inkl. MwSt
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Mitte der 60er-Jahre erreichten die Beziehungen der Bundesrepublik zum Peripheriestaat Chile ein bis dahin unbekanntes Ausmass. Sicherlich trugen hierzu die durch den Kalten Krieg bedingte Deutschlandpolitik wie auch der Vormarsch der marxistischen Linken in Lateinamerika bei, vor allem jedoch die DDR-Offensive und die Entstehung einer christdemokratischen Partei in Chile.
Die Studie zeigt, dass die Erstarkung dieser Beziehung nicht nur ein Verdienst staatlicher, sondern auch transnationaler Akteure war. Dementsprechend massiv war 1964 die Bonner Wahlkampfhilfe, eine Komplizitat, die allerdings permanente Reibungen zwischen den Schwesterparteien nicht ausraumte. So sehr das Politische massgebend war, bemuhte sich die Bundesrepublik ebenso um eine kulturelle Selbstdarstellung. Zwar stimmt, dass im "Kulturkrieg" gegen die DDR diese Dimension politisch manipuliert wurde; doch zeigten diese Unnachgiebigkeit und die Bemuhungen um Abkehr der Deutschstammigen von uberholten Deutschlandbildern, wie sehr die Bundesrepublik als moderne, westliche Gesellschaft wahrgenommen werden wollte.
Erscheint lt. Verlag 29.12.2016
Reihe/Serie Würzburger Universitätsschriften zu Geschichte und Politik ; 17
Sprache deutsch
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Neuzeit (bis 1918)
Geschichte Allgemeine Geschichte Zeitgeschichte
ISBN-10 3-8452-7443-3 / 3845274433
ISBN-13 978-3-8452-7443-0 / 9783845274430
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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