Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de
Für diesen Artikel ist leider kein Bild verfügbar.

Martin Luther auf dem Reichstag zu Augsburg. Eine Analyse der ersten Phase seines Prozesses

(Autor)

Buch | Softcover
16 Seiten
2019 | 19001 A. 1. Auflage
GRIN Verlag
978-3-346-05640-5 (ISBN)
CHF 13,95 inkl. MwSt
  • Titel nicht im Sortiment
  • Artikel merken
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,2, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: In Rom wurde im Sommer 1518 offiziell das Einleitungsverfahren gegen Martin Luther eröffnet, das in dieser Arbeit untersucht werden soll. Durch verschiedene Komplikationen, Krisen und Verwicklungen zog sich das Verfahren über längere Zeit hin und endete erst durch die päpstliche Bannbulle vom 3. Januar 1521 und Luthers Bruch mit der katholischen Kirche, indem er die Bulle verbrannte. Aufgrund der langen Dauer des Verfahrens und auch wegen vieler anderer Faktoren, die von außen auf das Geschehen einwirkten, ist der "Prozess" gegen Luther nicht einfach zu erfassen.Anzumerken ist hier die Verwendung des Begriffs "Prozess", denn ein offizieller Prozess gegen Martin Luther hat nicht stattgefunden. Allerdings wird dieser Begriff in der Literatur vielfach verwendet. Um die Zusammenhänge besser verstehen zu können, wird in dieser Arbeit in groben Zügen die Einleitungsphase seines angehenden Prozesses geschildert. Da neben dem Papst und der katholischen Kirche auch Kaiser, Kurfürsten, Bischöfe, Universitäten, Städte und andere Personen und Institutionen beteiligt waren, wird versucht, ein kurzes Bild der politischen Hintergründe des Reichstages zu Augsburg zu zeichnen.Martin Luther wurde von zwei Parteien in Rom angeklagt. Zum einen erfolgte eine Anklage durch Erzbischof Albrecht von Mainz Ende 1517, indem er der römischen Kurie Luthers Thesen zur Beurteilung vorgelegt hatte. Zum anderen wurde er von den Dominikanern im Januar 1518 offiziell angeklagt. Der Ordensgeneral der Augustiner-Eremiten in Rom wollte zunächst keinen Prozess gegen Luther, sondern die Debatte über den Ablass durch eine theologische Disputation regeln. Johannes von Staupitz, deutscher Generalvikar der Augustiner-Eremiten, Beichtvater und Freund von Luther, sollte ihn zunächst zur Vernunft bringen und bat ihn am 26. April 1518 auf dem Generalkapitel der deutschen Augustiner-Eremetin in Heidelberg seine neue ablasskritische Theologie vorzubringen.
Erscheinungsdatum
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 40 g
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Mittelalter
Schlagworte Analyse • Augsburg • Eine • Luther • Martin • Phase • prozesses • Reichstag
ISBN-10 3-346-05640-6 / 3346056406
ISBN-13 978-3-346-05640-5 / 9783346056405
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
Mehr entdecken
aus dem Bereich
Geschichte einer Augsburger Familie (1367-1650)

von Mark Häberlein

Buch | Softcover (2024)
Kohlhammer (Verlag)
CHF 47,60
von Dschingis Khan bis heute

von Karénina Kollmar-Paulenz

Buch | Softcover (2024)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 16,80