Veteranen des Ersten Weltkrieges
transcript (Verlag)
978-3-8376-5089-1 (ISBN)
Am Beispiel des Kyffhäuserbundes: Das gesellschaftlich akzeptierte Bild eines Veteranen des Ersten Weltkrieges resultierte maßgeblich aus intersubjektiven Erfahrungsdiskursen.
Der Veteran des Ersten Weltkrieges war eine ebenso ambivalente wie facettenreiche Figur. Zwar war er in erster Linie ein Soldat, der lebend aus dem Feld zurückgekehrt war - abseits dieses kleinsten gemeinsamen Nenners blieben seine Konturen jedoch unscharf. Entgegen verbreiteter Annahmen waren die Veteranen der 1920er Jahre weder eine amorphe Gruppe, die im Off der Weimarer Geschichte agierte, noch eine latent gewalt- und kampfbereite Horde brutalisierter Männer. Denn solche Interpretationen vernachlässigen eine zentrale Frage: Was macht ehemalige Kriegsteilnehmer überhaupt zu Veteranen? Diese historischen Konstruktionsprozesse und Entwicklungslinien zeichnet Benjamin Schulte anhand des Kyffhäuserbundes exemplarisch nach.
Benjamin Schulte, geb. 1986, ist Dozent beim Bundesministerium des Innern. Nach dem Studium der Geschichte und Sozialwissenschaften in Bielefeld und Köln war er zuvor als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität zu Köln tätig, an dem er auch promovierte. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Kultur- und Mentalitätsgeschichte des kaiserlichen Deutschlands, des Ersten Weltkrieges sowie der Weimarer Republik.
Besprochen in:
Auskunft, 42/1 (2022), Rainer Hering
Besprochen in:Auskunft, 42/1 (2022), Rainer Hering
»Die Studie [ist] ein weiterer Baustein in der Kulturgeschichte des Veteranen.«
»In seiner lesenswerten Studie zeichnet Benjamin Schulte ein vielschichtiges und differenziertes Bild des Kyffhäuserbunds. Die Studie bietet zahlreiche neue Einsichten und Anregungen für eine weitere Beschäftigung mit dem Verband.«
»Eine methodisch versierte und gründlich recherchierte Studie [...], welche die wesentlichen Elemente der Organisationsgeschichte und der ideologischen Auseinandersetzungen reflektiert.«
»Benjamin Schultes Studie über den Kyffhäuserbund schließt eine Lücke.«
| Erscheinungsdatum | 06.03.2020 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Histoire ; 172 |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 225 mm |
| Gewicht | 402 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte |
| Schlagworte | Club • Companionate • Contemporary history • Cultural History • Denkmal • Deutsche Geschichte • Erinnerungskultur • Erster Weltkrieg • First World War • German History • Geschichte des 20. Jahrhunderts • Geschichtswissenschaft • Gesellschaft • Gewalt • heroism • Heroismus • History • History of the 20th Century • Kameradschaft • Kulturgeschichte • Kyffhäuserbund • Memorial • Memory Culture • Myth • Mythos • Nachkriegsgesellschaft • Novemberrevolution • November Revolution • popular culture • Populärkultur • postwar society • Society • Vereinswesen • Versailles • Veteranen • veterans • Violence • Weimarer Republik • Weimar Republic • Zeitgeschichte |
| ISBN-10 | 3-8376-5089-8 / 3837650898 |
| ISBN-13 | 978-3-8376-5089-1 / 9783837650891 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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