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Kleinere Schriften. Erster Teil - Johann Christoph Gottsched

Kleinere Schriften. Erster Teil

Buch | Hardcover
387 Seiten
1980
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-008393-4 (ISBN)
CHF 306,55 inkl. MwSt
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Johann Chr. Gottsched, 2. 2. 1700 Juditten bei Königsberg - 12. 12. 1766 Leipzig. Der Sohn eines Pfarrers und einer Pfarrerstochter schrieb sich bereits 1714 zum Theologiestudium an der Königsberger Universität ein, beschäftigte sich jedoch bald unter dem Einfluss des Leibniz-Wolffschen Rationalismus mit Poetik, Rhetorik, Philosophie, klassischer Philologie, Mathematik und den Naturwissenschaften. 1723 wurde er zum Magister promoviert; der drohenden Zwangsrekrutierung durch preußische Werber entzog sich der groß gewachsene G. im Januar 1724 durch die Flucht nach Leipzig. Hier etablierte er sich allmählich an der Universität (seit 1725 Vorlesungen über Schöne Wissenschaften und die Philosophie Wolffs, 1729 Ernennung zum - unbesoldeten - a. o. Prof. für Poesie, 1734 o. Prof. für Logik und Metaphysik), wirkte bald führend in der Deutschen Gesellschaft und entfaltete als Herausgeber von Moralischen Wochenschriften und gelehrten Zeitschriften eine breite publizistische Tätigkeit. Daneben vermittelte er in pädagogischen und wissenschaftlichen Werken das System der Wolffschen Philosophie und schuf - neben verschiedenen rhetorischen Lehrbüchern - mit der 'Critischen Dichtkunst' das grundlegende Werk der klassizistischen Regelpoetik. Literarisches und sprachliches Vorbild blieb für ihn stets der Klassizismus Opitz'scher Prägung. Seine Reformbemühungen auf dem Gebiet des Theaters, die er seit Ende der 20er-Jahre zusammen mit der Neuber'schen Theatertruppe unternahm, gipfelten in dem Versuch eines eigenen 'regelmäßigen' Trauerspiels ('Cato') und der späteren bedeutenden Sammlung von Mustertexten (darunter weitere eigene Tragödien) in der 'Deutschen Schaubühne'. Wesentlichen Anteil an der Durchsetzung seiner literarisch-pädagogischen Unternehmungen hatte Luise Kulmus, die er 1735 heiratete. Seine führende Stellung als literarischer Gesetzgeber Deutschlands wurde seit der Auseinandersetzung mit J. J. Bodmer und J. J. Breitinger von 1740 an zunehmend in Frage gestellt.

Erscheint lt. Verlag 1.6.1980
Reihe/Serie Ausgaben deutscher Literatur des 15. bis 18. Jahrhunderts ; 91
Ausgewählte Werke
Band 10: Kleinere Schriften
Verlagsort Berlin/Boston
Sprache deutsch
Maße 155 x 230 mm
Gewicht 520 g
Themenwelt Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Germanistik
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Latein / Altgriechisch
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Literaturgeschichte
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft
Schlagworte 18th century • Bayle, Pierre • Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwissenschaft • Enzyklopädie • European • FORTRAN • German • German Literature • Gottsched • Hardcover, Softcover / Klassische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft • HC/Klassische Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft • LG • Literary criticism • Literary Studies • Literatur • Schrift • Schriften • SPIESS/RHEINGANS
ISBN-10 3-11-008393-0 / 3110083930
ISBN-13 978-3-11-008393-4 / 9783110083934
Zustand Neuware
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