Erinnerung aus zweiter Hand
Die born-free Generation in Südafrika und ihre Interpretation der Apartheid und des demokratischen Übergangs
Seiten
2019
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-78966-7 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-78966-7 (ISBN)
lt;p>Basierend auf ethnografischer Forschung legt die Autorin dar, wie VertreterInnen der born-free Generation in Südafrika die Vergangenheit ihres Landes interpretieren. Sie untersucht kollektive Erinnerung und ihre Weitergabe anhand metapragmatischer Positionierungen und des Chronotopos von Michail Bachtin.
lt;p>Nach den ersten demokratischen Wahlen in Südafrika 1994 ist eine Generation herangewachsen, welche die Apartheid nicht mehr miterlebt hat. Sie ist in einem demokratischen Staat aufgewachsen, in dem die Apartheid dennoch in vielen Bereichen nachwirkt. Basierend auf ethnografischer Forschung legt die Autorin dar, wie VertreterInnen der born-free Generation die Vergangenheit ihres Landes interpretieren. Durch zwei neue Ansätze leistet die Untersuchung einen innovativen Beitrag zur Erinnerungsforschung: erstens durch den rezeptions-zentrierten Zugang, der soziale Positionierungen der befragten Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt. Zweitens durch das Konzept des Chronotopos, mit dem die Relevanz von Zeit, Raum und Subjekt in der Analyse von Vergangenheitsdarstellungen berücksichtigt wird.
lt;p>Nach den ersten demokratischen Wahlen in Südafrika 1994 ist eine Generation herangewachsen, welche die Apartheid nicht mehr miterlebt hat. Sie ist in einem demokratischen Staat aufgewachsen, in dem die Apartheid dennoch in vielen Bereichen nachwirkt. Basierend auf ethnografischer Forschung legt die Autorin dar, wie VertreterInnen der born-free Generation die Vergangenheit ihres Landes interpretieren. Durch zwei neue Ansätze leistet die Untersuchung einen innovativen Beitrag zur Erinnerungsforschung: erstens durch den rezeptions-zentrierten Zugang, der soziale Positionierungen der befragten Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt. Zweitens durch das Konzept des Chronotopos, mit dem die Relevanz von Zeit, Raum und Subjekt in der Analyse von Vergangenheitsdarstellungen berücksichtigt wird.
Julia Sonnleitner promovierte in Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sprachwissenschaft tätig. Ihr Diplomstudium schloss sie im Fach Slawistik ab.
lt;p>Kapstadt: historischer Abriss einer de-urbanisierten Stadt - Die Weitergabe von Erinnerung: eine Akteurs-zentrierte Perspektive - Stance in discourse - Chronotopoi der Apartheid: die räumliche Dimension von Erinnerung - Metapragmatische Positionierung gegenüber weitergegebener Erinnerung
| Erscheinungsdatum | 17.06.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Interkultureller Dialog ; 9 |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 378 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Sprachwissenschaft |
| Sozialwissenschaften ► Ethnologie | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie | |
| Schlagworte | Annemarie • Apartheid • Born • Chronotopos • demokratischen • Erinnerung • Erinnerungspolitik • Ethnographie • Free • Generation • Geschichtsdiskurs • Hand • Ideologie • Interpretation • Julia • Kapstadt • Kollektives Gedächtnis • Medialisierung • metapragmatische Positionierung • Post-Strukturalismus • Profanter • Sonnleitner • Südafrika • Übergangs • Zweiter |
| ISBN-10 | 3-631-78966-1 / 3631789661 |
| ISBN-13 | 978-3-631-78966-7 / 9783631789667 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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