Gefälschte Memoria
Diplomatisch-historische Studien zum ältesten "Necrolog" des Klosters St. Maximin vor Trier
Seiten
2008
|
1. Auflage
Harrassowitz Verlag
978-3-447-17284-4 (ISBN)
Harrassowitz Verlag
978-3-447-17284-4 (ISBN)
Das älteste „Necrolog“ des Klosters St. Maximin vor Trier (jetzt: MGH Libri memoriales NS 8) galt bislang als ältestes Zeugnis der liturgischen Memoria der Abtei. Die Rekonstruktion seiner Genese wie auch die Interpretation insbesondere der Einträge des Hauptschreibers (1114–1124) zwingen zu einer völligen Neubewertung. Es handelt sich um ein zielgerichtetes, parallel zu den Spuria des berüchtigten Abtes Benzo von St. Maximin hergestelltes Pseudo-„Necrolog“. Ziel war die Absicherung der Maximiner Spuria und zugleich die Ausstellung eines umfassenden Bestätigungsprivilegs für die Abtei durch Heinrich V. Zu diesem Zweck schreckte der Schreiber auch nicht vor gröbsten inhaltlichen Retuschen und tendenziösen Stilisierungen zurück. Das „Necrolog“ muß als Fälschung im engeren Sinne angesprochen werden, weil es nie als solches konzipiert war. Die Analyse erlaubt überdies weitreichende Rückschlüsse mit Blick auf die vieldiskutierte Frage nach dem Wissen der Mönche um die Fälschungen und dessen Tradierung innerhalb des Konventes über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahre hinweg.
| Erscheinungsdatum | 28.06.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | MGH - Studien und Texte ; 43 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 510 g |
| Einbandart | kartoniert |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Mittelalter |
| Schlagworte | Edition • Kloster St. Maximin • Kritische Ausgabe • Lateinische Quelle • Mittelalterliche Geschichte • Necrolog |
| ISBN-10 | 3-447-17284-3 / 3447172843 |
| ISBN-13 | 978-3-447-17284-4 / 9783447172844 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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