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Wettbewerb und Wettbewerbsbeschränkung in Politik und Wirtschaft - Oliver Volckart

Wettbewerb und Wettbewerbsbeschränkung in Politik und Wirtschaft

Deutschland in Mittelalter und Früher Neuzeit

(Autor)

Buch | Softcover
405 Seiten
2002
Metropolis (Verlag)
978-3-89518-394-2 (ISBN)
CHF 41,70 inkl. MwSt
Die hier abgedruckten Arbeiten behandeln zentrale Aspekte der mittelalterlich-frühneuzeitlichen Wirtschafts-, Gesellschafts- und Verfassungsgeschichte im Zusammenhang miteinander. Dabei bildet zunächst der zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert erfolgende Verfassungswandel den Schwerpunkt. Ausgangspunkt ist die These, dass über territoriale Gewaltmonopole verfügende Staaten anfänglich nicht existierten, so dass auch Sicherheit unter wettbewerblichen Bedingungen bereitgestellt wurde.
Die zur Schaffung von Wettbewerbsbeschränkungen auf ökonomischen Märkten führende Kooperation zwischen Politik und Wirtschaft sowie die Verknüpfung geld- und machtpolitischer Ziele stehen hier im Mittelpunkt.
Die in diesem Band abgedruckten Arbeiten behandeln bislang meist getrennt voneinander untersuchte Aspekte der mittelalterlich-frühneuzeitlichen Wirtschafts-, Gesellschafts- und Verfassungsgeschichte im Zusammenhang miteinander. Grundlage ist das institutionenökonomische Paradigma: die Annahme, dass langfristige Wandlungsprozesse durch Änderungen der Restriktionen erklärbar sind, denen menschliches Handeln unterliegt, und dass diese Änderungen wiederum intendierte oder nicht-beabsichtigte Folgen individueller Wahlhandlungen sind.
Drei der Arbeiten beschäftigen sich mit dem Verfassungswandel, der in der Zeit zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert erfolgte. Ausgangspunkt ist die These, daß über territoriale Gewaltmonopole verfügende Staaten anfänglich nicht existierten, so dass auch Sicherheit unter wettbewerblichen Bedingungen bereitgestellt wurde. Die Entstehung von Staaten wird vorliegend als Prozess der Beschränkung dieses Wettbewerbs interpretiert. Die folgenden Aufsätze beschäftigen sich mit der Frage, wie die Wirtschaftsordnung beschaffen war, die das Gegenstück dieser ursprünglich staatslosen Gesellschaftsordnung bildete, und wie marktwirtschaftliche Institutionen entstanden. In diesem Zusammenhang spielte der Systemwettbewerb, d.h. der Wettbewerb von Obrigkeiten um die Inhaber mobiler Produktionsfaktoren, eine entscheidende Rolle. Bei den beiden letzten Aufsätzen handelt es sich um quellengestützte Detailuntersuchungen wirtschaftspolitischer Probleme, die sich den politischen Akteuren des 15. und 16. Jahrhunderts stellten. Die zur Schaffung von Wettbewerbsbeschränkungen auf ökonomischen Märkten führende Kooperation zwischen Politik und Wirtschaft rent seeking also sowie die Verknüpfung geld- und machtpolitischer Ziele stehen hier im Mittelpunkt.
Reihe/Serie Institutionelle und evolutorische Ökonomik ; 19
Sprache deutsch
Maße 135 x 208 mm
Gewicht 528 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Geisteswissenschaften Geschichte Allgemeines / Lexika
Geschichte Allgemeine Geschichte Mittelalter
Schlagworte Deutschland, Geschichte; Sozial-/Wirtschafts-Geschichte • Frühe Neuzeit / Frühneuzeit (Einzelne Länder); Deutschland • Frühe Neuzeit / Frühneuzeit; Sozial-/Wirtschafts-Geschichte • Frühneuzeit (Einzelne Länder); Deutschland • Frühneuzeit (Einz. Länder); Deutschland • Frühneuzeit; Sozial-/Wirtschafts-Geschichte • Hardcover, Softcover / Geschichte/Allgemeines, Lexika • HC/Geschichte/Allgemeines, Lexika • Institutionenökonomie • marktliche Institutionen • Mittelalter • Mittelalter (Einzelne Länder); Deutschland • Mittelalter (Einz. Länder); Deutschland • Mittelalter; Sozial-/Wirtschafts-G. • politischer Wettbewerb • Produktionsfaktoren • Rent Seeking • Systenwettbewerb • territoriale Gewaltmonopole • Verfassungsgeschichte • Wettbewerb • Wettbewerbsbeschränkung • Wettbewerbsbeschränkungen • Wirtschaftsordnung • Wirtschaftspolitik
ISBN-10 3-89518-394-6 / 3895183946
ISBN-13 978-3-89518-394-2 / 9783895183942
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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