Die Geschichtsschreibung in der Mark Verona-Treviso im Zeitalter der Kommunen und Signorien (spätes 12. bis frühes 15. Jahrhundert)
Seiten
2019
Schnell & Steiner (Verlag)
978-3-7954-3400-7 (ISBN)
Schnell & Steiner (Verlag)
978-3-7954-3400-7 (ISBN)
Die Studie untersucht die Historiographie in der Mark Verona-Treviso vom späten 12. bis zum frühen 15. Jahrhundert. Dabei bietet sie eine Zusammenschau der in dieser historisch gewachsenen Region in Nordostitalien in Kommunen oder unter Signorien lebenden Geschichtsschreiber und ihrer Werke.
Vergleichend spürt die Regionalstudie der Geschichtsschreibung benachbarter Städte mit unterschiedlichen politischen Entwicklungen in der im Hoch- und Spätmittelalter in der Eigen- wie Fremdwahrnehmung erkennbar abgegrenzten Mark Verona-Treviso zwischen Alpen und Po, Gardasee und Adria nach. Dabei deckt sie das Zeitalter der Kommunen und Signorien ab, in dem sich im frühen 12. Jahrhundert zunächst Laien in Schwurgemeinschaften zusammentaten, im Verlauf des 13. und 14. Jahrhunderts mächtige Lokalpotentaten ihre Einzelherrschaften einrichteten, bis Nordostitalien im Quattrocento schließlich von Venedig erobert wurde. Sie stellt einerseits ein Kompendium der historiographischen Arbeiten zusammen, geht andererseits auf synchroner Ebene den Gemeinsamkeiten und Unterschieden, auf diachroner Ebene den Kontinuitäten und Brüchen hinsichtlich der Träger, Felder und Formen der Geschichtsschreibung nach.
Vergleichend spürt die Regionalstudie der Geschichtsschreibung benachbarter Städte mit unterschiedlichen politischen Entwicklungen in der im Hoch- und Spätmittelalter in der Eigen- wie Fremdwahrnehmung erkennbar abgegrenzten Mark Verona-Treviso zwischen Alpen und Po, Gardasee und Adria nach. Dabei deckt sie das Zeitalter der Kommunen und Signorien ab, in dem sich im frühen 12. Jahrhundert zunächst Laien in Schwurgemeinschaften zusammentaten, im Verlauf des 13. und 14. Jahrhunderts mächtige Lokalpotentaten ihre Einzelherrschaften einrichteten, bis Nordostitalien im Quattrocento schließlich von Venedig erobert wurde. Sie stellt einerseits ein Kompendium der historiographischen Arbeiten zusammen, geht andererseits auf synchroner Ebene den Gemeinsamkeiten und Unterschieden, auf diachroner Ebene den Kontinuitäten und Brüchen hinsichtlich der Träger, Felder und Formen der Geschichtsschreibung nach.
Giuseppe Cusa, Studium der Geschichte, Klassischen Archäologie und Romanistik von 2005 bis 2011 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, ebendort von 2011 bis 2016 Promotion und anschließend bis 2018 Lehrbeauftragter. Seit Oktober 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der RWTH Aachen.
| Erscheinungsdatum | 01.03.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studi. Schriftenreihe des Deutschen Studienzentrums in Venedig ; 18 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Gewicht | 1358 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Mittelalter |
| Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Kulturgeschichte | |
| Schlagworte | 12. bis frühes 15. Jahrhundert • Albertino Mussato • Annales breves • Annales Patavini • Annales Veronenses • Annales veteres • Chronicon Veronense • Chronik Campagnola • Conforto da Costozza • Dissertation • Ferreto Ferreti • Frühe Neuzeit • Geschichtsschreibung • Giovanni Mansionario • Guglielmo Cortusi • Guglielmo da Pastrengo • Kleinhistoriographie • Kommune • Mark Verona-Treviso • Nicoletto d'Alessio • Parisio da Cerea • Rolandino da Padova • Santa Giustina • Santa Maria in Ronco • Schwurgemeinschaften • signorie • Spätes Mittelalter • Syllabus potestas Veronensium • Treviso • Venedig • Verona |
| ISBN-10 | 3-7954-3400-9 / 3795434009 |
| ISBN-13 | 978-3-7954-3400-7 / 9783795434007 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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