Das Gesetz der Szene
transcript (Verlag)
978-3-8376-4572-9 (ISBN)
Die Studie erkundet die Situation von Künstlerinnen in der DDR zwischen Emanzipation und Marginalisierung sowie ihre genderkritischen Performances.
Eine Folge der Wiedervereinigung Deutschlands war die verstärkte Marginalisierung von Künstlerinnen aus der DDR, die als Teil einer 'genderlosen' Geschichtsschreibung zu begreifen ist. Angelika Richter fragt nach den Gründen für diesen doppelten Ausschluss, die bis in die Anfangsjahre der DDR zurückgehen. Dabei führt sie auch einer nicht im Sozialismus sozialisierten Leserschaft vor Augen, welche Effekte staatliche Emanzipationsprogramme hatten. Ihre Studie erkundet die genderspezifischen Strukturen der 'zweiten Öffentlichkeit' und unterstreicht den Stellenwert prozessbasierter Kunst für die Herausbildung dieser Sphäre. Darüber hinaus zeichnet sie nach, wie Performances tradierte Vorstellungen von Geschlecht thematisiert und kritisiert haben.
Angelika Richter (Dr. phil.) arbeitet als Kunstwissenschaftlerin, Kuratorin und Autorin. Ihre Schwerpunkte sind kulturwissenschaftliche Geschlechterforschung, Kunst und Kultur Osteuropas (insbesondere der DDR) sowie die Geschichte der Performance- und Medienkunst. Sie war Mitglied des internationalen Forschungsnetzwerkes der DFG Aktionskunst jenseits des Eisernen Vorhangs und ko-kuratierte die Ausstellung Left Performance Histories.
»Erhellende Ergänzung zu den einschlägigen Ausstellungen und Archiven [...], die ein Dasein im Off der Projektförderung fristen.«
Claudia Wahjudi, Zitty, 17 (2019) 20190813»Erhellende Ergänzung zu den einschlägigen Ausstellungen und Archiven [...], die ein Dasein im Off der Projektförderung fristen.«
»Richters Arbeit ist selbst feministisch, ihre Studien zu den einzelnen Künstlerinnen und ihren bedeutsamen Werken ist fundamentale Grundlagenforschung und generiert maßgeblichen Mehrwert für die kunsthistorische Forschung.«
»An important contribution to bringing the historiography of art from the GDR to a new scholarly level and, above all, to giving the practices of women artists from the GDR a new publicity and visibility.«
| Erscheinungsdatum | 03.03.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien zur visuellen Kultur ; 26 |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 225 mm |
| Gewicht | 633 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte | |
| Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Kulturgeschichte | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Gender Studies | |
| Schlagworte | ART • Art History of the 20th Century • Bildwissenschaft • Body Art • Cultural History • DDR • Emancipation • Emanzipation • Feminism • Feminismus • Fine Arts • Frauenpolitik • GDR (East Germany) • Gender • Gender History • genderkritik • Gender Studies • Geschlecht • Geschlechtergeschichte • Kulturgeschichte • Kunst • Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts • Künstlerinnen • Kunstwissenschaft • Performance Art • Second Public Sphere • Visual Studies • visuelle Repräsentation • Zweite Öffentlichkeit |
| ISBN-10 | 3-8376-4572-X / 383764572X |
| ISBN-13 | 978-3-8376-4572-9 / 9783837645729 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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