Dialogflugschriften der frühen Reformationszeit
Literarische Fortführung der Disputation und Resonanzräume reformatorischen Denkens
Seiten
2019
Vandenhoeck & Ruprecht (Verlag)
978-3-525-57133-0 (ISBN)
Vandenhoeck & Ruprecht (Verlag)
978-3-525-57133-0 (ISBN)
Reformation als Medienereignis – Welche diskursiven Welten entwarfen und ermöglichten Dialogschriften?
Die Dialogflugschriften der frühen Reformationszeit wurden in der bisherigen kirchengeschichtlichen Forschung nur wenig beachtet. Susanne Schuster erschließt das Corpus der Dialogflugschriften und ordnet die dialogischen Flugschriften in den kommunikativen Kontext der Reformation als Medienereignis ein. Die Autorin beschreibt Dialoge als literarische Fortsetzung der akademischen Disputation und begreift diese damit als Teil der Umformung, den die Disputation in der frühen Reformation bis hin zur städtischen Disputation durchlaufen hat. Die Fiktionalität bot den Dialogen die Möglichkeit, diskursive Welten zu öffnen und variabler als der Traktat zu sein. Auf der theologischen Ebene sind die Dialoge Inanspruchnahme des allgemeinen Priestertums und des Schriftprinzips. Die Dialogflugschriften erscheinen als Resonanzräume reformatorischen Denkens.
Die Dialogflugschriften der frühen Reformationszeit wurden in der bisherigen kirchengeschichtlichen Forschung nur wenig beachtet. Susanne Schuster erschließt das Corpus der Dialogflugschriften und ordnet die dialogischen Flugschriften in den kommunikativen Kontext der Reformation als Medienereignis ein. Die Autorin beschreibt Dialoge als literarische Fortsetzung der akademischen Disputation und begreift diese damit als Teil der Umformung, den die Disputation in der frühen Reformation bis hin zur städtischen Disputation durchlaufen hat. Die Fiktionalität bot den Dialogen die Möglichkeit, diskursive Welten zu öffnen und variabler als der Traktat zu sein. Auf der theologischen Ebene sind die Dialoge Inanspruchnahme des allgemeinen Priestertums und des Schriftprinzips. Die Dialogflugschriften erscheinen als Resonanzräume reformatorischen Denkens.
Dr. Susanne Schuster hat an der Uni Tübingen habilitiert und hat einen Lehrauftrag an der Uni Kassel.
Dr. Volker Henning Drecoll ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität Tübingen.
| Erscheinungsdatum | 08.04.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte ; Band 118 |
| Mitarbeit |
Herausgeber (Serie): Volker Leppin, Volker Henning Drecoll |
| Zusatzinfo | mit 17 Abb. und 8 Graph. |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 245 mm |
| Gewicht | 694 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Neuzeit (bis 1918) |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum | |
| Schlagworte | Flugschrift • Mediengeschichte • Reformationsgeschichte |
| ISBN-10 | 3-525-57133-X / 352557133X |
| ISBN-13 | 978-3-525-57133-0 / 9783525571330 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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