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Generalleutnant Harald von Hirschfeld

Vom Ausbildungsleiter des Sohnes des chinesischen Marschalls Chiang Kai-shek zum jüngsten General des Heeres
Buch | Hardcover
160 Seiten
2018 | 1. Auflage 2018
Flechsig (Verlag)
978-3-8035-0103-5 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Generalleutnant Harald von Hirschfeld - Roland Kaltenegger
CHF 18,10 inkl. MwSt
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Dies ist die Geschichte von Generalleutnant Harald von Hirschfeld. Am 10. Juli 1912 in Weimar geboren, absolvierte er nach einer abwechslungsreichen Jugendzeit zwischen Rio de Janeiro, Madrid, London und Paris zunächst einen Polizei- und Reichsarbeitsdienst, bevor er 1935 als Freiwilliger in das Gebirgsjägerregiment 99 des späteren Generalobersten Eduard Dietl eintrat. Nach seiner Versetzung zum Gebirgsjägerregiment 98 des späteren Generalfeldmarschalls Ferdinand Schörner stieg er sehr schnell zum Ausbildungsleiter des Sohnes des chinesischen Marschalls Chiang Kai-shek auf.
Nach dem "Blumenkrieg" gegen Österreich zeichnete er sich während des Zweiten Weltkrieges zunächst im Polen- und dann im kurzen Feldzug gegen Jugoslawien aus, bevor er im Russlandfeldzug am 15. November 1941 als Oberleutnant und Chef der 7. Kompanie des Gebirgsjägerregiments 98 das 660. Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes für die erfolgreiche Verteidigung der eingeschlossenen Ortschaft Alexandrowka verliehen bekam.
Seine militärischen Erfolge bei den Gebirgskämpfen im Hoch- und Waldkaukasus wurden am 23. Dezember 1942 nicht nur mit der Verleihung des 164. Eichenlaubes zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes als Hauptmann und Führer des II. Bataillons/Gebirgsjägerregiment 98 gewürdigt, sondern er wurde darüber hinaus auch bevorzugt zum Major befördert.
Nach dramatisch verlaufenden Einsätzen auf dem Balkan als Kommandeur des Gebirgsjägerregiments 98 wurde Harald von Hirschfeld als jüngster General des Heeres zum Kommandeur der 78. Volkssturmdivision ernannt. Am 18. Januar 1945 kam er in dieser Funktion am Dunajec westlich von Tarnów (Polen) bei einem sowjetischen Luftangriff ums Leben.

Roland Kaltenegger, Jahrgang 1941, war als Zeitsoldat Angehöriger der 1. Gebirgsdivision. Der Diplom-Bibliothekar, Schriftsteller und Publizist gilt als Nestor der Geschichtsschreibung der deutschen Gebirgstruppe. Er veröffentlichte über vierzig Bücher in mehreren Auflagen und Sprachen sowie Hunderte von Artikeln und Beiträgen zu diesem Thema. Im Verlagshaus Würzburg erschien unter anderem sein Standartwerk "Deutsche Gebirgsjäger im Zweiten Weltkrieg", das als Klassiker der Militärliteratur gilt (Erstauflage 1977).

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Ritterkreuzträger
Zusatzinfo Karten, Faksimile und S/W-Fotos
Verlagsort Würzburg
Sprache deutsch
Maße 170 x 240 mm
Gewicht 560 g
Einbandart gebunden
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Geschichte / Politik 20. Jahrhundert bis 1945
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Militärgeschichte
Schlagworte 1. Gebirgsdivision • 78. Volkssturmdivision • Ausbildungsleiter • Balkanfeldzug • Barbarossa • Blumenkrieg • Blumenkrieg gegen Österreich • Chiang Kai-shek • Dunajec • Eichenlaub • Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes • Entwaffnung italienischer Streitkräfte • Gebirgsjäger • Gebirgsjägerregiment 98 • Gebirgsjägerregiment 99 • Generalleutnant • Hochgebirgsausbildung • Hochkaukasus • Jugoslawienfeldzug • Kefalonia • Korfu • Luftangriff • Österreich • Ostfeldzug • Polenfeldzug • Ritterkreuz • Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes • Russlandfeldzug • Waldkaukasus • Wehrmacht • Weimar
ISBN-10 3-8035-0103-2 / 3803501032
ISBN-13 978-3-8035-0103-5 / 9783803501035
Zustand Neuware
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