Das Grubenunglück von Lassing (eBook)
366 Seiten
Waxmann Verlag GmbH
978-3-8309-8817-5 (ISBN)
Die Psychotherapeutin Brigitte Strohmeier leistet mit ihrem Werk einen wertvollen Beitrag zur Analyse der psychischen Dimension dieses Ereignisses. Dabei stehen das Warum und das Wie des individuellen und kollektiven Verhaltens ebenso im Fokus wie die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen psychologischer, aber auch physischer Unterstützung der direkt und indirekt Beteiligten.
Zu diesem Zweck nimmt die Autorin neben einer detaillierten chronologischen Aufbereitung des Unglücks eine umfassende Auswertung von Artikeln aus Printmedien und narrativ geführten Interviews unter kulturgeschichtlichen, ethnologischen, soziologischen und vor allem psychotherapiewissenschaftlichen Gesichtspunkten vor, die das Grubenunglück von Lassing begreifen helfen.
Mag.a Dr.in Brigitte Strohmeier, 1966 in Graz geboren, ist Psychotherapeutin (Existenzanalyse und Logotherapie) in freier Praxis mit den Schwerpunkten Psychotraumatologie, Psychoonkologie und Krisenintervention. Sie studierte Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund-Freud-Privatuniversität in Wien und war davor 18 Jahre in verschiedenen Bereichen und Funktionen des Gesundheitswesens tätig.
Buchtitel 1
Impressum 4
Inhalt 7
Vorwort 9
Danksagung 10
Einleitung 11
I Ein historischer Rückblick 14
1 Über die Bergbaukulturgeschichte 14
1.1 Brauchtum und Symbolik 16
1.2 Die Bergbau-Volkskunde 20
1.3 Sozialpolitische Auswirkungen des Bergbauwesens 24
2 Über den Ort des Unglücks 25
3 Das Grubenunglück – ein kurzer chronologischer Ablauf 29
II Die wissenschaftliche Annäherung an den Topos Katastrophe 33
1 Über die Wurzeln unseres Katastrophenbegriff es 34
2 Das Katastrophenverständnis unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen 37
2.1 Die Theologie 37
2.2 Die Geologie und Geografie 39
2.3 Die Geschichte 42
2.4 Die Ethnologie 44
2.5 Die Philosophie 45
2.6 Die Soziologie 47
2.6.1 Der prozesshafte Verlauf einer Katastrophe 51
2.6.2 Katastrophentypologien 54
2.7 Die Medizin 56
2.8 Die Psychologie und Psychotherapie 56
3 Definition und Merkmale einer Katastrophe aus heutiger Sicht 59
III Die Ausgangslage meines Forschungsprojektes 62
1 Fragen, die mich bewegten 62
2 Zusammensetzung der Interviewpartner 62
3 Ängste, die mich begleiteten 64
4 Die Qualitative Forschung und ihre Prinzipien nach Lamnek 65
4.1 Die Offenheit des Forschers 67
4.1.1 Die Bedeutung von Husserls Phänomenologie für die angestrebte Offenheit 68
4.1.2 Die einzelnen Schritte hin zur „Wesensschau“ 69
4.2 Keine Forschung ohne Kommunikation 75
4.3 Die Forschung als Prozess 76
4.4 Die Refl exivität in der Forschung 77
4.5 Die angestrebte Explikation 77
4.6 Die Flexibilität im Forschungsprozess 77
5 Die unterschiedlichen Methoden der Datensammlung 78
5.1 Die Interviews 78
5.2 Die Analyse von Zeitungsartikeln 80
5.3 Die teilnehmende Beobachtung 80
5.4 Eine Kasuistik 81
IV Die Auswertung der Daten 82
1 Die Analyse der Interviews 82
1.1 Die psychologisch-psychotherapeutische Matrix der Auswertung 83
1.2 Das individuelle Erleben der traumatischen Situation 89
1.2.1 Die erste Phase des Stresssyndroms – die Alarmreaktion 116
1.2.2 Thematische Schwerpunkte der ersten Stunden 127
1.2.3 Die Besonderheiten und Gemeinsamkeiten des Erlebens 136
1.3 Von der traumatischen Situation zur traumatischen Reaktion 145
1.3.1 Die zweite Phase des Stresssyndroms – die Widerstands oder Adaptationsphase 145
1.3.2 Thematische Schwerpunkte der 29 Tage zwischen Bangen und Hoffen 164
1.3.3 Erste individuelle Bewältigungsstrategien 177
1.4 Das Leben danach 200
1.4.1 Die dritte Phase des Stresssyndroms – die Erschöpfungsphase 200
1.4.2 Thematische Gemeinsamkeiten der postexpositorischen Phase 222
1.4.3 Besonderheiten der Einzelinterviews 243
2 Die Analyse der Zeitungsartikel 254
2.1 Ereignisse im Vorfeld 259
2.2 Die eigentliche Katastrophe 261
2.3 Die Stunden, Tage und Wochen danach 263
2.4 Die Funktion der Katastrophe 307
2.4.1 Juristische Konsequenzen 308
2.4.2 Die Implementierung der psychosozialen Krisenintervention in das Staatliche Krisenmanagement 311
2.5 Die Besonderheiten der psychosozialen Katastrophenhilfe 311
3 Die Gedenkfeier 14 Jahre danach 315
4 Die Kasuistik 319
V Über die Bewältigung von Katastrophen 326
1 Das Wiederauffinden der „causa finalis“ 326
2 Über die Ressourcen 331
3 Die Wirkkraft der Narration 332
4 Zur Verurteilung des Betriebsleiters 333
VI Ergebnisdiskussion 337
Anlagen 345
Anhang 1: Aufgabengebiete, Struktur und Gliederung der Bergbaukunde 345
Anhang 2: Der Untergang des Silberwerkes in Zeiring 346
Anhang 3: Abschiedsbrief einer Mutter 350
Anhang 4: Rede des Betriebsrates bei der Trostfeier am 9. September 1998 352
Literatur 354
| Erscheint lt. Verlag | 27.7.2018 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften |
| ISBN-10 | 3-8309-8817-6 / 3830988176 |
| ISBN-13 | 978-3-8309-8817-5 / 9783830988175 |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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