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Mitöffentlichkeit (eBook)

Zur deutsch-deutschen Arbeit der Evangelischen Akademie Berlin-Brandenburg
eBook Download: PDF
2018 | 1. Auflage
364 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-647-55791-5 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Mitöffentlichkeit -  Peter Paul Schwarz
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The focus of this representation of historical relationships is the German-German work of the Protestant Academy of Berlin/Brandenburg since its inception in 1951 until the end of the 1970s / start of the 1980s. It covered the literary field, the subject of 'coming to terms with the past' and the Christian-Jewish dialogue as an important field in the Nazi discussion. The exemplary character of the Academy provides a picture of the history of the (church's) process of coming to terms with the past, the history of literature and censorship, and new aspects of Christian-Jewish relationships in the GDR. The Academy was shaped by proximity and distance to state and church contexts. Major monitoring by the Stasi and conflicts with state bodies are an expression of this 'obstinacy'. As a Christian player, the Academy's many decades of work generated a special form of public, namely Mitöffentlichkeit, which is presented here for the first time and differentiates between the notions of public in the GDR.

Dr. phil. Peter Paul Schwarz ist Ausstellungsassistent bei der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig und Mitglied im Deutschen Museumsbund.

Dr. phil. Peter Paul Schwarz ist Ausstellungsassistent bei der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig und Mitglied im Deutschen Museumsbund.

Title Page 4
Copyright 5
Table of Contents 8
Body 12
Danksagung 12
„Jede Tagung ist ein neues ‚Abenteuer?“. Vorbemerkung 14
Einleitung 16
Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit 16
Die Akademie als exemplarischer deutsch-deutscher Ort 20
Methodische Überlegungen und Stand der Forschung 22
DDR-Geschichtsschreibung und der Ansatz der Beziehungsgeschichte 22
DDR-Literaturgeschichtsschreibung und integrative Ansätze 26
Untersuchungszeitraum 30
Quellenlage 33
Fragestellung und Anknüpfungspunkte 33
Struktur des Buches 37
1. Zur Geschichte und Bedeutung der Evangelischen Akademien und der kirchlichen ‚Vergangenheitsbewältigung? 39
2. Die SED-Kirchenpolitik und die Evangelischen Akademien in der SBZ/DDR 45
2.1 Etappen der SED-Kirchenpolitik: Kirchliche Standortbestimmung und die deutsche Frage 48
2.2 Formen von Öffentlichkeit 59
2.3 Zur Wirkung der Evangelischen Akademien in der „Erziehungsdiktatur“ DDR 62
3. Geschichte und Selbstverständnis der Evangelischen Akademie Berlin(-Brandenburg) 65
3.1 Zur Gründung der Evangelischen Akademien in Ost und West: Gemeinsamkeiten der konkreten Akademiearbeit 65
3.2 Zur Gründungs-Programmatik der Evangelischen Akademie Berlin(-Brandenburg), den Wurzeln der literarischen Tagungen und zum zentralen Thema der ‚Vergangenheitsbewältigung? 66
3.3 Zur Arbeitsweise und ost-westlichen Organisationsstruktur der Evangelischen Akademie Berlin(-Brandenburg) 73
3.4 Die Teilung der Akademie 1962, die Ausgründung der Evangelischen Akademie Berlin-Brandenburg (EABB) in Ost-Berlin und Erich Müller-Gangloffs Versöhnungsbegriff 75
3.5 „Wendung zur Welt“ und „Gottes Drittes Volk“: Ideelle Fundamente der Akademiearbeit 77
3.6 Zur finanziellen Situation und Finanzierung der deutsch-deutschen Tagungsarbeit der EABB 79
3.7 Zur inhaltlichen Profilierung der EABB und Brisanz der deutsch-deutschen literarischen Tagungen 81
4. Die Evangelische Akademie Berlin-Brandenburg als ‚gesamtdeutscher? Ort für Literaturvermittlung. Die Lesebühne 1961 bis Mitte der 1970er-Jahre 86
4.1 Im Fokus der Staatssicherheit. Was oder vielmehr wer war die Lesebühne? 87
4.2 Programm?(atik) der Lesebühne: Selbstverständnis, Bezugspunkte und Funktion 91
4.3 Die gelesenen Texte 96
4.3.1 … „dann würden wir ja wohl demnächst am Werderschen Markt (Haus des Staatsrats) lesen“: Friedrich Dürrenmatts „Die Physiker“ 97
4.3.2 Weitere gelesene Texte. Zur kulturpolitischen Bedeutung der Lesebühne und zum Stellenwert des Themas der NS-‚Vergangenheitsbewältigung? 102
4.4 Die Lesebühne: Literarische Gegenöffentlichkeit oder Mitöffentlichkeit? 105
5. Die Evangelische Akademie Berlin-Brandenburg als ‚gesamtdeutscher? Ort für literarische Gespräche. Die deutsch-deutschen literarischen Tagungen 1955 bis Ende der 1970er-Jahre 114
5.1 Zum lebhaften Interesse an literarischen Themen und zur praktischen Tagungsarbeit 114
5.2 Die Anfänge. Zwischen Nähe und Distanz zu offiziellen Diskursen: 1957 bis 1960 117
5.2.1 Albrecht-Goes-Tagungen 1955 und 1959 117
5.2.2 „Der Mensch und das Wort“ (1957). Strategien der Funktionalisierung und Begrenzung der Tagungsarbeit 121
5.2.3 „Neue Ansätze“ (1957) 126
5.2.4 „Form und Gestalt. Zwischen Surrealismus und sozialistischem Realismus – Dichterische Aussage in östlichen und westlichen Gedichten und Romanen“ (1958) 128
5.2.5 „Revolution und Tradition in der russischen Lyrik des zwanzigsten Jahrhunderts“ (1959) 136
5.2.6 „Symbol, Allegorie, Metapher und Requisit“ (1960) 140
5.3 Weite, Enge. Eigenständigkeit?(en) literarischer Kommunikation: 1961 bis 1965 144
5.3.1 „Stationen des Romans“ (1961) 144
5.3.2 „Roman – reflektierte und kritisierte Wirklichkeit“ (1962) 148
5.3.3 „Schuld vor der Geschichte“ (1962) 152
5.3.4 „Sprache im technischen Zeitalter“ (1963). Exemplarische kulturpolitische Konflikte und die Bezugnahme der Akademie auf die Gruppe 47 158
5.3.5 Funktion, Autonomie und Mitöffentlichkeit: Zwischenfazit für die exemplarische Tagung „Sprache im technischen Zeitalter“ 174
5.3.6 „Dichtung als Antwort“ (1963). Unter den Vorzeichen der Differenz und deren Bedeutung für die Mitöffentlichkeit 174
5.3.7 „Ihr schreibt“, „Wir schreiben“ … Fremd- und Selbstbilder von Autoren aus Ost und West auf der Tagung „Spiel – gehört – gesehen“ (1963) über dramatische Literatur 177
5.3.8 „Plädoyer für das Positive – Perspektiven zeitgenössischer Prosa“ (1964) und das Damoklesschwert des Verbots 180
5.3.9 Vom „Bann[…] geheimnisvolle?[r] Signalsprache“ des „Zauberer?[s] Eich“. Die Lesung mit Günter Eich (1965) 183
5.3.10 Eine geplante „Startagung“. Und „Form als Problem. Novelle, Erzählung, Kurzgeschichte“ (1965) 184
5.3.11 „Trigonometrische Punkte“ (1965) 187
5.4 Geerdete Höhenflüge. Zur Ambivalenz der literarischen Ost-West-Höhepunkte: 1966 bis 1969 190
5.4.1 Fokussieren auf DDR-Referenten. Organisatorische Weichenstellungen 190
5.4.2 Die Lesung mit Ilse Aichinger 1966 192
5.4.3 „Geist auf dem Markt – Tagung für Büchermacher“ (Lektorentagung 1966) 192
5.4.4 De-facto-Verbot und der Anspruch auf Mitöffentlichkeit der Akademie im exemplarischen Tagungsjahr 1966 194
5.4.5 Die Lesung mit Hans Magnus Enzensberger und der ‚Eigen-Sinn? der Kuratoriumssitzung 1967 200
5.4.6 „Gibt es vielleicht noch Fragen, die beantwortbarer sind?“ Die Lesung mit Martin Walser 1968 204
5.4.7 Man wolle „positive Initiativen“ der Akademie „nicht[…] unterdrück?[en]“. Konziliantere Töne 206
5.4.8 Die Lesung mit Heinrich Böll 1969. Zenit der literarischen Ost-West-Arbeit 207
5.5 Die 1970er-Jahre. Rückzüge nach ‚vorn? 209
5.5.1 Indirektes Verbot oder Multikausalität des Zurückgehens der gesamtdeutschen literarischen Tagungsarbeit? 209
5.5.2 Folgen der Heinrich-Böll-Lesung: Die Angst des Staats vor „Massenveranstaltungen“ als Form der Mitöffentlichkeit 210
5.5.3 Die Tagungsarbeit am seidenen Faden und die Erpressung der Akademieleiterin: Zum Umgang mit der Veranstaltungsverordnung 1971 und zu den Veränderungen in der Tagungsarbeit 1972 bis 1982 213
5.5.4 „… an diesem Abend keine spektakulären Ereignisse“. Zu den literarischen Tagungen in den 1970er-Jahren 220
6. „Wir sind mit Eichmann angeklagt.“ Zur ‚Vergangenheitsbewältigung? am Beispiel des christlich-jüdischen Dialogs als programmatischer Teil der Akademiearbeit von 1961 bis Ende der 1970er-Jahre 227
6.1 Zur Schuldfrage und ‚Vergangenheitsbewältigung? in der Evangelischen Kirche 228
6.1.1 Wegmarken kirchlicher ‚Vergangenheitsbewältigung? und deren deutsch-deutsche Dimension 229
6.1.2 Zum Aspekt des Holocaust in der kirchlichen ‚Vergangenheitsbewältigung? 231
6.1.3 Zum spezifisch ostdeutschen Antisemitismus 233
6.1.4 Zum Schulddiskurs der Evangelischen Kirche in der DDR als unmittelbarer vergangenheitspolitischer Kontext der Akademie 235
6.2 Vom christlich-jüdischen zum jüdisch-christlichen Dialog. Die Israel-Tagungen 1961 bis 1977 240
6.3 Bekenntnis der eigenen Schuld, Gegenwärtigkeit, politische Aktualisierung: Entwicklungslinien der Israel-Tagungen 257
6.4 „Juden fragen Christen – Christen fragen Juden“: Fortgesetzte Wege in die Gegenwart. Überblick über die Israel-Tagungen 1978 bis 1981 258
6.5 Mitöffentlichkeit für das Tabuthema der „Euthanasie“ 261
6.6 Zur weiteren Ausformung von Mitöffentlichkeit durch Oral History in der Tagungsarbeit 264
Zusammenfassung 268
Abkürzungsverzeichnis 277
Quellen- und Literaturverzeichnis 279
Quellenverzeichnis 279
Unveröffentlichte Quellen 279
Literaturverzeichnis 284
Personenregister 310

Erscheint lt. Verlag 11.6.2018
Reihe/Serie Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte
Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte
Verlagsort Göttingen
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Religion / Theologie Christentum
Schlagworte Akademie • Berlin /Religion • Evangelische Kirche in Deutschland • Kirchengeschichte
ISBN-10 3-647-55791-9 / 3647557919
ISBN-13 978-3-647-55791-5 / 9783647557915
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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