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Professoren im Norden (eBook)

Lutherische Gelehrsamkeit in der Frühen Neuzeit am Beispiel der theologischen Fakultäten in Kopenhagen und Uppsala
eBook Download: PDF
2018 | 1. Auflage
376 Seiten
Vandenhoeck und Ruprecht (Verlag)
978-3-647-57058-7 (ISBN)

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Professoren im Norden -  Steffie Schmidt
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The Nordic kingdoms Denmark-Norway and Sweden are two of the most important Lutheran countries in early modern times. Although the impact of the universities on the development of Lutheranism has been stressed, the interaction between the Lutheran North and the Holy Roman Empire has hardly been examined from the perspective of educational history so far. This study aims at enhancing the confessional profile of the Scandinavian kingdoms with respect to academic theology using the example of their oldest universities in Copenhagen and Uppsala. Beginning with the legal reorganization of the universities after the Reformation, the teaching at the faculties of theology is outlined. Contacts between Scandinavian and German theologians indicate how Nordic scholars participated in Lutheran communication structures in general and how they were involved in the specific Lutheran culture of debate in particular. The comparative focus of this study sheds light on academic Lutheran interaction in an international context and raises awareness both for varieties and for similarities within early modern Lutheranism.

Dr. theol. Steffie Schmidt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte an der Universität Rostock.

Dr. theol. Steffie Schmidt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte an der Universität Rostock.

Title Page 4
Copyright 5
Table of Contents 6
Body 10
Vorwort 10
1. Einleitung 12
1.1 Vorbemerkungen zur Periodisierung 17
1.2 Forschungsstand 18
1.3 Die Quellen: Auswahl und Tendenzen der Überlieferung 21
1.4 Zeitliche Abgrenzung 23
1.5 Aufbau der Arbeit 24
2. Die rechtliche Verfassung der Universitäten Kopenhagen und Uppsala 28
2.1 Die skandinavischen Universitäten in der Bildungslandschaft Europas 28
2.1.1 Gründung und erste Wirkungsphase der Universität Uppsala 30
2.1.2 Gründung und erste Wirkungsphase der Universität Kopenhagen 32
2.2 Die Ordnung der Universität Kopenhagen seit ihrer Wiedereröffnung (1537) 37
2.2.1 Ein provisorisches Universitätsprogramm 40
2.2.2 Die Universitätsstatuten von 1539 43
2.2.3 Die Universität Kopenhagen im Kontext des lutherischen Universitätswesens 52
2.2.4 Verbesserungen unter Frederik II. 55
2.2.4.1 Veränderte Studienbedingungen – der Königsbrief vom 25.07.1569 55
2.2.4.2 Gehaltserhöhungen – der Königsbrief vom 11.09.1571 58
2.2.5 Die Novellæ constitutiones Christians IV. 60
2.2.6 Die Einführung des theologischen Examens 63
2.2.7 Die Kopenhagener Universität im Zeitalter des Absolutismus 65
2.3 Das Schicksal der Universität Uppsala von Gustav Vasa bis Karl X. Gustav 67
2.3.1 Rekatholisierungsversuche und protestantischer Widerspruch 69
2.3.1.1 Statuten und Privilegien aus der Regierungszeit Johans III. – ein Entwurf 72
2.3.1.2 Das Stockholmer Kolleg als Ausgangspunkt der neuen Universität 76
2.3.2 Verhandlungen auf der Versammlung von Uppsala 78
2.3.3 Ein Neuanfang für die Universität 79
2.3.3.1 Das Gutachten der Professoren 79
2.3.3.2 Ein neues Konzept für die Universität 81
2.3.3.3 Verhandlungen mit dem Thronfolger 82
2.3.3.4 Verhandlungen mit Herzog und Rat 84
2.3.4 Die Privilegien der Universität von 1595 85
2.3.5 Die Selbstbehauptung der Universität gegenüber Karl IX. 88
2.3.5.1 Karls Verbesserungsvorschlag von 1604 89
2.3.5.2 Ein Vorschlag für Universitätsstatuten von 1606 90
2.3.6 Der Aufschwung der Universität unter Gustav II. Adolf 93
2.3.6.1 Neue Privilegien für die Universität 95
2.3.6.2 Neue Statuten für die Universität 97
2.3.7 Die Revision der Universitätsstatuten unter Karl X. Gustav 104
2.4 Zusammenfassung 110
3. Der Unterricht an den theologischen Fakultäten 116
3.1 Vorlesungsverzeichnisse als Zeugnisse des Unterrichtsprogramms 122
3.2 Der Unterricht an der theologischen Fakultät in Kopenhagen 127
3.2.1 Exegetischer Unterricht mit dogmatischen Perspektiven 130
3.2.2 Dogmatik als eigenständige theologische Disziplin 131
3.2.3 Das öffentliche Lehrangebot abseits von Schriftauslegung und Glaubenslehre 134
3.2.4 Private Unterweisung und der Unterricht durch die Adjunkten 135
3.2.5 Testimonium und attestatio: Zeugnisse für angehende Pfarrer 137
3.2.5.1 Praktische Verfahrensfragen 138
3.2.5.2 Aufbau und Inhalt 141
3.2.6 Die philosophische Vorprüfung 148
3.3 Der Unterricht an der theologischen Fakultät in Uppsala 149
3.3.1 Biblischer Unterricht als Schriftauslegung 150
3.3.2 Die Glaubenslehre nach Hafenreffer 152
3.3.3 Der Unterricht der ‚überzähligen‘ Professoren und Adjunkten 157
3.3.4 Kirchengeschichte 161
3.3.4.1 Themen und Aufteilung des kirchengeschichtlichen Unterrichts 161
3.3.4.2 Erik Benzelius: Breviarium historiæ ecclesiasticæ 163
3.3.5 Privatkollegs 170
3.3.6 Theologische Unterweisung als Vorbereitung auf den Pfarrberuf? 179
3.3.7 Exkurs: Pfarrausbildung nach dänischer Tradition in Lund 182
3.3.7.1 Dänisch-schwedische Verständnisschwierigkeiten 184
3.3.7.2 Deutsche Professoren als Unruhestifter? 190
3.3.7.3 Der Unterricht an der theologischen Fakultät 191
3.3.7.4 Das Ende des dänischen examen attestationis 194
3.3.8 Das Prüfungswesen 196
3.3.8.1 Die theologische Vorprüfung angehender Magister 197
3.3.8.2 Die Vergabe theologischer Grade 204
3.3.8.3 Das examen anniversarium der theologischen Stipendiaten 205
3.3.8.4 Andere Prüfungen 210
3.3.9 Die Besucherfrequenz der theologischen Vorlesungen 215
3.4 Zusammenfassung 220
4. Skandinavische Theologieprofessoren und das gelehrte Luthertum im Alten Reich 226
4.1 Die peregrinatio academica skandinavischer Studenten 227
4.1.1 Bildungsreisen und ihre Kontrolle 229
4.1.2 Auslandserfahrungen der Theologieprofessoren 234
4.1.3 Peregrinationen als Informationsquellen für die Professoren im Norden 247
4.1.3.1 Dänemark: Albert Bartholins Erfahrungen in Wittenberg 247
4.1.3.2 Schweden: Begegnungen mit theologischen Konflikten im Alten Reich 253
4.2 Persönliche Kontakte zu Kollegen aus dem Heiligen Römischen Reich 265
4.2.1 Kontakte am Beispiel größerer Briefsammlungen 266
4.2.2 Gezeichnet vom Krieg: Briefe Wittenberger Theologen an Brochmand 270
4.2.3 Um der alten Freundschaft willen: Calovs Briefe an Lithman 278
4.3 Skandinavische Antworten auf Kontroversen im Heiligen Römischen Reich 290
4.3.1 Exkurs: Das protestantische Gutachtenwesen 291
4.3.2 Verbindungen zwischen Hamburg und Kopenhagen 294
4.3.2.1 Das Augsburger Interim und sein Echo in Kopenhagen 295
4.3.2.2 Der Streit um Christi Höllenfahrt 298
4.3.3 Anfragen an die theologische Fakultät in Uppsala 300
4.3.3.1 Das Kasseler Religionsgespräch 300
4.3.3.2 Die Kontroverse zwischen Wasmuth und Conring 317
4.3.3.3 Musaeus unter Synkretismusverdacht 323
4.3.3.4 Weitere Anfragen 325
4.4 Zusammenfassung 327
5. Schluss 332
6. Summary 342
Abkürzungsverzeichnis 344
Quellen- und Literaturverzeichnis 346
Ungedruckte Quellen 346
Gedruckte Quellen 348
Literatur 354
Ortsregister 368
Personenregister 370
Sachregister 376

Erscheint lt. Verlag 16.4.2018
Reihe/Serie Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte
Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte
Mitarbeit Herausgeber (Serie): Volker Henning Drecoll, Volker Leppin
Verlagsort Göttingen
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Religion / Theologie Christentum
Schlagworte Frühe Neuzeit • Kirchengeschichte • Lutherische Theologie
ISBN-10 3-647-57058-3 / 3647570583
ISBN-13 978-3-647-57058-7 / 9783647570587
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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